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„Wie ist das ein fairer Wettbewerb?“: „Squid Game“-Zuschauer kritisieren eines der Spiele

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Von: Sophie Waldner

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Eine Szene aus der Netflix-Erfolgsserie „Squid Game“.
Der Erfolg der ersten Staffel „Squid Game“ kam überraschend – so sehr, dass der Macher zunächst keine konkreten Pläne für eine zweite Staffel hatte. Inzwischen wurde eine Fortsetzung bestätigt. © Squid Game/Netflix

„Squid Game“ führt weiterhin die Spitze der Netflix Top 10 an. Doch neben all dem Hype gibt es auch kritische Stimmen. Ein Spiel missfällt den Zuschauern.

Seit Mitte September hält sich „Squid Game“* wacker auf der Nummer 1 – und hat damit Potenzial, „Bridgerton“ als erfolgreichste Netflix-Serie vom Thron zu stoßen. Während die meisten Zuschauer den südkoreanischen Thriller feiern, werden so langsam aber auch kritische Stimmen laut. Immerhin geht es in „Squid Game“ ums „Überleben“ für die 456 Teilnehmer, sowie ein Preisgeld von umgerechnet knapp 30 Millionen Euro. Alles, was dafür tun müssen, ist die Mini-Spiele aus der Kindheit zu gewinnen. In den meisten Spielen geht es um Geschicklichkeit. Doch ein Spiel basiert auf purem Glück – zumindest sehen das einige Zuschauer so.

Netflix: „Squid Game“-Spiel harsch kritisiert

++ Achtung, Spoiler ++

Dass „Squid Game“ polarisiert, zeigt sich auch in den sozialen Medien. Auf der Plattform „Reddit“ lassen die Zuschauer dem Frust über ein bestimmtes Spiel freien Lauf. Dabei handelt es sich um die Glasbrücke aus der 7. Episode „Die VIPs“. Die Brücke besteht aus einer Doppelreihe mit je 15 Quadraten, doch nicht alle davon sind stabil. Die Mitspieler müssen sich also entscheiden, welches der Quadrate sie betreten wollen, in dem Wissen, dass sie möglicherweise in die Tiefe fallen könnten. Wer auf ein instabiles Glas tritt, verliert also. Ein Zuschauer kritisiert das hart: „Bei allen anderen Spielen ging es um Geschicklichkeit oder darum, besser als der Gegner zu sein“, schreibt er und fügt hinzu: „Aber die Brücke? Nur Glück, kein Können. Wie ist das ein fairer Wettbewerb?“

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„Squid Game“: Zuschauer findet Spiel unfair

Die Kritik hört damit aber nicht auf. Denn im Laufe der Episode wird klar: Einer der Mitspieler ist deutlich im Vorteil, denn er hat bei der Glasverarbeitung mitgeholfen. Dadurch kann er genau erkennen, welches Glas stabil ist und welches nicht. Und das nur durch den Lichteinfall, weshalb das Licht ausgeschaltet wird, als der Teilnehmer an der Reihe ist. Diese Entscheidung missfällt einem anderen Netflix-Zuschauer: „Das fand ich auch so ungerecht. Vor allem, als er das Licht ausgemacht hat. Dieser Typ kann also das Glas auseinanderhalten, also schaltest du einfach das Licht aus? Manipulation!

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Alles in allem findet die Mehrheit der Zuschauer aber Gefallen an „Squid Game“. (swa) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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