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Alle Infos zum VfB Stuttgart: Geschichte, Stadion, Erfolge, Legenden

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Von: Nils Wollenschläger

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Der VfB Stuttgart ist ein echter Traditionsverein und zählt zu den Top-Teams der Bundesliga-Historie. Geschichte, Stadion, Erfolge, Legenden – hier gibt es alle Infos:

Der VfB Stuttgart zählt zu den größten Traditionsvereinen in Deutschland. Der Fußball-Klub aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt ist bislang fünf Mal Deutscher Meister geworden und hat drei Mal den DFB-Pokal gewonnen. Die größten Legenden des VfB sind unter anderem Jürgen Klinsmann, Karlheinz Förster, Krassimir Balakov, Guido Buchwald oder auch Sami Khedira. Seine Heimspiele trägt der VfB Stuttgart in der Mercedes-Benz Arena aus. Im Sommer 2022 hat der VfB 75.000 Mitglieder.

VfB Stuttgart - Wiki: Die wichtigsten Infos in der Übersicht

VereinsnameVerein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893
Gründung9. September 1893
VereinsfarbenWeiß-Rot
StadionMercedes-Benz Arena
Homepagevfb.de
Mitglieder75.000 (Stand: Juni 2022)
PräsidentClaus Vogt
VorstandsvorsitzenderAlexander Wehrle
SportdirektorSven Mislintat
TrainerPellegrino Matarazzo

VfB Stuttgart: Gründung und Anfänge

Als Gründungsdatum gilt der 9. September 1893, als die insgesamt 20 Gründungsmitglieder im Gasthaus Zum Becher in der damaligen Kernerstraße (heute Urbanstraße) den Fußballverein Stuttgart ins Leben gerufen haben. Beim FV Stuttgart 1893 wird zunächst primär Rugby gespielt. 1909 verliert der Klub das Finale um die Deutsche Rugby-Meisterschaft. Der „Rugby-Hype“ entsteht dadurch, dass englische Schüler, die in Cannstatter Internaten gelebt haben, den Sport in der Region verbreitet haben.

Da zu Beginn des Jahrhunderts immer mehr Fußball-Vereine gegründet worden sind, hat der FV Stuttgart 1893 die Fußball-Abteilung ab 1908 wieder zum Bestandteil des Klubs gemacht. Am 2. April 1912 kommt es dann zur Fusion des FV Stuttgart 1893 und des Kronenklubs Cannstatt. Seitdem trägt der Klub den Namen Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e.V..

VfB Stuttgart und seine Entwicklung bis zum Zweiten Weltkrieg

Der VfB Stuttgart spielt in den kommenden Jahren in der Südkreisliga, allerdings ist die Entwicklung des jungen Vereins durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen worden. Im Krieg ist fast ein Sechstel der Vereinsmitglieder ums Leben gekommen. Sportlich nimmt die Entwicklung in den Folgejahren wieder Fahrt auf. Abgesehen von der Saison 1923/1924 ist der VfB in der höchsten Spielklasse vertreten. 1927 gewinnen die Stuttgarter unter der Leitung von Tom Hanney die Bezirksliga Württemberg-Baden. Auch 1929 holt der VfB die Bezirksliga-Meisterschaft, wird dann in der Süddeutschen Endrunde 1929/30 Fünfter.

Nachdem die Nationalsozialisten 1933 die Macht übernehmen, erfüllt der VfB Stuttgart die Anforderungen der NS-Ideologie unter anderem in seiner Vereinssatzung. Jüdische Mitglieder sind bereits ab 1933 ausgeschlossen worden. Jene Zeit ist die dunkelste in der Vereinsgeschichte. Laut dem damaligen VfB-Präsidenten Hans Kiener, der ab 1932 Mitglied der NSDAP war, sei der VfB ein „Hort nationaler Gesinnung“.

Auf den sportlichen Bereich bezogen etabliert sich der VfB Stuttgart weiter in der Spitzengruppe des deutschen Fußballs. 1933 wird der Klub Süddeutscher Pokalsieger, 1935 verliert man das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen den FC Schalke 04. Trotz des Zweiten Weltkrieges versuchen die Schwaben den Spielbetrieb so gut wie möglich aufrechtzuerhalten. Am 2. April 1945 absolviert der Verein sein letztes Spiel zu Kriegszeiten. Die Partie gegen KSG Untertürkheim-Wangen wird wegen eines Fliegeralarms abgebrochen.

VfB Stuttgart wird in den 1950er Jahren zum ersten Mal Deutscher Meister

Nach dem Ende des Krieges spielt der VfB Stuttgart in der Oberliga Süd. 1950 holen die Stuttgarter dank eines Sieges im Finale gegen die Kickers Offenbach die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Das Finale findet vor über 95.000 Zuschauern im Olympiastadion in Berlin statt. Am Tag darauf wird die Meistermannschaft feierlich in Stuttgart empfangen. Der Titel ist der Auftakt in ein erfolgreiches Jahrzehnt. Bereits 1952 folgt die nächste Meisterschaft, 1954 und 1958 gewinnt der VfB erstmals den DFB-Pokal.

1963 ist der VfB Stuttgart Gründungsmitglied der Fußball-Bundesliga. Am ersten Bundesliga-Spieltag verlieren die Schwaben beim FC Schalke 04 mit 0:2. Zum Abschluss der Saison landet der VfB auf Platz fünf. An der Seitenlinie des VfB Stuttgart stehen in den ersten Bundesliga-Jahren bekannte Trainer wie Rudi Gutendorf, Albert Sing und Branko Zebec.

VfB Stuttgart in den 1970er Jahren: Abstieg und Neuaufbau

Nach vielen Jahren im unteren und oberen Tabellenmittelfeld steigt der VfB Stuttgart 1975 in die 2. Bundesliga ab. Im gleichen Jahr wird Gerhard Mayer-Vorfelder neuer Präsident des VfB. Unter Trainer Jürgen Sundermann gelingt dem Klub 1977 der Aufstieg in die Bundesliga.

In den Folgejahren etabliert sich Stuttgart in der Bundesliga. Auf Platz vier 1978 folgt 1979 die dritte Vize-Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Passend zum sportlichen Erfolg entwickelt sich der Verein auch bezüglich der Infrastruktur weiter. 1981 wird nach fast zweijähriger Bauzeit das neue VfB-Clubzentrum eröffnet.

Gerhard Mayer-Vorfelder
Der ehemalige VfB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder im Jahr 2015. © Marijan Murat/dpa

VfB Stuttgart in den 1980er Jahren: Erfolgreiche Jahre mit Klinsmann, Buchwald und Co.

1984 steht Stuttgart Kopf! Unter Trainer Helmut Benthaus wird der VfB Stuttgart nach 32 Jahren endlich wieder Deutscher Meister. 1986 verliert der VfB das DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München. Mit Spielern wie Jürgen Klinsmann, Guido Buchwald und Fritz Walter, Maurizio Gaudino und Eike Immel erreicht der Bundesligist 1989 das UEFA-Pokalfinale gegen den SSC Neapel. Nach Hin- und Rückspiel setzen sich die Italiener um Superstar Diego Maradona durch.

1992 kann sich der VfB Stuttgart erneut den Meistertitel sichern. Nach einem packenden Saisonfinale, bei dem auch Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt auf den Titel hoffen, darf das Team von Trainer Christoph Daum jubeln. Fritz Walter wird in dieser Saison nach Jürgen Klinsmann als zweiter VfB-Stürmer überhaupt Bundesliga-Torschützenkönig.

Klinsmann und Buchwald
Die VfB-Legenden Jürgen Klinsmann (l) und Guido Buchwald (r) im Jahr 2018. © Marijan Murat/dpa

VfB Stuttgart in den 1990er Jahren: Magisches Dreieck und Pokalsieg unter Joachim Löw

Nach einigen durchwachsenen Jahren kann der VfB Stuttgart unter Joachim Löw, der das Traineramt 1996 übernommen hat, wieder oben angreifen. Das „magische Dreieck“ um die Offensivspieler Giovane Elber, Krassimir Balakov und Fredi Bobic begeistert die Bundesliga und die VfB-Fans.

1997 gewinnt der VfB Stuttgart nach einem 2:0-Finalsieg gegen Energie Cottbus zum dritten Mal den DFB-Pokal. Kurz darauf wechselt Elber zum FC Bayern München. Bobic sollte den Klub 1999 in Richtung Borussia Dortmund verlassen. Lediglich Balakov bleibt den Schwaben bis zu seinem Karriereende treu. 1998 zieht der VfB Stuttgart noch ins Finale des Europapokals der Pokalsieger ein, verliert in Stockholm aber unglücklich 0:1 gegen den FC Chelsea.

Trainer Joachim Löw jubelt
Joachim Löw führt den VfB Stuttgart zum DFB-Pokalsieg 1997. © Bernd Weißbrod/dpa

VfB Stuttgart: Felix Magath und die „jungen Wilden“ stürmen in die Champions League

Trotz seiner erfolgreichen Arbeit wird der Vertrag von Löw 1998 nicht mehr verlängert. Stattdessen lotst VfB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder Winfried Schäfer vom Erzrivalen Karlsruher SC nach Stuttgart. Der Traditionsverein kann die hohen Erwartungen aber nicht erfüllen und erlebt turbulente Jahre – mit vielen Trainerwechseln. Von 1999 bis 2001 ist Ralf Rangnick Trainer des VfB, doch auch das aufstrebende Trainertalent bringt nicht den gewünschten Erfolg.

Im Februar 2001 übernimmt Felix Magath die Stuttgarter auf Platz 17 und schafft in der Folge nicht nur den Klassenerhalt, sondern führt den VfB Stuttgart in der Saison 2002/03 sensationell zur Vizemeisterschaft. Das Team um die Talente Philipp Lahm, Kevin Kuranyi, Andreas Hinkel, Timo Hildebrand und Alexander Hleb geht als die „jungen Wilden“ in die Vereinsgeschichte ein und feiert in der Champions-League-Gruppenphase einen legendären Sieg gegen das Starensemble von Manchester United. 2003 wird Erwin Staudt neuer Präsident des VfB.

Manchester United - VfB Stuttgart
Der VfB Stuttgart bietet Manchester United Paroli. © Martin Rickett/dpa

VfB Stuttgart: Trainer-Ikone Giovanni Trapattoni muss gehen – Armin Veh übernimmt

Auch nachdem Magath 2004 zum FC Bayern München wechselt, qualifiziert sich der VfB Stuttgart unter dessen Nachfolger Matthias Sammer für das internationale Geschäft. Platz fünf ist den VfB-Verantwortlichen allerdings zu wenig, sodass es im Sommer 2005 bereits wieder zur Trennung von Sammer gekommen ist. Sein Nachfolger Giovanni Trapattoni muss in seinem Kader die Abgänge von Kevin Kuranyi, Philipp Lahm und Alexander Hleb kompensieren. Bereits im Februar 2006 muss der Italiener wieder gehen. Sein Nachfolger wird Armin Veh, der gemeinsam mit dem neuen Manager Horst Heldt in der Verantwortung steht.

VfB Stuttgart und die Meisterschaft 2007 – Veh lässt die Fans jubeln

2007 wird der VfB Stuttgart sensationell Deutscher Meister. Veh setzt auf junge Talente wie Sami Khedira, Serdar Tasci und Mario Gomez. Hinzukommen Spieler wie Cacau, Fernando Meira, Pável Pardo, Ricardo Osorio und Antonio da Silva. Legendär ist der letzte Spieltag der Saison 2006/07. Im Fernduell mit dem FC Schalke 04 behält Stuttgart die Oberhand.

Der VfB gewinnt vor heimischer Kulisse 2:1 gegen Energie Cottbus – auch dank eines Traumtores von Thomas Hitzlsperger. Gemeinsam mit über 250.000 VfB-Fans wird im Anschluss in der Innenstadt die Meisterschaft gefeiert. Das Double haben die Schwaben nur knapp verpasst. Im DFB-Pokalfinale unterliegt Stuttgart dem 1. FC Nürnberg mit 2:3 nach Verlängerung.

VfB-Kapitän Fernando Meira hält die Meisterschale 2007 in die Höhe.
VfB-Kapitän Fernando Meira hält die Meisterschale 2007 in die Höhe. © Ronald Wittek/dpa

VfB Stuttgart und seine vielen Trainerwechsel nach der Meisterschaft

Nach einem durchwachsenen Start in die Saison 2008/09 muss VfB-Meistertrainer Armin Veh gehen. Unter Nachfolger Markus Babbel schaffen die Schwaben den Sprung in die Champions League. Nachdem der VfB im Sommer 2009 den Abgang von Mario Gomez zum FC Bayern München verkraften musste, geht es auch sportlich bergab. Nach 15 Spieltagen wird Markus Babbel durch den erfahrenen Trainer Christian Gross ersetzt.

Der Schweizer führt den VfB Stuttgart noch in die Europa League, muss aber im Oktober 2010 gehen, da die Stuttgarter auf den letzten Platz abgerutscht sind. Kurzzeitig wird der VfB Stuttgart von Jens Keller trainiert, letztlich avanciert Bruno Labbadia zum Feuerwehrmann und rettet den VfB vor dem Absturz in die 2. Liga.

VfB Stuttgart muss den Abstieg in die 2. Bundesliga wegstecken

In den kommenden Jahren steckt der VfB Stuttgart immer wieder im Abstiegskampf. Ein Lichtblick ist die Saison 2012/13, als man im Finale des DFB-Pokals knapp mit 2:3 dem FC Bayern München unterlegen ist, der in diesem Jahr das Triple gewonnen hat. Der erfahrene Trainer Huub Stevens kann den VfB Stuttgart sowohl 2014 als auch 2015 vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga retten, 2016 müssen die Schwaben dann aber den bitteren Gang ins Unterhaus antreten. Es ist der zweite Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte.

VfB Stuttgart entwickelt sich zur Fahrstuhlmannschaft

Genau 40 Jahre nach dem ersten Wiederaufstieg feiert der VfB Stuttgart die direkte Bundesliga-Rückkehr. Nach einem 4:1-Heimsieg gegen die Würzburger Kickers darf die Mannschaft von Trainer Hannes Wolf den Aufstieg bejubeln. Ebenfalls 2017 wird die Fußballsparte des VfB Stuttgart vom Hauptverein in eine Aktiengesellschaft ausgegliedert. Nach einem ordentlichen siebten Tabellenplatz 2017/18 geht es bereits 2019 erneut für ein Jahr in die 2. Bundesliga. In der Relegation verliert der VfB Stuttgart gegen den 1. FC Union Berlin.

VfB Stuttgart setzt auf Vogt, Mislintat und Matarazzo

Doch auch dieses Gastspiel ist nur von kurzer Dauer. Unter der Leitung von Präsident Claus Vogt, Sportdirektor Sven Mislintat und Trainer Pellegrino Matarazzo. (ab Dezember 2019) steigt der VfB Stuttgart 2020 als Tabellenzweiter wieder in die Bundesliga auf. Das Trio ist bis heute im Amt. 2022 wird Alexander Wehrle neuer Vorstandsvorsitzender und damit Nachfolger von Thomas Hitzlsperger.

Nach Platz neun 2020/21 muss der VfB Stuttgart 2021/22 wieder bis zum Saisonfinale zittern, diesmal gibt es aber ein Happy End. Am letzten Spieltag feiern die Schwaben gegen den 1. FC Köln in der Nachspielzeit einen 2:1-Sieg und sichern sich so den emotionalen Klassenerhalt.

VfB Stuttgart - 1. FC Köln
Pellegrino Matarazzo feiert mit dem VfB Stuttgart den Klassenerhalt. © Tom Weller/dpa

VfB Stuttgart und sein Stadion – alle Infos zur Mercedes-Benz Arena

Der VfB Stuttgart trägt seine Heimspiele in der Mercedes-Benz Arena in Stuttgart aus. Das Stadion ist von 1929 bis 1933 erbaut worden und hat seitdem mehrere verschiedene Namen getragen: Adolf-Hitler-Kampfbahn (1933 bis 1945), Century Stadium (1945), Kampfbahn (1945 bis 1949), Zeppelin-Kampfbahn (1949), Neckarstadion (1949 bis 1993), Gottlieb-Daimler-Stadion (1993 bis 2008) und seit 2008 Mercedes-Benz Arena. Das Stadion des VfB Stuttgart umfasst 60.449 Plätze.

Bei internationalen Spielen dürfen 54.812 Zuschauer ins Stadion. Von 2022 bis 2024 wird die Mercedes-Benz Arena modernisiert. So wird unter anderem die Haupttribüne umgebaut. Pünktlich zur Rückrunde 2023/24 soll die Modernisierung für die Fußball-EM in Deutschland abgeschlossen sein.

Das Stadion des VfB Stuttgart befindet sich im Umbau.
Das Stadion des VfB Stuttgart befindet sich im Umbau. © Tom Weller/dpa

VfB Stuttgart und seine Rivalen Karlsruher SC und Stuttgarter Kickers

Zu den Rivalen des VfB Stuttgart zählen unter anderem die Stuttgarter Kickers und der Karlsruher SC. Auf ein Pflichtspielduell mit den Kickers warten die VfB-Fans allerdings schon seit der Saison 199/1992 warten. Damals sind sich die Klubs in der Bundesliga begegnet. Sowohl das Hin- als auch das Rückspiel hat der VfB Stuttgart mit 3:1 gewonnen.

Die Partie VfB Stuttgart gegen Karlsruher SC hat es bisher 63 Mal gegeben. 34 Mal hat Stuttgart gewonnen, elf Mal haben sich die beiden Teams unentschieden getrennt und 18 Mal hat sich der KSC durchgesetzt. Das letzte Duell datiert vom 14. Mai 2020, als der VfB in der 2. Liga 1:2 in Karlsruhe verloren hat.

VfB Stuttgart und seine Fanfreundschaften

Unter den Fans gibt es eine Freundschaft mit den Anhängern des SSV Reutlingen. Beide Fanlager unterstützen sich teilweise gegenseitig bei Spielen.

Zudem pflegen die VfB-Ultras eine Freundschaft zum italienischen Klub AC Cesena und dem französischen Traditionsverein AS Saint-Étienne pflegen. Auch zum 1. FC Kaiserslautern ist das Verhältnis gut. Hintergrund ist vor allem die Tatsache, dass beide Klubs den Karlsruher SC zu ihren Rivalen zählen.

VfB Stuttgart - RB Leipzig
Die Spieler des VfB Stuttgart feiern vor den Fans. © Tom Weller/dpa

Nicht nur Fußball – das sind die Abteilungen beim VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart 1893 e.V. hat mehrere verschiedene Abteilungen. Am 1. Juni 2021 hat der VfB unter anderem eine Abteilung für Frauenfußball gegründet. Darüber hinaus gibt es eine Leichtathletik-, Hockey, Faustball-, Tischtennis- und Schiedsrichter-Abteilung. Seit der Saison 2022/23 ist der VfB Stuttgart zudem auch wieder im eSports mit einer eigenen Abteilung vertreten.

Bereits ab 1951 hat der VfB Stuttgart eine Amateurmannschaft. Viele spätere Bundesliga-Stars des VfB haben ihre ersten Schritte in ihrer aktiven Karriere bei der zweiten Mannschaft der Stuttgarter gemacht. Seit 2020 spielt der VfB Stuttgart II in der Regionalliga Südwest. Auf Social Media ist der VfB Stuttgart unter anderem auf Facebook, Instagram, Twitter und auf TikTok vertreten.

VfB Stuttgart und seine Legenden – die Jahrhundert-Elf von 2012

Zum 100-jährigen Vereinsjubiläum haben die Fans 2012 eine „Jahrhundert-Elf“ gewählt. Zu den gewählten Spielern zählen Timo Hildebrand, Karlheinz Förster, Günther Schäfer, Marcelo Bordon, Krasimir Balakov, Guido Buchwald, Karl Allgöwer, Sami Khedira, Robert Schlienz, Jürgen Klinsmann und Giovane Elber. Trainer der „Jahrhundert-Elf“ ist Joachim Löw. (nwo)

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