Beim VfB Stuttgart bleibt es abseits des Feldes weiter unruhig

Vereinsbeirat sucht eigenen Kandidaten: Machtkampf beim VfB wird noch größer

VfB Stuttgart
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Wird‘s jetzt ein MachtKRampf beim VfB? Vereinsbeirat will eigenen Kandidaten

VfB Stuttgart: Der Machtkampf ums Amt des Präsidenten wird wohl zum MachtKRampf! Jetzt will der Vereinsbeirat einen eigenen Kandidaten aufstellen.

Es geht munter weiter beim VfB Stuttgart mit der Suche nach einem neuen Präsidenten. Und der Machtkampf um das Amt, wird immer mehr zum MachtKRampf! Zuletzt sorgte der öffentlich geführte Zwist zwischen Vorstands-Boss Thomas Hitzlsperger und dem amtierenden Präsident Claus Vogt für mächtig Ärger. Jetzt könnte es heißen: Wenn zwei sich streiten, dann freut sich der Vereinsbeirat.

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Wie das Gremium am Montag mittteilt werde man „von seinem in der Satzung verankerten Recht, von sich aus mögliche Kandidaten anzusprechen, nun Gebrauch machen, um die möglichen Handlungspositionen für den 18. März zu erweitern“. Mit Hilfe eines Personaldienstleister will man dabei „höchstmögliche Neutralität“ gewährleisten.

Die Hoffnung des Vereinsbeirats des VfB Stuttgart laut dem Schreiben: „Den Kontakt zu weiteren Persönlichkeiten herstellen zu können, um die Entscheidung zur Nominierung auf einer noch breiteren Basis treffen zu können.“

VfB Stuttgart: Auch Daten-Affäre spielt Rolle bei der Entscheidung

Nachdem sich Hitzlsperger nach seiner Kandidatur und einem offen Brief deutlich gegen Vogt positioniert hatte, konterte dieser ebenfalls in der Öffentlichkeit. Der Flächenbrand auf der Führungsebene hinterlässt bei den Fans des VfB Stuttgart keinen guten Eindruck. Und auch Ex-VfB-Profis wie Markus Babbel ordnen das Vorgehen als mehr als unglücklich ein.

Thomas Hitzlsperger und Claus Vogt sind mittendrin im Machtkampf beim VfB Stuttgart.

Neben den beiden Streithähnen steht allerdings auch noch Geschäftsmann Volker Zeh aus dem Remstal auf der Kandidaten-Liste. Erste Gespräche sollen mit allen Drei bereits geführt worden sein. Dazu heißt es, es sei aber, „festzuhalten, dass aufgrund der aktuellen Situation rund um die beiden internen Bewerber eine schnelle Entscheidungsfindung nicht möglich ist“.

Außerdem stehe auch noch der Datenskandal im Raum. Vor dem Abschluss der Untersuchung zur Affäre um die angebliche Weitergabe von Mitgliederdaten, die den Club belastet, würden „keine finalen Entscheidungen getroffen und kommuniziert“.

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