Traumtor gegen Steinbach

Matchwinner Ibrahimaj: „Ein unglaubliches Gefühl!"

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Ali Ibrahimaj ist gegen Steinbach der Matchwinner gewesen.

Mannheim – Mit seinem Traumtor zum 2:0 hat Ali Ibrahimaj den Weg zum Waldhof-Sieg gegen Steinbach geebnet. Nach dem Spiel wird der Mittelfeldspieler mit Lob überhäuft.

Die 44. Minute im Spiel gegen den TSV Steinbach wird Waldhof-Flügelflitzer Ali Ibrahimaj so schnell nicht vergessen. 

Nach einer Ecke der Gäste hat sich der 25-Jährige den Ball geschnappt und hat nach einem Solo über den ganzen Platz das spielentscheidende zweite Tor für den SVW erzielt. Erinnerungen an den legendären Sololauf von Diego Maradona bei der WM 1986 in Mexiko werden wach. 

Fotos vom SVW-Heimsieg gegen Steinbach

„Bisher habe ich so ein Tor nur im Training erzielt“, strahlt der Matchwinner nach der Partie. Wie beliebt Ibrahimaj beim Waldhof-Anhang ist, ist sowohl nach seinem Tor als auch bei seiner Auswechslung deutlich geworden, als gefühlt das ganze Carl-Benz-Stadion lautstark „Ali,Ali“ gerufen hat. „Das ist einfach ein unglaubliches Gefühl - Gänsehaut! Es freut mich sehr, dass die Leute meine Leistung so anerkennen. Wenn wir dann noch gewinnen, ist es natürlich umso schöner.“

Für das Traumsolo gibt es auch von SVW-Coach Gerd Dais Lob: „Beim 2:0 hat man seinen absoluten Willen gesehen. Er hat es mit drei, vier Gegenspielern aufgenommen. Das war eine sensationelle Aktion, die uns Mut für die zweite Halbzeit gegeben hat.“

„Dass Ali ein richtig feiner Kicker ist, wissen wir alle. Solche Einzelaktionen machen tolle Spieler aus“, sagt Innenverteidiger Marcel Seegert über seinen Mannschaftskollegen. 

SVW zieht an Elversberg vorbei

Durch den zehnten Sieg in Serie sind die Waldhöfer am bisherigen Spitzenreiter Elversberg vorbeigezogen. „Zehn Siege in Folge hatte ich in meiner Karriere bisher auch noch nicht. Das ist aber nur eine Momentaufnahme. Dass man sich als Erster nichts kaufen kann, haben wir letztes Jahr gesehen“, so Seegert. Auch Kapitän Michael Fink mahnt zur Bescheidenheit. „Wir haben einen wichtigen Schritt gemacht. Wenn wir aber alle nur zehn Prozent weniger geben, wird es nicht reichen“, so der Routinier. 

„Es war ein verdienter Sieg. Wir haben alles investiert. Die Fans haben uns toll unterstützt. Jetzt gilt es aber weiterhin kühlen Kopf zu bewahren. Mit Hessen Kassel wartet die nächste große Herausforderung auf uns“, sagt Gerd Dais abschließend.

nwo

Quelle: Mannheim24

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