Filmkritik & Trailer

"Alvin und die Chipmunks: Road Chip" - Chaos-Trip durch die USA

Diesmal ist es ein Chaos-Trip durch die USA - dabei vertraut der vierte Chipmunks-Film aufs gewohnte Rezept. Hier gibt es die Filmkritik.

Musikproduzent Dave hat sich verliebt, auch seine tierischen Mitbewohner, die Streifenhörnchen Alvin, Simon und Theodore, sind von der charmanten Ärztin Samantha ganz angetan – nicht aber von deren Sohn im Teenageralter. Miles ärgert und quält die drei, wo er kann. Und so bricht sofort Panik aus, als die Chipmunks einen Diamantring in Daves Reisegepäck finden: Will er Samantha auf einem romantischen Ausflug nach Miami etwa einen Antrag machen? Dann würde Miles zur Familie gehören. Keine Frage: Das muss verhindert werden.

Der vierte Teil der Filmreihe stellt einmal mehr eine Geduldsprobe für die Nerven der Erwachsenen dar, die ihre Kinder ins Kino begleiten – dies vorweg. Zu den Helium-Stimmen kommen irre Schnitte und hektische Zooms, die Gags sind oft slapstickartig, die Handlung bleibt flach. Der Nachwuchs jedoch, und um den geht es schließlich, wird einen Riesenspaß haben, wenn er die Streifenhörnchen auf ihrem chaotischen Trip durch die USA begleitet. Ihrem Widersacher, einem pedantischen Flugsicherheitsbegleiter, der dauernd an der Verfolgung der Nager scheitert, ist schadenfrohes Gelächter gewiss, die tollpatschige Niedlichkeit der animierten Tierchen lässt ihnen die Herzen zufliegen, ihre Gesangseinlagen sorgen für gute Laune. Und wie Miles und die Chipmunks darum kämpfen, ihre „Eltern“ nicht zu verlieren, wird kleine Zuschauer berühren – nicht nur die Scheidungskinder im Publikum.

Johanna Popp

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