SV Werder Bremen

Brisantes Wiedersehen: Vogt und Bittencourt wollen Hoffenheim ärgern!

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Leonardo Bittencourt trifft mit Werder auf seinen Ex-Klub Hoffenheim.

Für Kevin Vogt und Leonardo Bittencourt wird das Werder-Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim etwas ganz Besonderes. Beide haben im Vorfeld aber mit Verletzungen zu kämpfen:

  • SV Werder Bremen empfängt TSG Hoffenheim.
  • Kevin Vogt und Leonardo Bittencourt sind von Hoffenheim an den SV Werder ausgeliehen.
  • Am Sonntag kommt es zum Wiedersehen.

Ex-Kapitän Kevin Vogt sah das Vertrauensverhältnis mit Trainer Alfred Schreuder als gestört und trat ab, Leonardo Bittencourt wollte dringend mehr Einsatzzeiten: Wenn die TSG Hoffenheim am Sonntag beim SV Werder Bremen (live auf Sky und im HEIDELBERG24-Ticker) antritt, kommt es auch zum brisanten Aufeinandertreffen mit zwei im Kraichgau unzufriedenen Leihspielern, die zumindest in den kommenden Monaten an der Weser eine wichtige Rolle spielen sollen. 

TSG Hoffenheim beim SV Werder Bremen: Vogt rechtzeitig fit?

Über seinen früheren Spielführer Vogt sagte der Niederländer Schreuder: „Wir finden das alle gut, dass er einen Verein hat, wo er immer spielen kann. Wir würden uns freuen, wenn er spielt.“ Sicher ist ein Einsatz des 28 Jahre alten Abwehrrecken aber nicht. 

Das liegt diesmal nicht an einer Hoffenheimer Klausel wie zuletzt bei Vincenzo Grifo, der als Leihspieler nicht gegen die TSG auflaufen durfte. Vogt erleidet in der Vorwoche eine Gehirnerschütterung, soll aber bereits wieder fit sein. „Wir werden 0,0 Risiko eingehen. Bei einer Kopfverletzung gibt es keinerlei Abwägungen“, sagt Werder-Trainer Florian Kohfeldt. Trotz persönlicher Spannungen lobt Schreuder seinen früheren Abwehrchef: „Auch unsere Spieler werden sich freuen, Kevin zu sehen. Natürlich ist er ein starker Spieler.“ 

TSG Hoffenheim: Leonardo Bittencourt beim SV Werder gesetzt

Beim 26 Jahre alten Bittencourt liege der Fall etwas anders, sagt der 47-Jährige. „Leonardo spielt dort fast immer. Wir wollten ihn eigentlich behalten, aber er wollte 100 Prozent spielen. Die Garantie konnten wir ihm nicht geben“, so Schreuder. In Bremen spielt Bittencourt die gewünschte zentrale Rolle im offensiven Mittelfeld. Trotz einer Verletzung wird er am Sonntag wohl zum Einsatz kommen - wie die Deichstube* berichtet.

Nach dem 1:2 gegen Frankfurt vor eigenem Publikum soll der Start in 2020 nun nicht komplett misslingen. Für Schreuder, der Bremen deutlich stärker einschätzt als Tabellenplatz 16, zählt deshalb am 19. Spieltag nur ein Sieg. 

Wir wollen beide gewinnen. Wir brauchen auch beide die Punkte, so werden wir das Spiel angehen. Wir spielen für drei Punkte, so wollen wir auch auftreten“, betont der Niederländer, der mit der TSG mit einem Sieg wieder den Anschluss nach oben herstellen kann. 

*DeichStube.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

dpa

Quelle: Mannheim24

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