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Nach Waldhof-Abschied: Bouziane übt Kritik an Kientz - „Respektlos“

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Von: Nils Wollenschläger

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Mounir Bouziane (li.) hat beim SV Waldhof keinen neuen Vertrag erhalten.
Mounir Bouziane (li.) hat beim SV Waldhof keinen neuen Vertrag erhalten. © Bernd Wüstneck/dpa

Mannheim - Mounir Bouziane hat nach zwei Jahren beim SV Waldhof Mannheim keinen neuen Vertrag erhalten. Über die Art und Weise seines Abschieds ist der Stürmer sehr enttäuscht:

Seit vergangener Woche steht Mounir Bouziane bei Drittligist Türkgücü München unter Vertrag. Der Stürmer hatte allerdings bis zuletzt gehofft, einen neuen Kontrakt beim SV Waldhof Mannheim zu erhalten, für den er seit 2018 gespielt hat. „Ich habe das Verhalten mir gegenüber als respektlos empfunden. Wenn man mit mir nicht verlängern will, aus welchen Gründen auch immer, akzeptiere ich das. Dafür bin ich lange genug im Geschäft. Aber die Art und Weise war für mich respektlos, weil ich drei Monate lang hingehalten wurde, ohne eine richtige Antwort zu bekommen“, zeigt sich Bouziane im Interview mit dem „Mannheimer Morgen“ enttäuscht.

SV Waldhof: Mounir Bouziane enttäuscht - Kritik an Kientz

Waldhof-Sportchef Jochen Kientz habe ihm im Frühjahr, mitgeteilt, dass man mit ihm zufrieden sei. Angesichts der finanziellen Situation habe er sich aber gedulden müssen. Im Oktober hat sich Bouziane dann im Training dem neuen Coach Patrick Glöckner zeigen dürfen. „Es war irgendwann einfach zu viel: Ich musste bei meinem eigenen Verein ins Probetraining, nachdem ich zwei Jahre für Waldhof gespielt habe. Da habe ich gedacht: Was soll das?“, ärgert sich der Franzose.

Kientz weist indes die Vorwürfe von sich. „Wir haben transparent kommuniziert, dass wir auf dem Markt nach weiteren Stürmern Ausschau halten. Es ist Teil meiner Aufgabe, für den Verein die besten Optionen wahrzunehmen und dabei auf den aktuellen Stand der Kaderplanung einzugehen. Darin kann ich kein ,respektloses’ Verhalten erkennen. Wir wünschen Mounir bei seiner neuen Aufgabe viel Erfolg“, sagt er dem „Mannheimer Morgen“. (nwo)

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