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Aldi: Änderung an der Fleisch-Theke – Kunden werden sie sofort bemerken

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Von: Katja Becher

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Aldi: Der Discounter setzt in seiner Fleisch-Theke ab sofort auf eine Neuerung, die Kunden sofort auffallen dürfte. Was es damit auf sich hat:

Wer in letzter Zeit bei Aldi* Hackfleisch gekauft hat, dem dürfte eine entscheidende Änderung aufgefallen sein. Denn das Fleisch aus der Kühltheke ist nun nicht mehr in der gewohnt verschweißten Box verpackt, sondern in einem Plastikbeutel. Auch beliebte Supermärkte wie Rewe oder Edeka setzen bereits auf den „Hack-Beutel“. HEIDELBERG24* erklärt, was es damit auf sich hat – und welche Vorteile die neue Verpackung bringt:

UnternehmenAldi
HauptsitzEssen
Gründung1946
Anzahl der Standorte11.235

Aldi: Hackfleisch aus dem Beutel – deshalb setzt der Discounter auf die neue Verpackung

Hintergrund der neuen Hackfleisch-Verpackung bei Aldi ist die Einsparung von Verpackungsmüll, die sich viele Supermärkte und Discounter in den vergangenen Jahren vorgenommen haben. Der „Hack-Beutel“ ist dabei nur eine von vielen Maßnahmen, die in den Filialen in Deutschland bisher umgesetzt wurden. So wurde zum Beispiel bereits bei vielen Märkten die Einkaufstüte aus Plastik abgeschafft. Außerdem berechnet Aldi seit geraumer Zeit einen symbolischen Cent für die kleinen Obst- und Gemüsetüten aus Plastik* – um zu verdeutlichen, dass es sich dabei nicht um ein Einwegprodukt handelt. Der Discounter hatte bereits angekündigt, bis Ende 2025 den Verpackungsmüll bei Eigenmarken um bis zu 30 Prozent zu reduzieren, wie chip.de berichtet.

Aldi: Fleisch im „Flowpack“ soll Verpackungsmüll reduzieren

Ein weiteres Mittel, um Verpackungsmüll zu reduzieren, ist das sogenannte Flowpack – in dem zum Beispiel Aldi nun sein Hackfleisch anbietet. Die Verpackung, auch Schlauchbeutel genannt, hilft Händlern dabei, ihren Verpackungsmüll weiter zu reduzieren, da sie komplett auf Schale, Schutzunterlage und Plastik der herkömmlichen Hackfleisch-Verpackung verzichtet. Wie yahoo.de berichtet, spare der Beutel im Vergleich zur Plastikschale sogar 60 Prozent Plastik ein.

Der „Hackfleisch-Beutel“ dürfte für Kunden nicht die einzige Änderung sein, die sie in nächster Zeit in den Filialen der Supermärkte und Discounter bemerken werden. So will Aldi beispielsweise auch seine Obst- und Gemüse-Theke bis 2025 revolutionieren: Dann soll mindestens die Hälfte des Angebots aus loser Ware bestehen. Eine Änderung mit großer Wirkung ist auch die Verpackung von Bio-Tomaten in einer Schachtel aus Grasfaser: Wie chip.de erklärt, könne der Discounter dadurch knapp 120 Tonnen Plastik einsparen. *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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