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2G im Einzelhandel: Unfug oder gerechtfertigt? Das halten Kunden von der Regel

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Von: Tobias Becker

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Baden-Württemberg – Ist die 2G-Regel im Einzelhandel gerechtfertigt oder Unfug, der gekippt werden kann. Diese Frage stellt HEIDELBERG24 seinen Leser*innen. Der Zwischenstand ist eindeutig!

Am Mittwoch (19. Januar) hat der bayerische Verwaltungsgerichtshof eine folgenschwere Entscheidung gefällt: Die 2G-Regel im Einzelhandel wurde in Bayern gekippt. Heißt: Shoppen und diverse Einkäufe sind NICHT mehr ausschließlich für Geimpfte und Genesene möglich. Es war eine Meldung, die durch Deutschland fegte, wie ein Orkan. Schnell wurde auch in anderen Bundesländern diskutiert, ob nun dem bayerischen Beispiel gefolgt werden sollte.

2G im Einzelhandel: Bayern kippt, Saarland zieht nach, BW und Pfalz wanken

So macht sich beispielsweise der Handelsverband Baden-Württemberg (HBW) sorgen, dass die Menschen künftig ihre Shopping-Einkäufe in Bayern tätigen könnten. Der HBW forderte von der Politik, dass sie die 2G-Regel im Einzelhandel auch in Baden-Württemberg aufheben solle. Aber das Land machte bereits deutlich: Es wird sich nichts ändern, da die Situation in Bayern nicht mit der eigenen vergleichbar wäre.

BundeslandBaden-Württemberg
Bevölkerung11,07 Millionen
Regierunggrün-schwarz
MinisterpräsidentWinfried Kretschmann

In Rheinland-Pfalz bleibt es wohl vorübergehend auch bestehen. Auf HEIDELBERG24-Anfrage stellte sich die Industrie- und Handwerkskammer (IHK) Pfalz hinter die Entscheidung der Regierung. Man habe allerdings den Wunsch, dass der Handel nicht unnötig strapaziert werde und es besser Vorgehensweisen für die Praxis gebe. Am Freitag kam dann auch die Meldung aus dem Saarland: Die 2G-Regelung im Einzelhandel fällt.

2G im Einzelhandel: Der Zwischenstand der Umfrage zur umstrittenen Regel

Während sich Verbände und Politik zum Thema äußern und Regeln festlegen, hat HEIDELBERG24 die Leser*innen gefragt, was sie von der 2G-Regel im Einzelhandel halten. Rund 600 Stimmen wurden in den letzten 24 Stunden abgegeben. Und die Antwort fällt keineswegs knapp aus. Die User hatten die Möglichkeit zu entscheiden, ob sie die 2G-Regel im Einzelhandel gut finden, aufgrund der Situation. Ob es ihnen egal sei. Oder ob sie die Regelung im Einzelhandel für Unfug halten, der gekippt werden könnte.

Bis Freitag, den 22. Januar, um 19 Uhr haben nur 13 Menschen "egal" angeklickt. Immerhin 99 HEIDELBERG24-Leser*innen fanden die 2G-Regel gerechtfertigt und 507 Leute sind der Meinung, dass ein Zugang nur für Geimpfte und Genesene Unfug sei. Letztlich ist die Umfrage sicher nicht repräsentativ, aber vielleicht ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl - auch wenn die Umfrage noch läuft. (tobi)

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