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Aldi und Co.: Diese Top-Marken stecken hinter No-Name-Produkten

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Von: Tobias Becker

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Baden-Württemberg – Neben den bekannten Marken gibt es bei Aldi, Lidl, Rewe und Co. auch immer die „No-Name“-Marken. Nun klärt eine Webseite auf, welche Hersteller wirklich dahinter stecken.

Beim Einkaufen findet jeder seine Vorlieben. Die einen mögen eher die Marken-Salami, dem anderen schmeckt der No-Name-Joghurt. Hier und da wird auch heftig diskutiert, welche Produkte die besseren sind. Die teure Marke oder doch eher das billige No-Name? Dabei sind solche Diskussionen häufig gar nicht nötig.

Der Grund: Hinter vielen No-Name-Produkten stecken namhafte Hersteller. Aldi*, Lidl, Rewe und andere Discounter-Größen haben diese Produkte in Baden-Württemberg* und fordern sie sogar selber an, aufgrund der Preisgestaltung. Das Herstellungsrisiko wird umgangen und Discounter können diese Produkte für einen niedrigeren Preis anbieten.

Aldi, Lidl und Co.: Webseite enttarnt bekannte Hersteller hinter No-Name-Produkten

Nur: Woher soll man als Kunde wissen, wo welcher Hersteller dahinter steckt? Wie die Seite „Chip“ berichtet, gibt es dazu eine Plattform, die Verbrauchern hilft, genau das herauszufinden. Die Plattform nennt sich „Wer zu Wem“ und beinhaltet eine riesige Datenbank, auf der eine Unmenge an Produkten aus Supermärkten und Discountern wie Aldi aufgelistet wird.

NameAldi
SitzEssen
Gründung1946
GründerKarl und Theo Albrecht

Den Überblick behalten Nutzende ganz einfach durch die systematische Anordnung der Datenbank. Heißt: Die Produkte auf der Website sind in Kategorien unterteilt wie Milchprodukte oder Tiefkühlware oder Fleisch- und Wurstware. Praktisch ist auch, dass es auf der Seite weitere Informationen zum jeweiligen Hersteller gibt. Betrieben wird die Seite von „Markendetektiv“ Stefan Duphorn, der schon in einigen TV-Sendungen zu sehen war.

Kleiner Tipp am Rande: Es gibt zwar keine Suchfunktion in der Datenbank, über die Tastenkombination „Strg + F“ kann jedoch die geöffnete Unterseite schnell nach einem Begriff durchsucht werden.

Bekannte Hersteller hinter No-Name-Produkten: Joghurt als Beispiel von Aldi

Schaut man auf der Datenbank von www.wer-zu-wem.de nach No-Name-Produkten von Aldi, wo sich 2022 auch einiges in Sachen Pfand, Fleisch und Milchprodukten ändert*, fällt zum Beispiel der „Körner Joghurt“ auf, wie Chip schreibt. Der wird zwar bei Aldi Süd als Eigenmarke vertrieben, allerdings steckt Milchprodukt-Riese Ehrmann dahinter.

Der Unterschied liegt vor allem im Preis! Denn während 100 Gramm des „Billig-Produktes“ 0,14 Euro kosten, ist der Joghurt mit „Ehrmann“-Aufdruck bei 0,30 Euro pro 100 Gramm - und somit mehr als doppelt so teuer. (tobi) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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