SVW schlägt sich achtbar 

Die Erkenntnisse aus dem Braunschweig-Test

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Raffael Korte trifft zum zwischenzeitlichen 1:0 für den SV Waldhof.

Mannheim – Der SV Waldhof hat am Dienstag den ersten Härtetest in der Saison-Vorbereitung absolviert. Wie sich die Blau-Schwarzen gegen Zweitligist Eintracht Braunschweig geschlagen haben:

Nach den deutlichen Siegen gegen Seckenheim (18:0), Friedrichsfeld (14:0), Mechtersheim (3:0) und Neckarau (3:0) ist es für Regionalligist SV Waldhof vor heimischer Kulisse gegen Zweitligist Eintracht Braunschweig gegangen

Nachdem die Mannheimer im Vorjahr noch 2:7 verloren haben, erkämpft sich die Dais-Elf am Dienstagabend ein respektables 1:1 gegen den Beinahe-Bundesligisten. Zu den Schlüsselspielern zählt unter anderem Neuzugang Raffael Korte (26), der deutlich gemacht hat, was für ein Potenzial in ihm steckt.

Fotos: SV Waldhof empfängt Braunschweig

Klar, in vielen Szenen ist auch bei ihm noch Luft nach oben gewesen und nicht jeder Pass ist angekommen. Aufgrund seiner Lauffreudigkeit und seiner Technik ist Korte, der 2012/13 mit Braunschweig den Aufstieg in die Bundesliga feierte, aber schon jetzt eine Bereicherung für die Offensive der Mannheimer – so viel lässt sich zu diesem frühen Zeitpunkt schon sagen. Fast jede Offensivaktion ist über den gebürtigen Speyrer gegangen.

Als die Hintermannschaft des Zweitligisten in der 85. Minute schläft, ist der flinke Mittelfeldspieler zur Stelle, trifft zur Waldhof-Führung. Nachdem sich Korte zuletzt bei Union Berlin und Eintracht Braunschweig nicht durchgesetzt hat, will der 26-Jährige am Alsenweg endlich wieder durchstarten. 

„Raffael verfügt über ein sehr gutes Passspiel und eine ausgezeichnete Übersicht. Darüber hinaus spult er ein immenses Laufpensum ab. Er passt charakterlich und menschlich einwandfrei in unsere Mannschaft“, hat SVW-Coach Gerd Dais (53) nach der Verpflichtung Kortes am 22. Juni gesagt

Doch nicht nur der Zwillingsbruder von Gianluca Korte hat sich gegen die Niedersachsen zeigen können, auch die anderen Neuzugängen haben eine Chance bekommen, sich zu empfehlen. Außer dem verletzten Marco Schuster, der vom FC Augsburg gekommen ist, sind alle Neuen zum Einsatz gekommen.

Defensive stabil

Das neue Innenverteidiger-Duo um Kevin Conrad (26) und Mirko Schuster (22) hat im Spielaufbau einige Defizite gehabt, ist defensiv über weite Strecken der Partie aber stabil gestanden und hat letztlich nicht viel zugelassen. 

Stichwort Spielaufbau: Auch bei Dorian Diring (25), der neben Lukas Kiefer (24) in der Mittelfeldzentrale gespielt hat, ist auffällig, dass noch nicht alle Automatismen greifen und folgerichtig nicht jeder Pass ankommt. Zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung ist dies aber nicht verwunderlich. Ähnliches gilt für die Offensivakteure Maurice Deville (24) und Andreas Ivan (22), die auch noch zulegen können.

Erfreulich ist die Entwicklung von Daniel di Gregorio (25). Der Mittelfeldspieler, der seit über einem Jahr verletzt ausgefallen ist, hat nach seiner Einwechslung in der Schlussphase einen guten Eindruck hinterlassen und könnte - sollte er die nötige Spielzeit erhalten - an Sicherheit gewinnen und sich so womöglich zum gefühlten Neuzugang entwickeln. 

Fakt ist, die Dais-Elf braucht noch Zeit, um sich einzuspielen. Der Test gegen die ambitionierten Braunschweiger hat allerdings gezeigt, dass die ‚Buwe‘ auf einem guten Weg sind und womöglich wieder in der Spitzengruppe mitspielen können.

Schema:

SV Waldhof: Scholz (45. Gäng) - Amin (70. Celik), Conrad, Mirko Schuster (61. Nennhuber), Meyerhöfer - Diring (77. Tüting), Kiefer (61. Nag), Gianluca Korte (45. Ivan), Raffael Korte, - Deville (77. di Gregorio), Hebisch (45. Rothenstein)

Tore: 1:0 R. Korte (85.), 1:1 Kumbela (88.)

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nwo 

Quelle: Mannheim24

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