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Drittliga-Klubs aus Bayern für Fortführung der Saison

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Von: Nils Wollenschläger

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München – Die Drittligisten aus Bayern sprechen sich trotz der Corona-Krise für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs aus. So argumentieren die Verantwortlichen:

Die 3. Liga steht wegen der Corona-Krise wohl vor einer echten Zerreißprobe. Während einige Vereine wie beispielsweise der SV Waldhof einen Saisonabbruch als sinnvollste Option sehen, haben sich die Drittligisten aus Bayern geschlossen für eine Fortführung der Saison ausgesprochen - auch wenn dies nur mit Geisterspielen möglich ist.

3. Liga: Klubs aus Bayern für Saisonfortführung

Das teilt der Bayerische Fußball-Verband (BFV) nach einer Videoschalte der fünf Vereine mit Verbandsvertretern am Donnerstag mit. „Es gibt für uns gar keine andere Lösung, als die Saison zu Ende zu spielen, weil nur dann ein sportlich faires Endergebnis zustande kommt“, sagt Manfred Schwabl von der SpVgg Unterhaching

Ansonsten sehe ich eine große Gefahr, dass der Fortbestand dieser ohnehin wirtschaftlich problematischen 3. Liga auf dem Spiel steht.“ Vom FC Ingolstadt heißt es: „Geisterspiele sind nicht schön, aber überhaupt kein Fußball ist die schlechteste Lösung. Daher wollen wir so schnell wie möglich versuchen, diese Saison auf sportlichem Wege zu Ende zu bringen.“ 

3. Liga: Wie geht es in der Corona-Krise weiter?

Die Würzburger Kickers, der TSV 1860 München und die Reserve des FC Bayern sehen das ähnlich. Ligaweit befürworten 13 von 20 Vereinen eine Fortführung ohne Fans - der Rest will abbrechen. 

Rainer Koch, der Chef des BFV und Vizepräsident des DFB, lobt die Meinung seiner fünf Clubs. „Diese einhellige Auffassung der aktuellen Situation ist eine ebenso feste wie gute Basis, um den Schaden in Zusammenarbeit mit den weiteren Drittligisten so gut es geht zu minimieren“, sagt er.

Der SV Waldhof ist unter anderem für einen Saison-Abbruch, da es in der Familie eines SVW-Profis einen Corona-Todesfall gegeben hat. Ob es zu Geisterspielen in der 3. Liga kommt, ist auch von der Entscheidung der Politik abhängig

nwo/dpa

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