Nullnummer im Carl-Benz-Stadion 

Couragierter SV Waldhof erkämpft einen Punkt gegen Offenbach  

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Der SV Waldhof trennt sich im Südwest-Derby torlos von den Kickers Offenbach.
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Der SV Waldhof trennt sich von den Kickers Offenbach torlos.
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Der SV Waldhof trennt sich von den Kickers Offenbach torlos.
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Der SV Waldhof trennt sich von den Kickers Offenbach torlos.

Mannheim-Waldhof: Auch im fünften Spiel in Folge kassiert der SV Waldhof Mannheim keine Niederlage. Gegen die Kickers Offenbach wird aber eine altbekannte Schwäche des SVW deutlich.

Im Carl-Benz-Stadion ist alles für das Südwest-Derby angerichtet. Trotz der parallel spielenden Adler Mannheim versammeln sich 6.811 Zuschauer bei bestem Fußballwetter zum Spiel des SV Waldhof Mannheim gegen den Ligaprimus Kickers Offenbach.

Im Vergleich zum 0:0 gegen Eintracht Trier stellt Waldhof-Coach Kenan Kocak auf drei Positionen um. So rücken Verteidiger Mike Schulz und Mittelfeldakteur Philipp Förster in die Startaufstellung. Für den verletzten Stammtorhüter Dennis Broll beginnt Markus Krauss.

Die Waldhöfer nehmen von Beginn an den Kampf im brisanten Derby an und lassen gegen den souveränen Tabellenführer kaum etwas zu. Lediglich in der siebten Minuten wird es nach einer Ecke der Hessen brenzlich für die Hausherren. Doch Ersatzkeeper Markus Krauss kann den Ball entschärfen.

Im Spielaufbau der Mannheimer wird abermals ein Problem deutlich. Die Kocak-Elf spielt zwar konsequent nach vorne, vertändelt aber kurz vor dem Strafraum zahlreiche Bälle. Es mangelt an der nötigen Kreativität im Offensivspiel, um den OFC zu Fehlern zu zwingen. Viele Spielzüge verpuffen auch im Abseits.

In der 25. Minute bringt Kapitän Robin Neupert einen Freistoß auf das Offenbacher Tor, doch OFC-Keeper Daniel Endres hat mit dem Schuss keine Probleme.

Auf dem Feld merkt man die Brisanz, die in diesem Derby steckt, jederzeit. Die Partie wird von beiden Seiten zweikampfintensiv und zum Teil aggressiv geführt. Bei einer stimmungsvollen Atmosphäre geht es mit 0:0 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel dann ein ähnliches Bild. Die vielen Zweikämpfe und zahlreiche lange Bälle lähmen den Spielfluss förmlich. Die beste Offensive der Liga hat gegen die Kompaktheit der Mannheimer nicht viel entgegenzusetzen. 

Kenan Kocak reagiert und bringt in der Schlussphase mit Khaled Mesfin und Publikumsliebling Juvhel Tsoumou zwei frische Kräfte. Und in der 88. Minute hätte sich die Einwechslung von Mesfin fast bezahlt gemacht. Der 22-Jährige tankt sich auf der linken Seite durch, flankt nach innen, doch der glücklos agierende Salvatore Bari verpasst den Ball knapp. Am Ende bleibt es bei der gerechten Punkteteilung.

Kocak sieht OFC als Vorbild

Nach der Partie hebt Waldhof-Trainer Kenan Kocak vor allem den „Willen und das Engagement“, mit dem seine Mannschaft den Hessen ein Duell auf Augenhöhe geliefert hat. „Unser Ziel muss es sein, irgendwann da zu stehen, wo die Kickers Offenbach heute stehen“, so Kocak.

SVW-Linksverteidiger Christian Mühlbauer zeigt sich im Gespräch mit MANNHEIM24 mit der Leistung gegen Offenbach zufrieden. „Es war das erwartete Kampfspiel. Wir haben den Kampf angenommen und haben hinten fast nichts zugelassen“, hebt der 29-Jährige die Defensivleistung der Waldhöfer positiv hervor. 

Schließlich hat der SV Waldhof in den letzten fünf Partien nur ein Gegentor kassiert. 

In der Summe kann man durchaus von einem Punktgewinn sprechen, jedoch werden zum wiederholten Male in dieser Saison die Schwächen in der Offensive der Blau-Schwarzen deutlich.

nwo

Quelle: Mannheim24

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