Oder doch „Joggle“?

„Das Ding des Jahres“: Decke „Huggle“ schafft es ins Finale

Keine kalten Füße mehr! In der vierten Folge von "Das Ding des Jahres" wählen Publikum und Jury Verena Voglers (41, Berlin) "HUGGLE" ins Finale.
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Keine kalten Füße mehr! In der vierten Folge von "Das Ding des Jahres" wählen Publikum und Jury Verena Voglers (41, Berlin) "HUGGLE" ins Finale.

Wird der „Huggle“ etwa das Ding des Jahres? Am Samstag konnte eine Erfinderin die Juroren besonders überzeugen - und kuschelt sich ins Finale der Show.

Köln - Es könnte das „Ding des Jahres“ 2018 werden: In der Unterhaltungsshow von Stefan Raab konnte in der letzten Folge besonders ein „Ding“ überzeugen: Das sogenannte „Huggle“ - eine Art Mischung aus Decke und Bademantel. Das Produkt kam nicht nur bei der Jury gut an, sondern auch bei den Zuschauern. Am Ende lief jedenfalls Joko Winterscheidt mit dem „Huggle“ wie ein Verrückter durchs Publikum und konnte sich gar nicht mehr von dem „Ding“ trennen, das ganze endete mit einem Heiratsantrag. Doch was genau ist „Huggle“ nochmal und wie kam es zu dem großen Einzug ins Finale?

„Das Ding des Jahres“ - wie funktioniert die Show?

Sie suchen „Das Ding des Jahres“: In dem neuen Showkonzept von Stefan Raab dürfen drei Juroren jeden Samstag auf ProSieben die unterschiedlichsten Produkte von neuen Erfindern testen, hinterfragen und Empfehlungen abgeben. Erinnert Sie ein wenig an die bereits vorhandene Show „Die Höhle der Löwen“? - Bingo. Der einzig große Unterschied bei „Das Ding des Jahres“ scheint jedoch zu sein, dass am Ende sich nicht die Juroren für ein Produkt entscheiden, sondern die Zuschauer.

Huggle - die kuschelige Funktionskleidung - Das Ding des Jahres

Vor dem großen Finale, in dem letztendlich das „Ding des Jahres“ bestimmt wird, finden insgesamt fünf Vorentscheidungen statt. In jeder dieser Sendung treten acht Erfinder in Form von Zweier-Duellen gegeneinander an, am Ende wird aus den vier Gewinnern dann erneut aussortiert und entschieden, wer es ins endgültige Finale schafft.

Die Juroren von „Das Ding des Jahres“

Die Juroren der Unterhaltungsshow kommen aus den unterschiedlichsten Ecken. Da wäre zum einen Moderator Joko Winterscheidt, der bereits in der Show „Circus Halligalli“ für reichlich gute Stimmung sorgte. An seiner Seite sind dann noch Model Lena Gercke und Einkaufschef Hans-Jürgen Moog von REWE. Ein buntes Trio, das in der Sendung „Das Ding des Jahres“ nach den besten Produkten sucht. Spaß haben die drei Juroren aber auf jeden Fall. 

Verena aus Berlin stellt ihre Erfindung „Huggle“ bei „Das Ding des Jahres“ vor

Am Samstag sorgte in der Show „Das Ding des Jahres“ ein „Ding“ aber für ganz besondere Momente: „Huggle“, nennt sich das Produkt von Verena, die aus Berlin kommt. Zusammengesetzt aus den englischen Wörtern „hug“ = Umarmung und „smuggle“ = Kuscheln, trifft die Beschreibung die Erfindung eigentlich ziemlich gut. Dabei handelt es sich um eine Art Ganzkörper-Decke, die zudem einige nützliche Funktionen für echte Faulenzer parat hat. 

„Es hat Taschen“, rief Juror Joko begeistert in den Raum, den das Produkt „Huggle“ von Anfang an um den Finger gewickelt hatte. Und nicht nur das: Wer sich kurz mal vom Sofa erheben muss, um beispielsweise Chips oder andere Must-Haves für einen gemütlichen Filmabend zu holen, der kann die Decke an den Füßen mithilfe eines Reißverschlusses öffnen, hochbinden und bequem durch die Weltgeschichte laufen. 

Für Joko Winterscheidt stand fest: Es ist „Das Ding des Jahres“

Juror Joko war bei der Erfindung von Verena jedenfalls von Anfang an komplett aus dem Häuschen. Er hätte die Sendung am liebsten beendet und wäre wahrscheinlich mit dem „Huggle“ gerne geradewegs nach Hause auf das eigene Sofa gewandert: „Okay, die Sendung ist beendet, Leute. Wir haben das ‚Ding des Jahres‘!“

Da ließ es sich Joko natürlich auch nicht entgehen, die Decke „Huggle“ direkt selbst auszuprobieren - und das nicht nur kurz, sondern die ganze restliche Sendung lang! Eingelümmelt in der Mischung aus Decke und Bademantel umarmte er Zuschauer, ließ sie den weichen Stoff anfassen und machte es sich auf seinem Sessel neben Lena Gercke so richtig bequem. „Oh mein Gott, ich drehe durch! Wo warst du all die Jahre?“, fragte er lachend Erfinderin Verena und kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Spaßeshalber machte Joko ihr gleich einen Heiratsantrag.

Einen neuen Namen für das Produkt „Huggle“ findet er auch auf Anhieb: „Joggle“ wäre natürlich auch ein alternativer Name für das Produkt - da nicht ganz sicher war, ob Joko dieses Ding jemals wieder ausziehen würde.  

Auch Lena zeigte sich ganz begeistert, stellt sich den „Huggle“ beispielsweise im Flugzeug vor. Mittendrin folgte dann noch ein scherzhafter Heiratsantrag von Joko und am Ende der Sendung stand fest: Dieses Ding muss auf jeden Fall ins Finale.

nz

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