1. Heidelberg24
  2. Verbraucher

Aldi-Rückruf: Eltern, aufgepasst – Gesundheitsgefahr bei diesem Baby-Produkt

Erstellt: Aktualisiert:

Eltern sollten die betroffenen Baby-Schuhe sofort zurückgeben. (Symbolbild)
Eltern sollten die betroffenen Baby-Schuhe sofort zurückgeben. (Symbolbild) © Cavan Images / imago images

Die Discounter-Kette Aldi ruft aktuell einen Artikel aus der Kategorie Baby-Ausstattung zurück. Worauf Eltern jetzt achten müssen:

Die Aktionsware für Babys und Kinder von Aldi Süd und Nord ist bei Eltern sehr beliebt. Da der Nachwuchs schnell aus seiner Kleidung herauswächst, schont der Einkauf im Discounter den elterlichen Geldbeutel. Jetzt ist jedoch ein Babyprodukt von Aldi Süd und Aldi Nord von einem Rückruf betroffen. Es handelt sich um Krabbelschuhe, die mit einem Metall belastet sind. Bei einer Untersuchung des Materials seien erhöhte Werte von Chrom (VI) nachgewiesen worden, gibt Aldi* an. Metalle wie Chrom, Nickel und Cobalt können bei Hautkontakt allergische Reaktionen wie Juckreiz, Rötungen und sogar Ekzeme auslösen. Das berichtet HEIDELBERG24*.

UnternehmenAldi
HauptsitzEssen
Gründung1946
GründerKarl Albrecht, Theo Albrecht

Bei den vom Rückruf betroffenen Krabbelschuhen ist der erhöhte Chromwert an der Außensohle und an dem an den Schuhen angebrachten Lederpatch nachgewiesen worden. Ein direkter Kontakt mit der Haut liegt also nicht vor. Die genannten Symptome können jedoch auch durch bloßes Anfassen auftreten. Da Kleinkinder gerne nach allem greifen und auch mal in den Mund nehmen, wird vom Tragen der Krabbelschuhe dringend abgeraten.

Rückruf bei Aldi: Baby-Schuhe bereits im Januar verkauft

Die Baby-Schuhe sind bereits ab dem 18. Januar 2021 in den Filialen von Aldi Süd verkauft worden. Bei Aldi Nord wurden sie am 11. Februar 2021 im Rahmen einer Aktionswoche vertrieben. Dieses Babyschuh-Modell aus Filz sind vom Rückruf betroffen:

Betroffene Kunden können die Ware in allen Aldi-Filialen ohne Kassenbon zurückgeben, der Kaufpreis wird voll erstattet. In einem Schreiben gibt Aldi an, dass die anderen Modelle der Reihe nicht von dem Rückruf betroffen sind. Für weitergehende Verbraucherfragen hat der Lieferant des Discounters, die Grohmann Schuhimport GmbH, eine E-Mail-Adresse eingerichtet, an die man sich wenden kann: cr@grohmann.co.at. Der Discounter bedauert die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Aldi: Die Grohmann Schuhimport GmbH ruft den Artikel „Baby Krabbelschuhe, Filz“ der Marke „Impidimpi“ zurück.
Aldi: Die Grohmann Schuhimport GmbH ruft den Artikel „Baby Krabbelschuhe, Filz“ der Marke „Impidimpi“ zurück. © picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow/Aldi SÜD

Wie merkur.de* berichtet, ist aktuell auch ein beliebter Babybrei von einem Rückruf betroffen*. Der Grund ist eine falsche Etikettierung. Erst vor Kurzem hat auch eine besorgte Mutter bei einem Baby-Strampler der Drogeriekette dm einen gefährliche Entdeckung gemacht*.

Produkt-Rückruf: So erfahren Kunden von aktuellen Warnungen

In den meisten Fällen informieren Discounter, Supermärkte und Drogerien über ihre Internetseiten und die Sozialen Netzwerke über Produktrückrufe*. Sofern eine schwerwiegende Gesundheitsgefährdung droht, schickt die Katastrophen-Warnapp KATWARN einen Produkt-Rückruf per Push-Nachricht direkt auf das Smartphone der Nutzer.

Kunden können sich auch über Internetportale, die sich auf Rückrufe spezialisieren, informieren. Dazu zählen www.produktrueckrufe.de oder www.lebensmittelwarnung.de. Auf diesen Seiten findet sich jedoch kein vollständiger Überblick über alle aktuellen Rückrufe. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin bietet neben Informationen über zurückgerufene Lebensmittel und andere Waren, auch eine Datenbank für „Gefährliche Produkte in Deutschland“ und eine Entscheidungshilfen bei der Auswahl von Produkten. HEIDELBERG24* und merkur.de* sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare