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Sandro Wagner wechselt zu 1899

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Sandro Wagner wechselt zur TSG 1899 Hoffenheim.

Zuzenhausen - Die TSG 1899 Hoffenheim treibt die Kaderplanung weiter voran. Als Verstärkung für die Offensive kommt ein Akteur von einem Ligakonkurrenten in den Kraichgau. 

Der Wechsel von Sandro Wagner zur TSG 1899 Hoffenheim ist perfekt. Das bestätigte die TSG am Donnerstag. 

Der 28-jährige wechselt vom Ligakonkurrenten SV Darmstadt 98 in den Kraichgau und wird einen Vertrag bis 2019 mit der Option auf ein weiteres Jahr unterzeichnen. 

Als Ablöse stehen 2,9 Millionen Euro im Raum. Erfolgsabhängig könnte dieser Betrag weiter steigen.

Beim Buhlen um Wagner sticht die TSG unter anderen Vereinen die Bundesligisten 1. FC Köln und Hamburger SV aus. Auch die Premier League-Aufsteiger FC Burnley und Hull City sollen an einer Verpflichtung des Angreifers interessiert gewesen sein.

Wagner hatte vergangene Saison mit 14 Treffern und vier Torvorlagen maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt der „Lilien“.

Sandro war in der vergangenen Saison hinter Thomas Müller der torgefährlichste deutsche Angreifer in der Bundesliga. Das sagt schon einiges über seine Leistung aus“, so Alexander Rosen. Der TSG-Direktor Profifußball betont darüber hinaus, dass „wir in Wagner einen starken und charismatischen Spieler verpflichtet haben, der uns durch seine enorme Präsenz auf und neben dem Platz gut tun wird.

Chef-Trainer Julian Nagelsmann freut sich auf einen „kopfball- und zweikampfstarken Stürmer, der nicht nur über hervorragende Abschlussqualitäten verfügt, sondern auch gut ins Kombinationsspiel einbezogen werden kann und bei gegnerischem Ballbesitz hart arbeitet“.

Sandro Wagner ist „froh darüber, dass der Wechsel zur TSG nach intensiven Verhandlungen mit meinem ehemaligen Verein nun geklappt hat.“ Hoffenheim sei sein „Wunschklub“ gewesen. Die Möglichkeiten und Ambitionen bei der TSG hätten ihn von Anfang an begeistert.

Vargas nach Sevilla?

Mit der Verpflichtung Wagners könnte „Hoffe“ womöglich auch einen potentiellen Abgang des chilenischen Angreifers Eduardo Vargas kompensieren. Der 26-Jährige konnte mit Chile gerade die Copa America verteidigen und wurde erneut Torschützenkönig des Turniers.

Vargas wird mit einem Wechsel zum FC Sevilla in Verbindung gebracht. Dort beerbt der ehemalige chilenische Nationaltrainer Jorge Sampaoli den dreimaligen Europa League-Gewinner Unai Emery, der bei Paris Saint-Germain Coach wird.

Vargas gelang unter Sampaoli der Durchbruch bei Universidad de Chile.

rmx

Quelle: Mannheim24

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