Topspiel in Mannheim 

So will der SVW Saarbrücken knacken

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Der SV Waldhof trifft am Sonntag auf den 1. FC Saarbrücken. 

Mannheim-Waldhof – Dritter gegen Zweiter, Waldhof gegen Saarbrücken - Topspiel! Was SVW-Coach Gerd Dais und Kapitän Hassan Amin für eine Partie erwarten und welcher Spieler noch fraglich ist:

Mit Saarbrücken kommt am Sonntag (8. Oktober/14 Uhr) die beste Offensive und die beste Defensive der Regionalliga Südwest ins Carl-Benz-Stadion. 

„Sie werden sich nicht verstecken und werden versuchen Akzente zu setzen. Wenn wir in der Defensive gut stehen und aus unserer Kompaktheit schnell umschalten, können wir zum Erfolg kommen“, erklärt Waldhof-Coach Gerd Dais am Freitag.

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Obwohl die Mannheimer zuletzt fünf Siege in Folge eingefahren haben, braucht der Vizemeister eine Leistungssteigerung, um dem FCS Paroli bieten zu können. „Wir dürfen uns nicht auf Glück und unsere Qualität von der Bank verlassen. Dass wir uns sowohl defensiv als auch offensiv verbessern müssen, ist klar“, betont der 54-Jährige und fügt mit Blick auf die enttäuschenden Leistungen der letzten Spiele hinzu: „Wir müssen uns nicht entschuldigen, dass wir die Spiele gewonnen haben.“ 

Das Spitzenspiel gegen Saarbrücken kommt laut Dais „zum richtigen Zeitpunkt“. Schließlich hat der SVW den Rückstand auf sechs Punkte verringert und hat zudem ein Spiel weniger absolviert. „Als wir drei Spiele in Folge verloren haben, war für Viele die Saison schon vorbei. Ein Sieg am Sonntag wäre für uns jetzt natürlich wichtig, aber es sind auch danach noch über 20 Spiele zu spielen. Die Spitze ist sehr breit dieses Jahr“, so der Fußball-Lehrer weiter.

Koep musste Training abbrechen

Die Waldhöfer bangen noch um den Einsatz von Benedikt Koep. Der Stürmer hat im Pokalspiel in Heddesheim einen Schlag auf den Beckenknochen bekommen und am Freitag das Training abbrechen müssen. Neben den langzeitverletzten Raffael Korte und Michael Schultz wird auch Neuzugang Patrick Mayer noch fehlen.

Ein entscheidender Faktor könnte am Sonntag der Heimvorteil sein, wie SVW-Kapitän Hassan Amin hervorhebt: „Die Fans hier in Mannheim sind einfach der Wahnsinn – sowohl im Carl-Benz-Stadion als auch auswärts! Das ist eine Extramotivation für uns!“

Der 25-Jährige, der auf die Länderspielreise mit der afghanischen Nationalmannschaft verzichtet hat, hat von 2014 bis 2016 für die Saarländer gespielt. „Das ist jetzt kein besonderes Spiel für mich. Ich habe schließlich aus dem aktuellen Kader nur mit Kevin Behrens, Patrick Schmidt und Alexandre Mendy zusammengespielt“, so Amin. 

Der Linksverteidiger warnt vor dem Sturm-Duo Schmidt/Behrens, das zusammen 19 Tore erzielt hat: „Die Quote spricht für sich. Da müssen wir hellwach sein! Wir wollen über die alten Tugenden ins Spiel kommen, kompakt stehen und vorne die wenigen Möglichkeiten, die sich ergeben werden, nutzen.

Für das Spiel im Carl-Benz-Stadion sind bislang 4.500 Karten verkauft worden, 1.500 davon sind nach Saarbrücken gegangen. Insgesamt werden rund 2.000 bis 2.500 FCS-Fans erwartet. Die Stadiontore öffnen bereits um 12 Uhr.

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nwo

Quelle: Mannheim24

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