Traum vom Aufstieg lebt

„Kein Spannungsabfall“ - Waldhof richtet Fokus auf Aufstiegsspiele

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Die Waldhöfer freuen sich über die Qualifikation für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga.

Mannheim – Das erste Ziel ist erreicht! Was Trainer und Spieler des SV Waldhof Mannheim nach dem Erreichen der Aufstiegsspiele zur 3. Liga gesagt haben:

Als sich kurz vor Schluss die fast 6.000 Zuschauer im Carl-Benz-Stadion erheben, wird klar, dass der SV Waldhof Mannheim seinem Traum vom Aufstieg einen wichtigen Schritt näher gekommen ist

Da der SC Freiburg II in der Schlussphase beim FSV Frankfurt noch das 2:2 bekommen hat, reicht den Mannheimern das 1:1 gegen den TSV Steinbach, um sich bereits einen Spieltag vor Saisonende zum dritten Mal für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga zu qualifizieren.

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Wir sind einfach glücklich, dass wir es jetzt in die Relegation geschafft haben. Ende Mai wollen wir dann das Tüpfelchen auf das i setzen“, freut sich Waldhof-Abwehrspieler Kevin Conrad. Die Partie gegen Steinbach ist ein Spiegelbild der so starken Rückrunde, die das Team unter der Leitung von Coach Bernhard Trares spielt.

Fotos vom Waldhof-Heimspiel gegen Steinbach

Abgesehen von dem frühen Gegentor haben die Blau-Schwarzen kaum etwas zugelassen und haben erneut viele Chancen kreiert. „Wir waren hochüberlegen“, resümiert Conrad. Einziges Manko ist wie so oft die Chancenverwertung. „Die Spiele nach der Rückrunde waren fast alle überzeugend“, sagt Nico Hebisch, der in der 59. Minute zum Ausgleich getroffen hat.

Koep-Diagnose noch unklar

Der Stürmer, der in den vergangenen Wochen viel Pech im Abschluss gehabt hat, ist im ersten Durchgang für den verletzten Benedikt Koep eingewechselt worden. Was sich der 30-Jährige, der in der kommenden Saison für Steinbach spielen wird, genau zugezogen hat, ist noch unklar. „Es ist ein MRT gemacht worden und es scheint nicht so schlimm sein. Wir müssen jetzt allerdings abwarten, bis die Schwellung zurückgeht“, sagt Bernhard Trares.

Die Relegation sollte demnach ebenso wie bei Gianluca Korte, dessen Auswechslung in der Pause eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen ist, und Andreas Ivan, der Probleme mit den Adduktoren hat und nicht im Kader gestanden ist, nicht in Gefahr sein. „Wenn ein Spieler nicht zu 100 Prozent fit ist, dann greifen wir auch nicht auf ihn zurück. Das Training ist in unserer Philosophie wahnsinnig wichtig. Dort muss man sich anbieten“, so Trares.

Trares verrät Erfolgsgeheimnis

Der 52-Jährige, der die Mannheimer im Januar übernommen hat, nennt nach dem Erreichen der Aufstiegsspiele die Gründe für den Erfolg. 

„Wir hatten eine Vorbereitung, die sehr gut lief. Da haben wir vieles aufgearbeitet. Zudem ist die Mannschaft extrem willig und will die Dinge umsetzen, die wir vorgeben“, betont der frühere Bundesliga-Profi und fügt hinzu: „Wir sind happy, dass wir jetzt fest in der Relegation sind. Das war aber auch immer unser Ziel, weshalb wir jetzt keinen Spannungsabfall haben. Im Gegenteil: Jetzt fängt es erst richtig an! Wir wollen der Stadt und den Fans, die uns über die ganze Saison wahnsinnig unterstützt haben, zwei super Spiele zeigen!

Ob Trares die Waldhöfer - unabhängig von der Liga - auch in der kommenden Saison trainiert, wird sich erst nach den Aufstiegsspielen entscheiden. „Wir wollen erst die Relegation erfolgreich hinter uns bringen und dann setzen wir uns zusammen“, so Trares abschließend.

Wer in der West-Staffel die Meisterschaft holt und somit am 24. und 27. Mai auf den SV Waldhof trifft, ist noch nicht sicher. Spitzenreiter KFC Uerdingen (73 Punkte) und Viktoria Köln (71 Punkte) liefern sich in der kommenden Woche ein Fernduell um den Einzug in die Aufstiegsspiele.

nwo

Quelle: Mannheim24

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