Flutlichtspiel im Carl-Benz-Stadion 

Letztes Waldhof-Heimspiel des Jahres: Trio fällt gegen Hoffenheim aus!

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Jannik Sommer wird gegen Hoffenheim II ausfallen.

Mannheim - Das letzte Waldhof-Heimspiel 2018 steht unter einem besonderen Stern. Der SVW spendet pro Zuschauer einen Euro an das Kinderhospiz Sterntaler. Weniger erfreulich sind die Verletzungssorgen. 

Im letzten Heimspiel des Kalenderjahres 2018 empfängt der SV Waldhof unter dem Flutlicht des Carl-Benz-Stadions die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim (Freitag, 30. November/19 Uhr, live im MANNHEIM24-Ticker).

Der Anstoß zur Abendzeit ist ein Umstand, der nicht nur Fans begeistert. Mittelfeld-Dauerbrenner Dorian Diring spricht aus dem Nähkästchen und übermittelt die Vorfreude der Mannschaft: Flutlichtspiele sind für jeden in der Mannschaft etwas besonders: „Wir lieben das!“

„Mentalitätssieg“ bei heimstarken Ulmern

Die Stimmung am Alsenweg ist nach dem hart umkämpften Auswärtssieg in Ulm bestens. Nichtsdestotrotz muss man anerkennen, dass der SSV Ulm über weite Strecken die dominantere und spielfreudigere Mannschaft gewesen ist. Nachdem Bernhard Trares unmittelbar nach Spielschluss noch hart mit seiner Mannschaft ins Gericht gegangen ist, wertet er das Topspiel im Rückblick durchaus positiv: „Es war ein Sieg, der nicht mit Glanz bestückt war. Man muss auch mal dreckig gewinnen - es war ein Mentalitätssieg der Mannschaft.“ 

Verletzungssorgen begleiten SVW hartnäckig

Schließlich grüßen die Waldhöfer als souveräner Tabellenführer vom Platz an der Sonne. Nichtsdestotrotz bleibt zum Ende der Hinrunde das leidige Thema Verletzungssorgen dem SV Waldhof treu und drückt auf das Gemüt des Coaches. 

Nachdem Kapitän Kevin Conrad gegen Ulm wieder in der Startformation stand und Spielmacher Timo Kern einen Kurzeinsatz verbuchen konnte, fällt Letzterer wieder verletzungsbedingt aus. Gleiches gilt für Flügelflitzer Jannik Sommer, der sich im vergangenen Punktspiel das Außenband überdehnt hat. Zu allem Übel muss mit Mounir Bouziane ein potenzieller Vertreter Sommers auf der offensiven Außenbahn passen - Adduktorenprobleme! Da kann man nur von Glück sprechen, dass der Name Jesse Weißenfels wieder auf dem Mannschaftsbogen stehen wird

Mit hohem Tempo und Aggressivität gegen eine spielstarke TSG II

Mit Hoffenheim II gastiert am Freitagabend eine junge aber technisch versierte Mannschaft, die immer wieder mit einer anderen Aufstellung überrascht, in Mannheim. Außerdem ist mit dem Einsatz von Spielern aus dem Profikader zu rechnen, vermutet der SVW-Trainer. 

Um erfolgreich vom Platz zu gehen, müssen seine Schützlinge in den Aktionen ein hohes Tempo an den Tag legen. Sein Stammspieler Diring drückt sich da weniger diplomatisch aus: „Wir müssen den Gegner richtig aggressiv anlaufen und in die Zweikämpfe reingehen, damit die Jungs nach fünfzehn, zwanzig Minuten nicht mehr so viel Bock haben zu kicken!“ 

Das Ziel der Mannschaft ist den Zuschauern ein gutes Spiel zu liefern und man würde sich über viele Zuschauer freuen, so der Franzose. In diesem Sinne: Auf zum letzten Heimspiel im Kalenderjahr 2018!  

Übrigens: Bei der Sterntaleraktion sind bisher 2600 Euro zusammengekommen (Stand Mittwoch, 18. November/12 Uhr: 2.600 verkaufte Karten).  

esk

Quelle: Mannheim24

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