Verbraucher aufgepasst

Aldi-Rückruf: Warnung vor beliebtem Produkt – es besteht Salmonellen-Gefahr!

Rückruf bei Aldi: Ein beliebtes Produkt könnte mit Salmonellen verunreinigt sein! Der Discounter warnt vor dem Verzehr – die Gesundheit der Kunden ist gefährdet:

  • Aldi-Rückruf: Beliebtes Produkt könnte mit Salmonellen verunreinigt sein
  • Warnung vor Verzehr: Salami von Aldi Süd könnte Gesundheit der Kunden gefährden
  • Welches Produkt vom Aldi-Rückruf betroffen ist – und wie man jetzt vorgehen sollte:

Deutschland/Krefeld - Kunden, die bei ihrem Einkauf bei Aldi vor Kurzem Salami gekauft haben, müssen jetzt sehr vorsichtig sein! Denn bei einem beliebten Aufschnitt von Aldi Süd besteht jetzt Verdacht einer Salmonellen-Verunreinigung – es besteht eine Gefahr für die Gesundheit. HEIDELBERG24* berichtet, um welches Produkt es bei dem Aldi-Rückruf konkret geht und was Kunden nun beachten müssen:

Rückruf bei Aldi: Salmonellen-Gefahr bei beliebter Salami – Warnung vor Verzehr

Bei der vom Produktrückruf betroffenen Salami, die von Aldi Süd verkauft wird, handelt es sich um die Marke „Salame Felino“. Das Produkt aus dem Discounter wurde vom Produzenten wegen des Verdachts einer Verunreinigung mit Salmonellen zurückgerufen. Das teilt das Unternehmen Herm. Schepers & Comp. GmbH & Co. KG aus Kempen bei Krefeld am Donnerstag mit. Konkret gehe es bei dem Aldi-Produkt um die Salami „Salame Felino g.g.A. 100g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 28. August 2020 und 4. September 2020.

Einen ebenfalls aktuellen Rückruf gibt es bei Kaufland*: Hier gab es einen Produktionsfehler bei einem beliebten Energy-Drink* – es droht große Gefahr für bestimmte Risikogruppen. Einen wichtigen Produktrückruf gibt es aktuell bei Pizza-Teig*, der in mehreren Supermärkten verkauft wird. Der Verzehr könnte gefährlich werden! Zuletzt musste Aldi bundesweit auch ein Eiswürfelset zurückrufen* - es besteht Erstickungsgefahr!

Aldi-Rückruf: Salami könnte mit Salmonellen verunreinigt sein – Gesundheit der Kunden gefährdet

Bei dem Produktrückruf bei Aldi Süd handelt es sich laut Produzenten um eine „vorbeugende Maßnahme“. Die Ware sei in Filialen von Aldi Süd im Saarland, Teilen von Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg*, Hessen und Rheinand-Pfalz verkauft worden. Andere Produkte des Unternehmens seien nicht betroffen.

Aldi Süd ruft Produkt wegen Salmonellen-Gefahr zurück (Fotomontage)

Kunden sollten, wenn sie kürzlich Salami bei Aldi gekauft haben, überprüfen, ob es sich um das betroffene Produkt handelt. Die Salami kann dann bei Aldi zurückgegeben werden, der Preis wird auch ohne Kassenbon erstattet. Kunden kaufen übrigens besonders gerne bei Aldi wegen der günstigen Preise. Doch jetzt eskaliert der Konkurrenzkampf zwischen Aldi und Lidl – welcher Discounter ist günstiger?*

Und der Preiskampf wird digital.* E-Etiketten und „Dynamic Pricing“ können das Einkaufen bald grundlegend verändern.

Aldi-Rückruf von Salami: So gefährlich können Salmonellen werden

Bei Salmonellen handelt es sich um Bakterien, eine typische Lebensmittelinfektion verursachen. Betroffene leiden vor allem an Durchfall und Bauchschmerzen. Die Erreger kommen weltweit vor und können sich im Darm-Trakt von Mensch und Tier vermehren. Die Beschwerden bei einer Salmonellen-Erkrankung beginnen meist plötzlich mit Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Durchfall. Häufig haben Betroffene auch eine leicht erhöhte Temperatur. Auch eine Reis-Sorte von Uncle Ben's muss zurückgerufen werden, da sich dort Glassplitter befinden. Übrigens: Neben Reis schaut sich Öko-Test auch bekannte Ketchup-Marken an – eine Marke fällt dabei komplett durch und erhält die Note "mangelhaft".

In manchen Fällen müssen Salmonellen mit Antibiotika behandelt werden. Die akute Salmonellen-Infektion ist zwar oft nach wenigen Tagen vorüber – die Patienten können jedoch noch wochenlang ansteckend sein. Gefährlich werden können Salmonellen vor allem bei Risikogruppen wie Babys, Kleinkindern, alten oder immungeschwächten Personen. Aldi, Kaufland und Co. wollen übrigens das Kükenschreddern verhindern und ändern deshalb ihr Eier-Sortiment. Öko-Test untersucht ebenfalls Reis und kommt dabei auf beunruhigende Ergebnisse. (kab) *HEIDELBERG24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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