Aufstiegsspiele zur 3. Liga

Waldhof trifft auf Meppen: Stimmen zur Auslosung

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Waldhof-Coach Gerd Dais peilt den Aufstieg in die 3. Liga an. (Archiv)

Mannheim-Waldhof - Seit Freitag steht fest, dass der SV Waldhof in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga auf den SV Meppen (28./31. Mai) trifft. Die Reaktionen zur Auslosung:

Die zweite Auslosung für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga hat ergeben, dass der SV Waldhof Ende Mai gegen den Meister der Regionalliga Nord ran muss.

Nach dem Training am Freitag haben sich die Waldhof-Profis in der Kabine versammelt, um die Auslosung gemeinsam zu verfolgen. „Wer in der Regionalliga Meister wird, ist gut, aber wir müssen vor keinem Angst haben und wollen unser Ziel erreichen“, fasst SVW-Mittelfeldspieler Morris Nag die Stimmung innerhalb des Teams zusammen. 

Die Tatsache, dass die Blau-Schwarzen im Rückspiel in Meppen ran müssen, sieht der 21-Jährige weder als Vor- noch als Nachteil. „Wir müssen eh in beiden Spielen unsere Qualität auf den Platz bringen. Dann ist es egal, wann wir daheim und wann auswärts spielen“, so Nag.

Wiedersehen mit zwei Ex-Waldhöfern

Gerd Dais hat schon als Spieler mit dem SVW gegen Meppen gespielt. „Das waren immer schwere Spiele“, erinnert sich der 53-Jährige. Der Waldhof-Coach hebt vor allem die Offensive der Emsländer hervor. „Sie leben von ihrer Kompaktheit und haben ein schnelles Umschaltspiel über die Außen.“ 

Mit Martin Wagner und Dennis Geiger hat Meppen zwei ehemalige Waldhof-Spieler in den eigenen Reihen. Wagner ist von 2011 bis 2013 für den SVW aktiv gewesen, Geiger hat das blau-schwarze Trikot von 2010 bis 2014 getragen. Dass die Waldhöfer mit der großen Kulisse, die für das Hinspiel erwartet wird, womöglich besser zurecht kommen, könnte laut Dais ein „entscheidender Faktor“ werden. „Das ist auf jeden Fall ein großes Plus“, betont der Fußball-Lehrer. 

Den Quadratestädtern könnte zudem in die Karten spielen, dass sie bereits in der vergangenen Saison Erfahrung in der Relegation gesammelt haben. „Das kann schon ein Vorteil sein“, sagt Morris Nag: „Die ganze Erfahrung bringt aber nichts, wenn wir unsere Leistung nicht abrufen.

Und was sagt der SV Meppen zum Los SV Waldhof?

„Da treffen zwei Traditionsklubs aufeinander, die Stadien sind ausverkauft. Was will das Fußballherz mehr?“, sagt Meppen-Coach Christian Neidhart der Osnabrücker Zeitung. „Jetzt wird die Hänsch-Arena komplett ausverkauft sein. Mannheim füllt den Gästeblock komplett“, fügt Vorstandssprecher Andreas Kremer hinzu.

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Quelle: Mannheim24

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