Traditionsverein aus Mannheim

SV Waldhof Mannheim: Geschichte, Erfolge und wichtige Persönlichkeiten

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Der SV Waldhof Mannheim spielt seit 2019 in der 3. Liga.

Mannheim – Der SV Waldhof Mannheim ist ein echter Traditionsverein. Geschichte, große Erfolge und Rückschläge, wichtige Persönlichkeiten - alle Infos rund um den SVW: 

  • SV Waldhof Mannheim ist am 11. April 1907 gegründet worden.
  • Von 1983 bis 1990 hat der SV Waldhof in der Bundesliga gespielt.
  • Nach 16 Jahren im Amateurfußball ist der SV Waldhof 2019 in die 3. Liga aufgestiegen.

Der SV Waldhof Mannheim hat in seinen 113 Jahren viele Höhe- aber auch zahlreiche Tiefpunkte erlebt. Seine erfolgreichste Zeit hat der SV Waldhof von 1983 bis 1990, als die Blau-Schwarzen in der Bundesliga gespielt haben. Der Kult-Klub vom Alsenweg ist bekannt für seine gute Jugendarbeit und hat unter anderem die späteren Nationalspieler Jürgen Kohler, Karlheinz Förster, Maurizio Gaudino oder auch Hanno Balitsch hervorgebracht. Zwischen 2003 und 2019 verschwindet der Kult-Klub in den Amateurfußball. Erst im Mai 2019 feiert der SV Waldhof den Aufstieg in die 3. Liga und die damit verbundene Rückkehr in den Profifußball.

SV Waldhof Mannheim Wiki: Infos und Fakten zum SVW

  • Vereinsname: SV Waldhof Mannheim 07
  • Gründung: 11. April 1907
  • Farben: Blau-Schwarz
  • Adresse: Alsenweg 3, 68305 Mannheim
  • Homepage: www.sw07.de
  • Stadion: Carl-Benz-Stadion
  • Trainer: Bernhard Trares
  • Geschäftsführer: Markus Kompp
  • Größte Erfolge: 1940 Vize-Pokalsieger, 1983 Aufstieg in die Bundesliga, 1998 und 1999 Badischer Pokalsieger, 2011 Aufstieg in die Regionalliga, 2019 Aufstieg in die 3. Liga
  • Marktwert der 1. Mannschaft: 4,48 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de, Stand 25. März 2020)

SV Waldhof Mannheim: Gründung und Anfangsjahre

Der SV Waldhof Mannheim ist am 11. April 1907 von 42 Männern im Lokal „Zum Tannenbaum“ gegründet worden. Der erste Vorsitzende ist der Bankkassierer Emil Menton, als erster Kapitän des Vereins, der die Farben Blau und Schwarz trägt, fungiert Fritz Streckfuß. Durch die Süddeutsche Meisterschaft steigt Waldhof 1914 in die damals höchste Spielklasse auf. Wegen des 1. Weltkrieges wird der Spielbetrieb eingestellt. Erst 1919/20 wird wieder geregelt Fußball gespielt.

Der erste Nationalspieler des SVW ist Karl Höger, der am 5. Juni 1921 sein DFB-Debüt feiert. Es folgen Willi Hutter und ein gewisser Sepp Herberger. Der spätere Weltmeister-Trainer von 1954 sorgt im selben Jahr für Aufsehen, da er zum Erzrivalen VfR Mannheim wechselt. Herberger bekommt vom VfR einen Job als Bankangestellter angeboten und darf mietfrei wohnen. Die Waldhof-Fans nehmen Herberger den Wechsel so übel, dass von „Verrat“ die Rede ist. 1923 schenkt die Stadt Mannheim dem jungen Verein einen Platz am Alsenweg, wo der SVW bis zur heutigen Zeit beheimatet ist.

SV Waldhof Mannheim: Otto Siffling wird zur Vereinslegende

Da der SV Waldhof 1933/34 die Gauliga Baden gewinnt, ist der Klub für die Endrunde um die Meisterschaft qualifiziert. Das Halbfinale gegen den FC Schalke 04 verlieren die Blau-Schwarzen letztlich mit 2:5. In den 30er Jahren überragt vor allem Otto Siffling. Der Angreifer wird 1934 sogar Nationalspieler und nimmt an den Weltmeisterschaften 1934 und 1938 sowie an Olympia 1936 teil. In 31 Länderspielen erzielt er 17 Tore.

Tragisch: Siffling, der bis heute eine Ikone des SV Waldhof ist, stirbt bereits 1939 im Alter von nur 27 Jahren an einer Rippenfellentzündung. Ende des Jahrhunderts wird sowohl eine Straße in Mannheim als auch eine Tribüne des Carl-Benz-Stadions nach Otto Siffling benannt. Einen weiteren Erfolg feiert Waldhof 1940, als die Mannheimer im Tschammerpokal (heutiger DFB-Pokal) erst im Finale am 1. FC Nürnberg gescheitert sind. Das erste Spiel nach Kriegsende bestreitet der SV Waldhof am 9. September 1945 gegen den VfR Mannheim.

SV Waldhof Mannheim: SV Chio Waldhof und Qualifikation für 2. Bundesliga Süd

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges spielt der SV Waldhof zunächst überwiegend in der Oberliga Süd. Für die 1963 gegründete Bundesliga kann sich der SVW nicht qualifizieren. Die Mannheimer spielen fortan in der zweitklassigen Regionalliga Süd. 1970 steigt Waldhof in die Amateurliga Nordbaden ab. Zwei Jahre später folgt allerdings die Rückkehr in die Regionalliga.

Nachdem die Firma Chio Chips sich die Namensrechte sichert, wird der SV Waldhof Mannheim 1972 in Chio Waldhof 07 umbenannt. 1974 qualifizieren sich die Waldhöfer für die neugegründete 2. Bundesliga Süd. Am 19. September 1975 folgt die nächste Umbenennung, diesmal in SV Chio Waldhof 07. Drei Jahre später wird der Vereinsname in SV Waldhof Mannheim 07 geändert.

SV Waldhof Mannheim: Wunder Waldhof - Aufstieg in die Bundesliga

Der SV Waldhof Mannheim erlangt aufgrund seiner guten Jugendarbeit bundesweite Aufmerksamkeit. 1980 holt die A-Jugend nach einem Sieg gegen den FC Schalke 04 die deutsche Meisterschaft. Ein Jahr später qualifiziert sich die erste Mannschaft, die inzwischen von Klaus Schlappner trainiert wird, für die neue eingleisige 2. Bundesliga.

Klaus Schlappner hat den SV Waldhof Mannheim in die Bundesliga geführt.

1983 feiert der SV Waldhof seinen größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Unter Klaus Schlappner, dessen Markenzeichen sein Pepitahut ist, steigt das Team, in dem viele Spieler aus der eigenen Jugend vertreten sind, erstmals in die Bundesliga auf. Da das Stadion am Alsenweg den Vorgaben für die Bundesliga nicht entspricht, trägt Waldhof seine Heimspiele künftig im Südweststadion Ludwigshafen aus. Dies hat beim 1. FC Kaiserslautern für Unmut gesorgt, was Konsequenzen für das spätere Verhältnis der beiden Vereine haben sollte.

SV Waldhof Mannheim: Erfolgreiche Jahre in der Bundesliga

Schon im ersten Bundesliga-Spiel holen die Mannheimer einen 2:0-Sieg gegen den SV Werder Bremen. Im Oktober 1984 gewinnt der Underdog sensationell beim FC Bayern München. Waldhof etabliert sich in der Bundesliga - Begriffe wie ‚Wunder Waldhof‘ und ‚Waldhof-Buben‘ machen die Runde. 1985 gelingt sogar fast die Qualifikation für den Uefa-Pokal, der SVW verpasst diese lediglich aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber dem Hamburger SV.

Angeführt von Kapitän Günter Sebert, der später Rekordspieler des SV Waldhof wird, können sich einige Waldhof-Profis in den Fokus spielen - darunter unter anderem Stürmer Fritz Walter oder Mittelfeldspieler Alfred Schön. Waldhof-Talente wie Maurizio Gaudino, Christian Wörns und Jürgen Kohler entwickeln sich gar zu Nationalspielern.

SV Waldhof Mannheim: Abstieg aus der Bundesliga

1987 hat Trainer Klaus Schlappner den SV Waldhof verlassen, sein Nachfolger wird
Felix Latzke, der 1988 wiederum von Günter Sebert abgelöst wird. Der Waldhof-Kapitän hat seine aktive Karriere im Alter von 39 Jahren beendet. Die Saison 1989/90 läuft für den SVW, der inzwischen wieder am Alsenweg spielt, zunächst erfolgreich. Zu Beginn der Rückrunde stehen die Mannheimer auf einem Uefa-Pokal-Platz.

Was folgt ist großes Verletzungspech und eine sportliche Misere, an deren Ende der Abstieg in die 2. Bundesliga steht. 1988 hat der SV Waldhof den Abstieg im dritten Relegationsspiel gegen den SV Darmstadt 98 nach Elfmeterschießen noch abwenden können, jetzt müssen die Mannheimer den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten.

SV Waldhof Mannheim: 2. Bundesliga und Umzug ins Carl-Benz-Stadion

Den Wiederaufstieg schaffen die Waldhöfer in den Folgejahren nicht. 1994 zieht der SV Waldhof in das neu gebaute Carl-Benz-Stadion um. Die neue Heimspielstätte wird am 25. Februar mit einem 2:2 gegen Hertha BSC eingeweiht. Auch unter Trainer Uli Stielike (1994 bis 1995) können die sportlichen Erwartungen nicht erfüllt werden. Zudem brodelt es immer wieder hinter den Kulissen und die Kritik an Präsident Wilfried Gaul wächst. Auch die finanzielle Situation ist angespannt.

Die Rückholaktion von Kult-Trainer Klaus Schlappner bringt nicht den erhofften Aufstieg. Im März 1997 übernimmt Uwe Rapolder von Günter Sebert, der wie Schlappner zum zweiten Mal Waldhof-Coach wurde. Rapolder kann den Abstieg nicht mehr verhindern. Im Sommer 1997 steigt Waldhof in die Regionalliga Süd ab.

SV Waldhof Mannheim: Erfolgreiche Zeit unter Uwe Rapolder

Uwe Rapolder baut nach dem Abstieg eine neue Mannschaft auf, der nach zwei Jahren die Rückkehr in die 2. Bundesliga gelingt. Mit Spielern wie Lamine Cisse, Fatmir Vata, Hanno BalitschOttó Vincze und den Stürmern László Klausz und Sascha Licht mischt Waldhof in der 2. Liga oben mit und darf sogar vom Aufstieg in die Bundesliga träumen. 1999/200 scheitern die Waldhöfer im Achtelfinale des DFB-Pokals vor heimischer Kulisse am FC Bayern München

Uwe Rapolder trauert nach dem verpassten Bundesliga-Aufstieg 2001.

In der Saison 2000/01 ist der Aufstieg ins Fußball-Oberhaus zum Greifen nah. Am letzten Spieltag führt der SV Waldhof gegen den 1. FSV Mainz 05 deutlich mit 4:0. Konkurrent FC St. Pauli muss sich beim 1. FC Nürnberg lange Zeit mit einem 1:1 begnügen. Während bei den Franken der Abschied von Torhüter-Legende Andreas Köpke im Fokus steht, erzielt der eingewechselte Deniz Baris (76.) das Siegtor für St. Pauli - Waldhof ist mit 59 Punkten Tabellenvierter und der beste Nicht-Aufsteiger, den es je gegeben hat. Besonders bitter. Im Carl-Benz-Stadion ist die Fehlinformation verbreitet worden, dass Nürnberg führt. „Es ist nicht normal, dass solche Fehlinformationen kommen. Da werden Hoffnungen geweckt und die Enttäuschung ist umso größer“, hadert Rapolder.

SV Waldhof Mannheim: Absturz in den Amateurfußball

Nach dem denkbar knapp verpassten Aufstieg erleben die Mannheimer turbulente Jahre. Uwe Rapolder muss nach einem schlechten Saisonstart gehen. Und auch Präsident Wilfried Gaul verlässt den Verein 2002. Die Unruhen hinter den Kulissen machen sich auch sportlich bemerkbar. Waldhof steigt 2002/03 aus der 2. Bundesliga ab und verabschiedet sich für lange Zeit in den Amateurfußball.

Bereits im November 2002 ist eine Fusion des SV Waldhof und des VfR Mannheim geplatzt. Aufgrund der finanziellen Probleme erhält der SVW nach dem Abstieg keine Lizenz für die Regionalliga und muss fortan in der viertklassigen Oberliga Baden-Württemberg ran.

SV Waldhof Mannheim: Schwere Zeiten in der Oberliga 

Unter der Führung von Präsident Hans-Joachim Bremme will der ehemalige Bundesligist schnell wieder nach oben, doch der Aufstieg misslingt in den folgenden Jahren mehrmals. Zum 100-jährigen Vereinsjubiläum ist 2007 der FC Bayern München zu Gast im Carl-Benz-Stadion. Der SV Waldhof verliert das Jubiläumsspiel mit 1:2.

2008 qualifiziert sich der SVW für die neue - nun viertklassige - Regionalliga. Wirtschaftlich erleben die Mannheimer aber dennoch schwere Zeiten. Dank einer Finanzspritze von Dietmar Hopp kann der Klub vor der Insolvenz bewahrt werden. 2009 wird Waldhof vom DFB in die Regionalliga West versetzt.

SV Waldhof Mannheim: Rekord gegen Illertissen und Insolvenz

2010 schaffen die Blau-Schwarzen zwar sportlich den Klassenerhalt in der Regionalliga West, doch der DFB verweigert den Waldhöfern wegen finanzieller Probleme die Lizenz für die kommende Saison. Der SVW muss somit den Gang in die Oberliga Baden-Württemberg antreten.

Mannheim hat zwischenzeitlich schon 13 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Nöttingen, ehe der Klub vom Alsenweg eine furiose Aufholjagd gestartet hat. Mit einem 6:0 gegen Illertissen feiert der SV Waldhof vor der Rekordkulisse von 18.313 Zuschauern im Carl-Benz-Stadion die Oberliga-Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga.

SV Waldhof Mannheim: Jahre in der Regionalliga Südwest

In den kommenden Jahren kann sich Waldhof in der Regionalliga halten. 2013 wird Jürgen Kohler als Sportlicher Leiter zurückgeholt, doch das Engagement des Weltmeisters von 1990 ist nur von kurzer Dauer. 2013/14 wird der frühere Waldhof-Profi Kenan Kocak neuer Trainer des SV Waldhof.

Nach den Platzierungen fünf und dreizehn greift der SV Waldhof ins Aufstiegsrennen ein. Auch dank der Neuverpflichtungen von Rückkehrer Hanno Balitsch und Ex-Bundesliga-Profi Michael Fink beendet die Kocak-Elf die Saison 2015/16 auf dem ersten Tabellenplatz. Den Aufstieg verpassen die Blau-Schwarzen allerdings dennoch. In der Relegation scheitert Mannheim an den Sportfreunden Lotte. Trainer Kenan Kocak verlässt den Klub im Sommer 2016 in Richtung SV Sandhausen.

SV Waldhof Mannheim: Ausgliederung und Relegationsdrama

Hinter den Kulissen ist die Ausgliederung der ersten Mannschaft ein wichtiges Thema. Nachdem es mit der Mannheimer Runde keine Einigung gibt, präsentiert das Präsidium des SV Waldhof Bernd Beetz als neuen Investor. Die Ausgliederung erfolgt schließlich Anfang 2017. Bernd Beetz ist inzwischen auch Präsident des SVW.

Ein Bild mit Symbolkraft: Nach dem Elfmeter-Drama gegen Meppen liegt der SV Waldhof am Boden.

Unter Trainer Gerd Dais hat sich Waldhof als Tabellenzweiter erneut für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga qualifiziert. Gegner diesmal ist der SV Meppen. Nachdem sowohl das Hin- als auch das Rückspiel in Meppen 0:0 ausgeht, muss das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Waldhof geht dort zwar in Führung, doch Marcel Seegert und Sebastian Gärtner verschießen, sodass Meppen den Aufstieg in die 3. Liga feiert und Mannheim Viertligist bleibt.

SV Waldhof Mannheim: Erneutes Scheitern in der Relegation und Spielabbruch gegen Uerdingen

Nach einem schwachen Start trennt sich Waldhof im Herbst 2017 von Trainer Gerd Dais. Sein Nachfolger wird zunächst Co-Trainer Michael Fink, der aufgrund fehlender Lizenzen nur bis zur Winterpause weitermachen darf. Ab Januar 2018 wird der SV Waldhof von dem früheren Bundesliga-Profi Bernhard Trares trainiert.

Dank einer starken Rückrunde sichert sich der SVW doch noch Platz zwei und ist somit zum dritten Mal in Folge für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga qualifiziert. Gegen den favorisierten KFC Uerdingen unterliegt Mannheim im Hinspiel 0:1. Das Rückspiel im Carl-Benz-Stadion muss beim Stand von 1:2 abgebrochen werden. Waldhof-Fans sorgen auf der Otto-Siffling-Tribüne für einen Pyro-Skandal und einen vorzeitigen Spielabbruch. Der SVW liegt am Boden und spielt in der kommenden Saison erneut in der Regionalliga Südwest.

SV Waldhof Mannheim: Prozess gegen DFB und Aufstieg in die 3. Liga 

Der DFB-Kontrollausschuss will Waldhof neun Punkte für die kommende Spielzeit abziehen, letztlich wird die Strafe aber auf drei Minuspunkte reduziert. Der SV Waldhof geht gegen dieses Urteil vor - und bekommt vor dem Landgericht Frankfurt am 20. März 2019 Recht. Der Punktabzug bleibt somit nicht bestehen. Der DFB ist inzwischen in Berufung gegangen.

Sportlich lässt sich die Mannschaft von Trainer Bernhard Trares nicht von den Diskussionen um einen Punktabzug ablenken und spielt eine überragende Regionalliga-Saison. Durch die geänderte Aufstiegsregelung steigt das Team um die Leistungsträger Valmir Sulejmani und Timo Kern als Tabellenerster direkt in die 3. Liga auf. Durch den 1:0-Sieg gegen Wormatia Worms feiert der SV Waldhof am 20. April 2019 die Rückkehr in den Profifußball.

SV Waldhof Mannheim: Rückkehr in den DFB-Pokal und Erfolge in der 3. Liga

In der 3. Liga hat Waldhof Mannheim keine Anpassungsprobleme. Der Aufsteiger zeigt vor allem auswärts beachtliche Leistungen und überwintert gar auf Relegationsplatz drei. Zudem sind die Mannheimer erstmals seit 2004 wieder im DFB-Pokal vertreten. Gegen Eintracht Frankfurt verliert die Trares-Elf in der ersten Runde mit 3:5. 

Valmir Sulejmani jubelt nach seinem Tor im DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt.

Auch die beiden Derbys gegen den Erzrivalen 1. FC Kaiserslautern gelten für die Waldhof-Fans als Saisonhighlights. Kurz bevor die 3. Liga aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochen werden muss, klettert Waldhof im März 2020 durch ein 0:0 in Würzburg auf Platz zwei. 

SV Waldhof Mannheim: Kader in der Saison 2019/20

Der aktuelle Kader des SV Waldhof Mannheim in der Übersicht:

Tor

Geburtsdatum

Timo Königsmann (#1)

05.04.1997

Markus Scholz (#25)

17.05.1988

Miro Varvodic (#24)

15.05.1989

Abwehr

Mete Celik (#3)

08.10.1996

Kevin Conrad (#4)

10.08.1990

Florian Flick (#32)

01.05.2000

Gerrit Gohlke (#27)

12.03.1993

Marcel Hofrath (#31)

21.03.1993

Jan Just (#22)

14.09.1996

Jan-Hendrik Marx (#26)

26.04.1995

Michael Schultz (#23)

30.05.1993

Marcel Seegert (#5)

29.04.1994

Mittelfeld

Max Christiansen (#13)

25.09.1996

Dorian Diring (#8)

11.04.1992

Benedict dos Santos (#21)

02.05.1998

Arianit Ferati (#10)

07.09.1997

Jonas Weik (#28)

31.03.2000

Mohamed Gouaida (#18)

15.05.1993

Gianluca Korte (#17)

29.08.1990

Raffael Korte (#7)

29.08.1990

Marco Schuster (#6)

10.10.1995

Maurice Deville (#14)

31.07.1992

Silas Schwarz (#15)

08.11.1997

Sturm

Mounir Bouziane (#19)

05.02.1991

Kevin Koffi (#30)

25.06.1986

Valmir Sulejmani (#9)

01.02.1996

Jesse Weißenfels (#11)

26.05.1992

Trainer

Cheftrainer Bernhard Trares

18.08.1965

Co-Trainer Benjamin Sachs

14.07.1981

Torwart-Trainer Dennis Tiano

16.09.1985

Weitere Mitarbeiter

Geschäftsführer Markus Kompp

11.10.1982

Sportlicher Leiter Jochen Kientz

17.09.1972

SV Waldhof Mannheim: Das ist das Stadion des SVW

Der SV Waldhof Mannheim spielt seit dem 25. Februar 1994 im Carl-Benz-Stadion. Das Stadion umfasst 25.667 Plätze. Beim Drittliga-Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am 29. Februar 2020 ist das Carl-Benz-Stadion erstmals nach 23 Jahren bei einem Ligaspiel ausverkauft. 

SV Waldhof Mannheim: Tickets

Tickets für Spiele des SV Waldhof Mannheim kannst Du dir im Online-Ticketshop sichern. Man kann sich die Tickets entweder selbst ausdrucken oder schicken lassen. Darüber hinaus hat gibt es Waldhof-Tickets an folgende Vorverkaufsstellen:

  • Ticketshop in der Geschäftsstelle am Alsenweg
  • Kundenforum P7 - Mannheimer Morgen (Adresse: P7 22, 68161 Mannheim)
  • Diesbach Medien in Weinheim (Adresse: Friedrichstraße 24, 69469 Weinheim

Die Tageskasse am Carl-Benz-Stadion öffnet in der Regel eineinhalb Stunden vor der Partie.

nwo

Quelle: Mannheim24

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