Geheimtraining vor Köln-Spiel

TSG-Coach Nagelsmann macht die Schotten dicht

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Die TSG Hoffenheim hat am Mittwoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert (Archiv).

Zuzenhausen – Nach dem bitteren Pokal-Aus hat die TSG Hoffenheim mit dem 1. FC Köln noch eine Rechnung offen. Diese soll nun am Samstag in der Liga beglichen werden.

Vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln (Samstag, 3. Dezember, 15:30 Uhr) schützt sich die TSG Hoffenheim vor ‚ungebetenen‘ Gästen. So hat Coach Julian Nagelsmann (29) bereits am Mittwoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainieren lassen.

„Viele Scouts anderer Vereine verstecken sich in den Büschen. Wir haben gestern schon etwas gegnerspezifisches gemacht. Wir wollten es so machen, dass sich die Scouts wenigstens mit Insekten auseinandersetzen müssen, wenn sie zuschauen wollen. Am Spielfeldrand gibt es die weniger und oben in den Büschen mehr“, sagt Nagelsmann mit einem Augenzwinkern.

Bitteres Pokal-Aus

Mit den Rheinländern haben die Hoffenheimer noch eine Rechnung offen. Erst vor wenigen Wochen haben sich die beiden Mannschaften im DFB-Pokal getroffen, mit besserem Ende für den FC! Ausgerechnet Ex-TSG-Stürmer Anthony Modeste hat damals in der Verlängerung das goldene Tor erzielt (>>> Zum Spielbericht). „Das Ausscheiden war sehr bitter“, betont Nagelsmann.

Fotos: TSG scheitert an Köln

Über die Qualitäten der Kölner sagt der Fußball-Lehrer: „Köln hat eine interessante Entwicklung hinter sich. Sie haben eine gute Kaderplanung, einen Trainer, der eine gute Idee hat, spielen starke Konter und haben vorne einen Torjäger, der gerade alles trifft.“

Demirbay fehlt weiterhin

Verzichten muss 1899 weiterhin auf Kerem Demirbay, der sich eine Oberschenkelzerrung zugezogen hat. Ob Mark Uth und Kevin Vogt, die gerade erst von ihren Verletzungen zurückgekommen sind, von Beginn an spielen werden, ist noch nicht entschieden, doch beide Spieler sind laut Nagelsmann definitiv eine Option. Pirmin Schwegler befindet sich indes noch im Aufbautraining.

Anpfiff in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena ist am Samstag, 3. Dezember, um 15:30 Uhr. Vor dem Spiel wird mit einer Gedenkminute an die Opfer des tragischen Flugzeugunglücks in Kolumbien gedacht. Unter den 71 Todesopfern sind 19 Spieler des brasilianischen Erstligisten Chapecoense gewesen, darunter auch Matheus Biteco, der von Anfang bis Mitte 2016 bei der U23 der TSG trainiert hat.

nwo

Quelle: Mannheim24

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