Vor Kracher in Offenbach

SVW auf der Suche nach der Leichtigkeit

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Michael Fink (r.) und der SVW haben zuletzt zwei Niederlagen kassiert.

Mannheim-Waldhof – Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge will der SV Waldhof ausgerechnet beim Erzrivalen Kickers Offenbach die Trendwende schaffen. Was im Derby besser werden muss:

Siege gegen Elversberg, auf dem Betzenberg oder auch in Stuttgart. Der SV Waldhof hat unerwartet früh seine Topform gefunden gehabt. Mit einer gewissen Selbstverständlichkeit hat der Meister der Regionalliga-Südwest seine Aufstiegsambitionen unterstrichen und sich an der Tabellenspitze festgesetzt.

Die anfängliche Euphorie hat in den vergangenen zwei Wochen aber einen herben Dämpfer bekommen. Gegen die Aufsteiger Ulm und Koblenz hat der SVW schließlich seine ersten Niederlagen in dieser Saison kassiert. 

Fotos: SVW unterliegt gegen Koblenz

In beiden Spielen sind Schwächen in der Offensive deutlich geworden. Die Blau-Schwarzen haben Probleme gehabt, das Spiel zu machen bzw. die gegnerische Defensive entscheidend unter Druck zu setzen.

Sturmzentrum zu harmlos

Zwischen Gianluca Korte (vorne) und Benedikt Koep (hinten) stimmt die Abstimmung noch nicht.

Die beiden verletzen Nicolas Hebisch und Jannik Sommer sind schmerzlich vermisst worden. Besonders durch das Fehlen von Sommer klafft im Offensivspiel eine große Lücke. Dimitrios Popovits hat gegen Koblenz gute Ansätze gezeigt und hat durch seine Schnelligkeit Räume geschaffen, doch vor allem im Sturmzentrum hat die Abstimmung gefehlt. 

Sowohl Benedikt Koep als auch Gianluca Korte, dessen Hauptposition eigentlich im Mittelfeld ist, haben zuletzt unglücklich agiert und nur wenig Gefahr ausgestrahlt.

Das Positive an der anstehenden Englischen Woche: Die Waldhöfer können es bereits am Dienstag, 20. September, besser machen. Es geht ausgerechnet zum Erzrivalen Kickers Offenbach. „Für uns steht am Dienstag die nächste schwierige Aufgabe an. Wir werden in Offenbach versuchen, wieder in die Erfolgsspur zu finden“, sagt Waldhof-Coach Gerd Dais. „Wir müssen uns steigern“, macht SVW-Keeper Markus Scholz deutlich und fügt hinzu: „Ich erwarte ein enges Derby.“

Die Hessen sind mit der Hypothek von neun Minuspunkten gestartet und stehen inzwischen auf dem 16. Tabellenplatz. Die Platzierung sagt aber natürlich nichts über den eigentlichen Leistungsstand dieser Mannschaft aus. Schließlich würden die Kickers ohne Punktabzug ebenfalls in der oberen Tabellenhälfte mitmischen. 

Spektakulärer Sieg im April

„Wir sind uns bewusst, dass dieses Spiel, egal in welcher Liga, immer eine ganz besondere Brisanz hat“, betont Gerd Dais. Das letzte Spiel auf dem Bieberer Berg haben die Quadratestädter noch in bester Erinnerung. Im April 2016 haben die Blau-Schwarzen einen spektakulären 4:0-Auswärtssieg eingefahren.

Wie sich die Waldhöfer diesmal schlagen und ob der Befreiungsschlag gelingt, wird sich am Dienstag, 20. September, um 19:30 Uhr im Sparda-Bank-Hessen-Stadion zeigen.

Voraussichtliche Aufstellung SV Waldhof: Scholz – M. Seegert, Schultz, Fink, Amin – Gärtner, Förster, Ibrahimaj, Popovits – Korte, Koep

nwo

Quelle: Mannheim24

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