Fink fordert 100 Prozent Einsatz

SVW mit Respekt vor Aufsteiger Schott Mainz

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Der SV Waldhof will am Sonntag drei Punkte in Mainz holen.

Mannheim-Waldhof – Der SV Waldhof ist auf dem Papier gegen Schott Mainz klarer Favorit. Warum Coach Michael Fink dennoch ausdrücklich davor warnt, den Aufsteiger zu unterschätzen.

Nach einer turbulenten letzten Woche hat sich der SV Waldhof in den vergangenen Tagen in aller Ruhe auf das Auswärtsspiel gegen Aufsteiger TSV Schott Mainz (Sonntag, 29. Oktober/14 Uhr) vorbereiten können.

Wir haben taktisch mehr machen können, haben aber auch im Kraftbereich etwas gemacht“, sagt SVW-Coach Michael Fink nach seiner ersten ‚richtigen‘ Trainingswoche. Der 35-Jährige fordert am Sonntag den gleichen Einsatz, den seine Mannschaft in den vergangenen beiden Pflichtspielen gezeigt hat.

„Wenn wir nur zehn Prozent weniger geben, wird sich der ein oder andere umgucken. Ich werde den Jungs noch einmal deutlich machen, dass es nur mit 100 Prozent geht und nicht mit 90 oder 80 - sonst wäre das Drama nach dem Spiel wieder groß“, so die klare Ansage von Fink.

Fotos: SV Waldhof gewinnt gegen Offenbach

Auch wenn die Mainzer nach dem Unentschieden von Kassel gegen Worms Tabellenletzter sind, haben die Blau-Schwarzen Respekt vor dem Aufsteiger. „Die Tabellensituation täuscht. Sie haben fußballerisch eine sehr gute Mannschaft und sind für mich was das angeht der stärkste Aufsteiger“, betont der frühere Bundesliga-Profi und zieht dabei Vergleiche zu den spielstarken Reserveteams in der Liga.

Vermeintlicher Vorteil für den SVW: Für die Partie zieht Schott Mainz ins Bruchwegstadion um. Somit wird also nicht wie im Otto-Schott-Sportzentrum auf Kunstrasen gespielt. „Das wird uns entgegenkommen“, meint SVW-Keeper Markus Scholz, der wie gegen Offenbach zu Null spielen will. 

Verteidiger Kevin Nennhuber wird nach seinem Nasenbeinbruch mit einer Spezialmaske spielen können, Veränderungen in der Startelf wird es laut Fink aber maximal zwei geben.

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nwo

Quelle: Mannheim24

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