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Waldhof-Sportchef Jochen Kientz gewährt Transfer-Einblicke: „Bin immer auf der Suche“

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Von: Marco Büsselmann

Jochen Kientz ist der Sportliche Leiter des SV Waldhof Mannheim.
Jochen Kientz ist der Sportliche Leiter des SV Waldhof Mannheim. © Nils Wollenschläger/MANNHEIM24

Der SV Waldhof Mannheim ist beachtlich in die neue Saison gestartet. Ein Grund dafür ist die gute Transfer-Politik von Jochen Kientz. So geht der Sportchef dabei vor:

Bestes Heimteam der 3. Liga, zweitstärkste Defensive, Platz zwei nach elf Spieltagen. Beim SV Waldhof Mannheim könnte es derzeit kaum besser laufen. Der überzeugende Saisonstart lässt einige SVW-Anhänger bereits davon träumen, das von der Vereinsführung gesetzte Ziel, innerhalb der kommenden zwei Jahre in die 2. Bundesliga aufzusteigen, bereits in dieser Spielzeit zu realisieren.

SV Waldhof: Sportchef Jochen Kientz verrät Transfer-Details

„Ich bin stolz auf die Mannschaft und auf das Trainerteam. Wir haben uns die Ziele natürlich auch intern hoch gesetzt“, erklärt Jochen Kientz nach dem 2:1-Heimsieg über Verl auf dem YouTube-Channel des Drittligisten. Auch der Mannheimer Sportchef hat großen Anteil am derzeitigen Erfolg, schließlich ist er es gewesen, der namhafte Profis wie, Marc Schnatterer oder Marco Höger an den Alsenweg gelockt hat. Aber auch zuvor unbekannte Spieler, wie Adrien Lebeau und Stefano Russo haben voll eingeschlagen.

Waldhof-Sportchef Jochen Kientz.
Waldhof-Sportchef Jochen Kientz. © Nils Wollenschläger/MANNHEIM24

Letzteren hat Kientz einst bei der Augsburger U19 entdeckt. „Als ich ihn spielen gesehen habe, wusste ich, dass er etwas Besonderes ist.“ Nach vier Monaten ohne Klub hat der SVW-Sportchef ihn zunächst für die U23 verpflichtet. Mittlerweile ist der erst 21-jährige Russo aus der ersten Mannschaft nicht mehr wegzudenken. Nicht zu Unrecht vermutet Kientz, „dass die 3. Liga nicht das Ende für ihn ist.“

SV Waldhof: Sportchef Jochen Kientz gewährt Transfer-Einblicke: „Bin immer auf der Suche“

Zudem verrät Kientz, dass er „immer auf der Suche“ nach potenziellen Neuzugängen sei. „Nächste Woche schaue ich mir im Ausland wieder mehrere Spieler an.“ Mit der Zeit habe er „ein Gefühl“ für die richtigen Profis entwickelt. Der aus Straßbourg verpflichtete Lebeau hat sich beispielsweise als „Glückstreffer“ (Kientz) erwiesen. Auch die Fans spielen bei den Wechsel-Überzeugungen eine wichtige Rolle. „Wir haben hier etwas Besonderes, damit kann ich die Spieler auch motivieren, hier herzukommen“, erklärt Waldhofs Sportlicher Leiter abschließend. (mab)

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