Kempf erzielt das 3:3 in der Nachspielzeit

VfB-Coach Matarazzo zu Torfestival gegen Hoffenheim: „Verdienter Punkt.“

Pellegrino Matarazzo
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VfB-Coach Pellegrino Matarazzo war mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden.

VfB Stuttgart gegen die TSG Hoffenheim im Spieltags-Text. Pellegrino Matarzzo spricht von „verdientem Punkt“. Gonzalez verletzt.

  • VfB Stuttgart mit Glück in der Nachspielzeit.
  • Corona-Fälle im Vorfeld zwischen VfB und TSG.
  • Pellegrino Matarazzo froh über „verdienten Punkt“.

Update, 22. November: Die Chance auf den Sieg war da, am Ende ist der VfB Stuttgart glücklich über einen Punkt, denn sie beim Torfestival von der TSG Hoffenheim in letzter Sekunde mitnahmen. Dabei sah es zunächst ganz gut aus für die Schwaben. Nach dem Rückstand ließ sich das Team von Pellegrino Matarazzo nicht unterkriegen und drehte die Partie noch vor der Halbzeit - aber: Nach dem Pausentee wendete sich das Blatt.

Matarazzo: „Wir hatten uns dann vorgenommen, in der zweiten Hälfte genauso dominant aufzutreten.“ Kurz nach Wiederanpfiff kassiert der VfB das 2:2 - ein Satz mit X. „Wir kamen aber mit dem Druck des Gegners nicht klar, haben uns viel zu viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung geleistet und so das Momentum des Spiels verloren,“ erklärt Matarazzo im Nachgang.

Auch die entscheidenden Zweikämpfe gewann der VfB Stuttgart nicht mehr und geriet sogar erneut in Rückstand - bis zur Nachspielzeit, in der Marc Oliver Kempf die Schwaben erlöste. Matarazzo deutlich: „Wenn man die beiden Hälften betrachtet, ist es ein verdienter Punkt für uns.“ Stimmt wohl - und vor allem bleibt der VfB Stuttgart bei erst einer Niederlage.

Last-Minute-Torschütze Kempf nach VfB-Punktgewinn: „Es war mehr drin gewesen.“

Update, 22. November: Zufrieden? Ja, aber... Der VfB Stuttgart kann einerseits glücklich über den Punktgewinn bei der TSG Hoffenheim sein, jedoch gab es auch mehrere Wermutstropfen. Da wäre zum einen die Verletzung von Nicolas Gonzalez, der nun mehrere Wochen ausfallen wird. Zum anderen führte der VfB gegen die stark dezimierten Hoffenheimer mit 2:1 zur Halbzeit und Ex-Kapitän Marc Oliver Kempf sagt gegenüber „VfB TV“: „Es war mehr drin gewesen, wir hätten aber auch verlieren können.“

Kempf zeigte sich nach dem Spiel auch zufrieden: „Es ist schön, dass wir zumindest noch einen Punkt entführen konnten.“ Der VfB Stuttgart hatte einen guten Matchplan. Kempf: „Wir hatten den Gegner genau so erwartet, wie er dann aufgetreten ist.“

Die Räume hat der VfB gut bespielt, laut Kempf, und kam so zu vielen guten Möglichkeiten. Allerdings kam die TSG Hoffenheim zurück, stellte um und ging sogar in Führung - bis zur Nachspielzeit. Da war es dann Kempf, der den Ausgleich erzielte: „Man hat heute wieder gesehen, dass der Kampfgeist da ist und wir alle bis zuletzt versuchen, doch noch etwas mitzunehmen.“

Nach Tor-Spektakel in Hoffenheim: VfB mit Nachspielzeit-Glück und Gonzalez-Pech

Update vom 21. November, 18.30 Uhr: Was für ein irres Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim. Das Derby hatte beim 3:3-Unentschieden einiges zu bieten - viel Tempo, viel Druck von beiden Mannschaften, Führungswechsel und die Tore.

VfB mit Nachspielzeit-Wahnsinn im Baller-Derby: Der Spielverlauf im Live-Ticker

Zufrieden ist Trainer Pellegrino Matarazzo am Ende nicht so richtig mit seinem VfB Stuttgart ..aber glücklich über den Punkt. Auf der Pressekonferenz erklärt er: „Ich sehe das 3:3 zum Schluss als ein Zeichen der Moral des Teams. Mit Blick auf beide Hälften sicher auch ein verdienter Punkt ...glücklich, aber verdient.“ Das Gefühl, so sagt der 42-Jährige sei aber „nicht zu 100 Prozent gut“.

Der Torschütze zum 3:3 für den VfB Stuttgart sieht‘s ähnlich. Marc Oliver Kempf spricht am Mikrofon von VfBtv von einem „intensiven Spiel“: „In der ersten Halbzeit waren wir die spielbestimmende Mannschaft - mit den besseren Möglichkeiten. Die zweite Hälfte war schwierig. Wir haben nicht mehr zu unserem Spiel gefunden und am Ende zu viele Fehler gemacht. Ich bin froh, dass wir noch einen Punkt mitnehmen können.“

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Die zweiten 45 Minuten wurmen den Trainer des VfB Stuttgart. Die Mannschaft hat es verpasst die Präsenz aus der ersten Hälfte mitzunehmen. Matarazzo: „Wir waren gut im Spiel, haben auch nach dem Rückstand gut weitergemacht und nicht nachgelassen. Wir hätten die Führung ausbauen können.“ Und DANN: „Wir wollten dominant weitermachen und sind nicht mit dem Raumdruck klargekommen. Wir hatten dann zu viele Ballverluste. Wir haben das Momentum verloren.

Und noch etwas war für Matarazzo ganz entscheidend. Zwar hat der VfB Stuttgart laut Spiel-Statistik mehr Zweikämpfe gewonnen als die TSG Hoffenheim, ABER: „Wir haben nicht mehr die entscheidenden Zweikämpfe gewonnen.“

Nicolas Gonzalez musste beim VfB Stuttgart verletzt raus in der 32. Minute

BITTER für den VfB Stuttgart: Nicolas Gonzalez musste bereits nach 32. Minuten verletzt vom Feld. Verdacht auf Anriss eines Innenbandes im Knie! Eine genaue Diagnose soll nach einer Kernspintomografie folgen.

Vor Derby gegen die TSG Hoffenheim: Corona-Entwarnung beim VfB Stuttgart

Update vom 21. November: Nach der Länderspielpause geht es für den VfB Stuttgart am Samstag gegen TSG Hoffenheim. Im Vorfeld der Partie plagten aber nicht nur die Kraichgauer die Corona-Sorgen. Auch bei den Schwaben war das Virus ein Thema, da sich gleich mehrere Profis auf Länderspielreise befanden. Daher mussten die Spieler in die Isolation und konnten nicht mit der Mannschaft trainieren.

Am Freitag dann die Entwarnung. Gegenüber der dpa bestätigte ein Sprecher des VfB Stuttgart das Borna Sosa, der mit den Corona-Kroaten unterwegs war, im Derby zur Verfügung steht. Auch der spät von der österreichischen Nationalmannschaft zurückkehrte Sasa Kalajdzic und Top-Stürmer Nicolas Gonzalez, der eine halbe Weltreise zurücklegen musste spielen können. Zudem kann Pellegrino Matarazzo auf Orel Mangala und Darko Churlinov zurückgreifen, die ebenfalls nach Einsätzen für ihre Nationalmannschaften wieder fit sind.

VfB-Trainer dreht am Abwehr-Karussell: Nur ein Spieler ist gesetzt

Update vom 20. November: Für das Spiel am Samstag (15.30 Uhr/ echo24.de-Live-Ticker) gegen die TSG Hoffenheim dreht sich beim VfB Stuttgart das Abwehr-Karussell. Ein Spieler sitzt aber nicht mit drauf - EINER ist gesetzt.

Zurückkehren in die Defensive des VfB Stuttgart könnte Waldemar Anton. Der Abwehr-Antreiber hat in den vergangenen Tagen einen guten Eindruck hinterlassen bei Trainer Pellegrino Matarazzo. Er wäre eine Option fürs Zentrum in der Dreierkette oder auch für die rechte Seite. Matarazzo: „Ich sehe, dass er für beide Positionen gut geeignet ist.“ Der Aufsteiger könnte mit der „Wucht von Waldi“ an der Lufthoheit arbeiten.

Es wird wieder eng in der VfB-Abwehr vor dem Derby gegen die TSG Hoffenheim. Der Coach erklärt am Donnerstag: „Es ist aktuell für mich ein Dreikampf um zwei Positionen.“ Nur ein Spieler ist gesetzt! Es ist NICHT Dauerbrenner Pascal Stenzel. Matarazzo setzt auf Marc Oliver Kempf: „Marc wird sicherlich als linker Halbverteidiger spielen.“

Stenzel, Anton und Atakan Karazor müssen weiter Gas geben und um die offenen beiden Positionen kämpfen: „Werden wir sehen, wer auf dem Platz steht am Samstag. Es gibt noch keine Entscheidung.“

Mit Flexibel-Taktik ins Derby: VfB braucht mehr Lösungen gegen die Corona-TSG

Update vom 19. November: Die Vorbereitung des VfB Stuttgart auf das Derby gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr/ im echo24.de-Live-Ticker) ist erschwert. Die aktuelle Corona-Lage der Kraichgauer erfordert viel Flexibilität. Trainer Pellegrino Matarazzo muss mehrgleisig fahren.

VfB Stuttgart gegen TSG Hoffenheim: So gibt‘s die Partie live im TV und Stream

Bei der Video-Pressekonferenz des VfB am Donnerstag erklärt Matarazzo die Schwierigkeit: „Man muss mehrere Optionen offen halten. Es ist nicht ganz klar, wer überhaupt auf dem Platz steht. Wir versuchen Lösungen zu finden, die auf mehrere Systeme und Personal passen ...nicht ganz einfach.“

VfB-Trainer Matarazzo muss flexibel planen gegen die TSG Hoffenheim.

Wohl auch gerade aus diesem Grund ist der Respekt vor der Aufgabe groß. Der VfB Stuttgart als Favorit? Dazu gibt‘s wieder eine klare Matarazzo-Aussage: „NEIN!“ Der Grund: „Hoffenheim hat einen sehr guten Kader. Sie haben viele Möglichkeiten im Offensivbereich um eine überdurchschnittliche Mannschaft auf den Platz zu bekommen.“

Für den VfB Stuttgart ist daher eines ganz sicher - Matarazzo: „Es wird ein intensives Spiel gegen einen guten Gegner. Die Partie kann dabei durchaus in beide Richtungen gehen.“ Die TSG hat einen „variablen Spielaufbau“ und die Mannschaft spielt „sehr direkt nach vorne“.

Die Frage nach der Offensive des VfB Stuttgart wird sich nach der Rückkehr der beiden Stürmer Sasa Kalajdzic und Nicolas Gonzalez beantworten. Beide waren zuletzt noch für ihre Nationalmannschaften auf Reisen. Matarazzo will abwarten: „Es ist immer die Frage, wie sie zurückkommen und welchen Eindruck sie beim Abschlusstraining hinterlassen.“

Allerdings dürfte der Gonzalez-Eindruck etwas entscheidender sein für die Startelf des VfB Stuttgart. Der Coach macht jedenfalls deutlich: „Ich gehe davon aus, dass Nico spielen möchte. Er hat zwei Tore bei der Nationalmannschaft geschossen, wenn er sich gut fühlt wird er sicher auf dem Platz stehen können.“

Die Frage nach dem Personal: Definitiv ausfallen wird Hamadi Al Ghaddioui. Und auch Momo Cissé ist mit einem Muskelfaser-Riss keine Option für den Kader gegen die TSG Hoffenheim. Torhüter Gregor Kobel wird hingegen nach seinen Rückenproblemen wieder fit sein und im Tor stehen.

Kommentar: Kicken trotz Corona-Fällen - so wird der Fußball unsympathisch

Auf weitere negative Corona-Test müssen zunächst Borna Sosa und Darko Churlinov warten. Beide waren mit ihren Nationalteams unterwegs und sowohl bei der kroatischen als auch bei der nordmazedonischen U21 gab es positive Corona-Tests.

VfB-Gegner Hoffenheim bleibt zuversichtlich

Bei der TSG Hoffenheim bleibt man vor der Partie gegen den VfB Stuttgart weiter zuversichtlich - trotz der vielen Corona-Fälle. Trainer Sebastian Hoeneß erklärt auf der Pressekonferenz am Donnerstag: „Die Mannschaft, die ich am Montag gesehen habe, war sehr positiv gestimmt. Die Jungs haben Lust auf Fußball. Daher bin ich guter Dinge für Samstag“.

Sebastian Hoeneß und die TSG Hoffenheim sind nicht gut in die Saison gestartet.

Wer darf in die VfB-Startelf? Alternativen, Zwänge und ein Corona-Derby

Erstmeldung vom 19. November, 10.32 Uhr: Für den VfB Stuttgart geht‘s am Samstag (15.30 Uhr/ im echo24.de-Licke-Ticker) gegen die TSG Hoffenheim. Allerdings steht dieses Derby im Zeichen von Corona. Bei der TSG haben sich in den vergangene Tagen die positiven Corona-Fälle gehäuft. Eine Absage steht aktuell aber auch nach inzwischen sieben positiv getesteten Spielern nicht im Raum.

Beim VfB stand Borna Sosa im Corona-Fokus. Nach seiner Abreise von der kroatischen U21-Nationalmannschaft wurden dort neuen positive Fälle bekannt. Für den Kroaten-Kicker des Aufsteigers ging‘s in Quarantäne (grundsätzlich eingeplant nach Länderspielen) - und warten auf einen hoffentlich zweiten negativen Test.

VfB Stuttgart: Der Stand der Dinge in der Tabelle

Der VfB Stuttgart könnte gegen die TSG Hoffenheim weiter an der guten Auswärts-Bilanz in dieser Saison arbeiten. Drei Spiele - zwei Siege. Dazu ein Unentschieden. Sieben Punkte holte das Team von Trainer Pellegrino Matarazzo in der Ferne. Nur der FC Bayern München (9 Punkte) und Bayer Leverkusen (8 Punkte) sind besser - haben aber auch ein Auswärtsspiel mehr.

Die TSG Hoffenheim steht vor dem Derby gegen den VfB Stuttgart auf Platz 13. Das Team von Trainer Sebastian Hoeneß kassierte bereits vier Niederlagen. Zuletzt gab es eine 1:2-Pleite beim VfL Wolfsburg.

VfB Stuttgart: Wer darf in die Startelf?

Spannend wird es wieder, wenn es um die Startelf des VfB Stuttgart geht. Besonders interessant ist dabei die Frage, ob sich Coach Matarazzo wieder für den Spielentscheider Mateo Klimowicz entscheidet und Routinier Daniel Didavi erneut nur auf der Bank Platz nehmen darf.

Auch bei den Angreifern geht‘s um Startelf-Plätze. Die Länderspielreise von Nicolas Gonzalez ist mit 20 Stunden Flugzeit mit ordentlich Strapazen verbunden - eine Joker-Rolle scheint denkbar. Sasa Kalajdzic könnte beginnen. In der Defensive kämpft Waldemar Anton in den vergangenen Tagen weiter um die Rückkehr ins Team.

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