Bei Hertha BSC

Trares sucht neue Herausforderung: Ex-Waldhof-Trainer hospitiert bei Kumpel Labbadia

Bernhard Trares (li.) ist von 2015 bis 2016 Co-Trainer von Bruno Labbadia beim Hamburger SV gewesen.
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Bernhard Trares (li.) ist von 2015 bis 2016 Co-Trainer von Bruno Labbadia beim Hamburger SV gewesen.

Mannheim – Was macht eigentlich Bernhard Trares? Der Ex-Trainer des SV Waldhof Mannheim schaut derzeit Bruno Labbadia bei Hertha BSC über die Schulter.

  • SV Waldhof: Ex-Trainer Bernhard Trares sucht neue Herausforderung.
  • Aktuell hospitiert Trares bei Hertha-Trainer Bruno Labbadia.
  • Trares und Labbadia sind gut befreundet.

Gut fünf Wochen nachdem Bernhard Trares sein Engagement als Trainer des SV Waldhof Mannheim offiziell beendet hat, sucht der 54-Jährige nach einer neuen Herausforderung. Um sich weiterzubilden, hospitiert Trares derzeit in Berlin bei Hertha-Trainer Bruno Labbadia. Beide kennen sich bestens, haben unter anderem bei Darmstadt 98, dem Karlsruher SC und Werder Bremen zusammengespielt.

Ex-Waldhof-Trainer Bernhard Trares hospitiert bei Hertha-Coach Bruno Labbadia

„Wir haben schon in der Jugendauswahl zusammengespielt und später in drei Vereinen, zwischendrin war er mal mein Co-Trainer“, erklärt Labbadia gegenüber dem ,kicker‘. „Bernhard hat Lust gehabt, Fußball zu schnuppern. Ich freu‘ mich, dass er da ist. Das ist auch für mich ein guter Austausch.“

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Cheftrainer Bernhard Trares und Co-Trainer Benjamin Sachs werden ihre auslaufenden Verträge beim SV Waldhof Mannheim nicht verlängern. „Nach zweieinhalb wundervollen Jahren habe ich mich trotz eines Vertragsangebots dazu entschieden, den Verein zu verlassen. Nach reiflicher Überlegung bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass meine Zeit am Alsenweg nach dieser Saison enden wird. Ich hatte beim SV Waldhof die bislang wundervollste Zeit in meiner Trainerkarriere. Ich erlebte eine Mannschaft, mit der es jeden Tag aufs Neue Spaß gemacht hat zu arbeiten. Besonders habe ich die Mentalität und die hohe Sozialkompetenz der Mannschaft geschätzt. Daher gilt unser Dank den Jungs. Ebenfalls möchte ich mich bei den überragenden Fans bedanken. Ich habe in der gesamten Zeit keinen einzigen Pfiff gegen meine Mannschaft wahrgenommen und eine außergewöhnliche Unterstützung in der Zeit erfahren. Sie standen, ob zuhause oder auswärts, immer wie der 12. Mann hinter uns. Mein Dank geht aber vor allem auch an das Team hinter dem Team und alle Mitarbeiter in der Geschäftsstelle, die einen großen Anteil am Erfolg haben und dabei nie im Rampenlicht stehen. Mein Dank gilt außerdem Bernd und Christian Beetz, dem Geschäftsführer Markus Kompp, sowie dem Sportlichen Leiter Jochen Kientz, die uns im sportlichen Bereich die freie Entscheidungsmöglichkeiten gegeben haben. Ich habe den Verein in den letzten Jahren nochmal aufs Neue lieben gelernt und bin unglaublich dankbar für diese Erfahrung. Natürlich bin ich wehmütig, aber ich bin sicher, dass das die richtige Entscheidung ist, um die Mannschaft und den Verein in den kommenden Jahren weiter voranzubringen. Die Saison in der 3.Liga ist ein toller Abschluss meiner Zeit hier“, so der scheidende Fußballlehrer. „Wir sind total dankbar für das, was Bernhard und Benjamin für diesen Klub geleistet haben. Sie haben sich in den vergangenen Jahren über die Trainertätigkeit hinaus mit viel Herzblut für den SVW engagiert. Wir hätten gerne weiter mit Ihnen zusammen gearbeitet, respektieren aber ihre Entscheidung. Wir bedanken uns bei Bernhard und Benjamin und wünschen ihnen alles Gute“, erklärt der Sportliche Leiter Jochen Kientz. #WirsindWaldhof #svw07

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Der gebürtige Bensheimer möchte bereit sein, falls es ein interessantes Jobangebot für ihn gibt. Dass dies schneller kommen kann als gedacht, wäre bei Trares nicht überraschend: Der Fußballlehrer dürfte nach zweieinhalb erfolgreichen Jahren in Mannheim, wo er 2019 mit dem SVW den Aufstieg in die 3. Liga geschafft - und in der vergangenen Saison lange mit der Mannschaft um den Durchmarsch in die 2. Liga mitgespielt hat, in den Fokus einiger Zweit- und Drittligisten gerückt sein. (mab)

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