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Trainerdiskussion beim VfB Stuttgart? Wehrle bezieht klar Stellung

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Von: Nils Wollenschläger

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Noch immer ist der VfB Stuttgart ohne Liga-Sieg. VfB-Boss Alexander Wehrle hat sich nun zur aktuellen Situation und zu Trainer Pellegrino Matarazzo geäußert:

Neben dem VfL Bochum ist der VfB Stuttgart die einzige Bundesliga-Mannschaft, die in den ersten sieben Spieltagen keinen Sieg eingefahren hat. Ähnlich wie im Vorjahr finden sich die Schwaben direkt im unteren Teil der Tabelle wieder. Trainer Pellegrino Matarazzo bekommt von den Verantwortlichen auch weiterhin Rückendeckung.

Trainerdiskussion beim VfB Stuttgart? Wehrle bezieht Stellung

„Wir hinterfragen Rino überhaupt nicht. Er macht einen wirklich guten Job – gerade auch in der letzten Saison, als wir mit einer möglichen Relegation eine schwierige Situation vor uns hatten. Er ist souverän und ruhig geblieben und hat einen sehr guten Kontakt zur Mannschaft“, sagt Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart, bei „Bild TV“.

Matarazzo ist seit Dezember 2019 Trainer des VfB Stuttgart. Seit Sonntag (25. September) ist der US-Amerikaner genau 1.000 Tage im Amt. Lediglich Christian Streich vom SC Freiburg (3.923 Tage) und Urs Fischer von Union Berlin (1.547 Tage) sind in der Bundesliga länger im Amt.

VfB Stuttgart steht nach der Länderspielpause unter Druck

„Wir haben uns in vielen Spielen nicht belohnt, das war das Problem. Wir waren gegen Köln und Bremen klar besser“, blickt Wehrle auf den Saisonstart zurück. „Natürlich müssen wir uns an Ergebnissen messen lassen, aber ich betrachte gerne die Gesamtleistung. Da bin ich mit Rino sehr zufrieden.“ Den Trainermarkt sondieren die Schwaben laut Wehrle aktuell nicht.

Klar ist aber auch: Der VfB steht in den kommenden Spielen unter Druck! Nach der Länderspielpause gastiert das Matarazzo-Team beim Tabellenvorletzten VfL Wolfsburg, danach empfängt Stuttgart den 1. FC Union Berlin.

VfB-Boss Alexander Wehrle äußert sich zu Sami Khedira und Philipp Lahm

Mit den Weltmeistern Sami Khedira und Philipp Lahm hat Alexander Wehrle zuletzt zwei Berater ins Boot geholt. „Ich bin sehr froh, dass sie sich für den VfB entschieden haben. Das ist nicht selbstverständlich“, betont der 47-Jährige.

Pk des VfB Stuttgart
(v.l.n.r.) Sami Khedira, Alexander Wehrle, Philipp Lahm und Christian Gentner. © Bernd Weißbrod/dpa

Wie Wehrle verrät, hat sich Khedira bereits mit Sportdirektor Sven Mislintat, Trainer Matarazzo und dem Chef des Nachwuchsleistungszentrums ausgetauscht. „Wir alle wollen zusammen den VfB Stuttgart besser machen“, so Wehrle abschließend. (nwo)

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