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Urlaubs-Knaller: Erstes Land führt 1G-Regel ein – Heftige Regeln für Ungeimpfte

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Von: Josefine Lenz

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Zum ersten Mal führt ein Land die 1G-Regel ein. Damit können Ungeimpfte und Genesene kaum mehr am öffentlichen Leben teilnehmen. Was das für Urlauber bedeutet:

Wer in Zeiten der Corona-Krise im Ausland Urlaub machen will, der muss auf die jeweiligen Regeln genaustens achten. In einigen Staaten gibt es nur sehr wenige, lockere Regeln, andere agieren sehr streng, was Einreise und Beschränkungen im Land betrifft. Bestes Beispiel hierfür sind die Vereinigten Staaten von Amerika. Nach monatelangem Verbot für Urlauber aus Deutschland und dem Schengenraum, lassen die USA im November wieder Reisen zu – allerdings nur für Genesene und Geimpfte. Nun geht ein Land noch einen Schritt weiter und führt ab Januar die 1G-Regel ein!

Urlaubs-Hammer: Costa Rica führt 1G-Regel ein – Knallhart-Maßnahme für Ungeimpfte

Als erstes Land der Welt wird Costa Rica ab dem 8. Januar die 1G-Regel einführen. Costa Rica zählt als beliebtes Urlaubsland in Zentralamerika, allerdings werden nun einige Fans des Künstenlandes wohl auf eine Reise verzichten müssen. Wie das Auswärtige Amt erklärt, werden Ungeimpfte und Genesene kaum eine Chance auf Aktivitäten und eine Unterkunft bekommen.

So ist ab Januar der Besuch von Restaurants, Hotels, Geschäften, Fitnessstudios, Museen, Kinos, Nationalparks etc. sowie die Teilnahme an Gruppenaktivitäten nur noch mit dem Nachweis einer vollständigen Coronavirus-Impfung möglich. Ausgenommen sind essentielle Besuche in Banken, Supermärkte und Apotheken. Für Ungeimpfte und Genesene (ohne Impfung) ist also die Teilnahme am öffentlichen Leben kaum möglich.

Costa Rica führt 1G-Regel ein – Übergangsphase bis Januar

Laut dem Auswärtigen Amt führt Costa Rica ab Dezember eine Übergangsphase ein, die bis zum 7. Januar andauern wird. Hotel-, Restaurant- und Ladeninhaber dürfen in dieser Zeit selbst entscheiden, ob sie allen Kunden den Zugang gewähren – oder nur für Geimpfte. Falls sich die Betreiber für Ungeimpfte und Geimpfte entscheiden, dürfen sie nur mit 50 Prozent Kapazität operieren. Übrigens: In Restaurants, Hotels, Geschäften, Fitnessstudios, Museen, Banken, Nationalparks und anderen Einrichtungen gilt auch in Costa Rica die Maskenpflicht.

Urlaub in Costa Rica: 1G-Regel ab Januar – das gilt bei der Einreise

In Costa Rica gilt also künftig eine strenge 1G-Politik. Als vollständig geimpft gelten Personen, deren letzte Impfung mindestens 14 Tage alt ist. Die Regelung gilt sowohl für volljährige Reisende als auch für Staatsbürger über 12 Jahren. Als Nachweis dient das costa-ricanische digitale Impfzertifikat.

Laut dem Auswärtigen Amt müssen Touristen das zur Einreise genutzte „Pase de Salud“ sowie das Digitale EU-COVID-Zertifikat vorlegen. Genesene müssen mindestens einmal geimpft sein, und ihr Impfnachweis muss erkennen lassen, dass die Impfung damit vollständig ist. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, müssen ein ärztliches Attest vorlegen. Das Attest muss in spanischer Sprache oder mit spanischer Übersetzung vorgelegt werden.

Grundsätzlich muss zudem ein Nachweis über eine den aktuellen costa-ricanischen Vorgaben entsprechende Krankenversicherung, die auch den Fall einer Corona-Erkrankung abdeckt, in englischer oder spanischer Sprache vorgelegt werden. Ausnahmen bezüglich der Krankenversicherung gelten für Minderjährige und für Reisende, die komplett geimpft sind (mit Moderna, BioNTech/Pfizer, AstraZeneca oder Johnson & Johnson, Kreuzimpfungen werden anerkannt). Am Flughafen sind strikte Hygieneprotokolle einzuhalten. (jol)

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