Altstadt

„Alt Heidelberg, du feine...“ – Im historischen Herzen der Stadt gibt es an sonnigen Wochenenden vor allem eines zu sehen: Touristen. Mit ihrer langen Geschichte und vielen wunderschönen Gebäuden, hat die Altstadt aber noch viel mehr zu bieten.

Eine der längsten Fußgängerzonen Europas: Die Hauptstraße.

Dem gesunden Geist“- dafür steht Heidelbergs Universität Ruperto Carola, die nebenbei die älteste Universität Deutschlands ist. In der Universitätsbibliothek, die ebenfalls 1386 gegründet wurde, liegt die wohl bekannteste mittelalterliche Handschrift, wenn es um Minnesang geht – der Codex Manesse

Den Gegenpol dazu bildet die Untere Straße, früher das Rotlichtviertel Heidelbergs. Heute reihen sich hier die Kneipen wie an einer Perlenkette an einander. Allen voran die Sonderbar, oder Pinte, wie die Profis das „betreute Trinken“ nennen. Chef ist Michael Markert. Mit einem Einser-Jurastudium besitzt er jetzt die wohl härteste Kneipe in Heidelberg. 

Zwischen diesen Polen siedeln die anderen Touristenattraktionen: Allen voran das Schloss und die Heiliggeistkirche. Die gotische Hallenkirche ist aus rotem Neckartäler Sandstein errichtet. Unvergesslich ist das Heidelberger Wahrzeichen: Die Alte Brücke, die vom Brückenaffen bewacht wird. 

Als typisches Mitbringsel empfiehlt sich der Heidelberger Studentenkuss. Erfunden hat ihn Fridolin Knösel 1863, damit Studenten den damals durch Gouvernanten schwer bewachten Mädchen ihre Zuneigung zeigen konnten. Und wo kann man den „Kuss“ noch heute kaufen? – Im Café Knösel in der Unteren Straße.

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