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Aldi: Fleisch, Pfand, Einkaufstüten – DAS ändert sich für Kunden

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Von: Tobias Becker

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Baden-Württemberg – Mit dem neuen Jahr fallen auch einige Änderungen beim Einkaufen an. Worauf sich die Kunden von Aldi, Lidl und Co. einstellen müssen in der Übersicht:

Ein neues Jahr bringt nicht nur eine andere Jahreszahl, sondern auch viele Neuerungen. Diese finden sich entweder in Gesetzen und Regeln wieder oder in anderen Lebensbereichen, wie zum Beispiel beim Einkaufen. Bei Discounter-Riese Aldi werden Kunden sich in 2022 wohl etwas umstellen müssen. Die Änderungen betreffen Pfand und Einkaufstüten, Rabattierungen und könnten sich sogar auf das Fleisch-Sortiment ausdehnen. HEIDELBERG24* fasst zusammen.

Außerdem mussten Aldi-Kunden in Baden-Württemberg* hier und dort auf Produkte aus dem Non-Food-Bereich verzichten, da es immer wieder zu Lieferengpässen wegen des Coronavirus kam. Die Lage könnte sich im zweiten Quartal 2022 verbessern, WENN die Omikron-Variante keinen Strich durch die Rechnung macht. Allerdings machen erste Supermärkte schon mobil und schließen sich der Impfkampagne an. Das könnte helfen, denn die Impfzertifikate laufen bald ab*, nach einer Entscheidung der EU. Ein Impfangebot auf Parkplätzen von Aldi, Lidl und Co. könnte helfen.

Änderungen bei Aldi, Lidl und Co. in 2022: Kein Billig-Fleisch und Last-Minute-Rabatte

Eine Änderung ist bereits bekannt: Discounter- und Supermarkt-Riesen wie Aldi, Lidl und Co. wollen ab kommendem Jahr auf Schweinefleisch verzichten. Wobei es dabei vor allem um die Haltungsform 1 geht, in der Tiere bei der Stallhaltung wenig Platz haben und Betreiber nur die Mindestanforderungen erfüllen müssen. Die Folge könnten steigende Fleischpreise sein.

NameAldi
SitzEssen
Gründung1946
GründerKarl und Theo Albrecht

Ab Mai 2022 dürfte es auch mehr Rabatte geben oder diese zumindest leichter auffindbar sein. Denn Lebensmittelhändler dürfen dann Produkte, die bald ablaufen oder leicht verderblich sind, mit einem Aufkleber versehen. Bislang mussten dort der alte und neue Preis stehen, was ziemlich aufwendig war. Künftig reicht es „30% günstiger“ zu schreiben. Das dürfte vor allem bei Obst, Gemüse oder den Kühlregalen für Kunden eine Schnäppchenjagd werden.

Änderungen bei Aldi, Lidl und Co. in 2022: Tschüss Plastiktüte, hallo Pfand-Erweiterung

Bei weiteren Änderungen geht es um bares Geld! So dürfen ab Januar keine Einkaufstüten mehr verkauft werden, die aus Plastik bestehen - mit Ausnahme: Stabile Mehrweg-Tüten, Papier-Taschen oder dünne Plastikbeutel für Obst- und Gemüse. Das wiederum bedeutet, dass die Standard-Tüte noch bis Ende des Jahres vorhanden ist. Allerdings ist das keine große Änderung, denn viele Filialen von Aldi, aber auch Lidl und Rewe hatten ohnehin keine solchen Tüten mehr im Kassenbereich ausgelegt. Dennoch: Eine kleine Stofftasche sollte man sich dann vielleicht künftig vorrätig anschaffen.

Dann ist auch der Pfand betroffen. Ab 01. Januar wird die Pfandpflicht ausgeweitet und betrifft nun auch Frucht- oder Gemüsesäfte, wie die, die es an der Kühltheke gibt. Auch Dosen sind dann ausnahmslos mit Pfand belegt. Allerdings gilt auch hier: Es sind weiterhin 25 Cent und das Geld gibt es wieder zurück, sobald das Leergut abgegeben wurde.

Änderungen bei Aldi, Lidl und Co. in 2022: Elektroschrott-Annahme im Supermarkt?

Kleinere Neuerungen sind die Kennzeichnung von Milch- und Käseprodukten. Darauf wird künftig die Haltungsform gekennzeichnet, um Verbrauchern zu zeigen, wie die Kühe leben. Auch beim Thema „Elektroschrott“ wird es für Kunden spannend, denn: Viele Discounter und Supermärkte müssen Elektroschrott zurücknehmen, wobei sich das laut Chip Online am „angebotenen Sortiment und der Ladengröße“ ausrichtet.

Für Kunden von Aldi, Lidl und Co. ändert sich im neuen Jahr also einiges. In der Weihnachtszeit liegt der Fokus aber noch wie gewohnt auf den bestehenden Regeln sowie den jährlich zum Fest erscheinenden Weihnachtsspots. Davon hat Aldi einen sehr emotionalen Film herausgebracht, der auf Facebook eine Userin auf die Palme* brachte. (tobi)

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