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80 Euro in der Küche sparen – mit diesen Backofen-Alternativen

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Von: Madlen Trefzer

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Die Strompreise steigen fortwährend an. Nicht nur des Geldes wegen, sondern auch der Umwelt zuliebe sollten wir unseren Energieverbrauch reduzieren. So sparst Du Strom mit Deinem Backofen:

Wer Stromkosten sparen will, sollte den Backofen so selten wie möglich benutzen. Der Ofen ist ein wahrer Stromfresser in der Küche; vor allem wenn es sich dabei um ein älteres Modell handelt. „Der Backofen braucht ungefähr das Doppelte an Energie wie die Herdplatte“, rechnet Gerhild Loer von der Verbraucherzentrale NRW vor. „Das Aufheizen des großen Backraums braucht viel länger und ist nicht so effizient wie ein Topf auf einer Herdplatte“, begründet er. 

Alte Backöfen verbrauchen zu viel Strom und Geld – das kannst Du tun

Dagegen ist laut Berliner Kurier der Kontakt zur Wärme in der Pfanne direkter. Bestimmte Gerichte lassen sich auf dem Herd dadurch also nicht nur schneller, sondern auch günstiger zubereiten. Natürlich spielen Faktoren wie Bequemlichkeit und Geschmack ebenfalls eine Rolle beim Kochen; Jedoch sollte jeder die günstigeren Alternativen zum Backofen kennen. Dazu gehört auch die gute alte Mikrowelle.

Apropos alt… Betagte Backöfen verbrauchen etwa viermal mehr Strom als jüngere. Deshalb ist das Sparen beim Kochen und Backen auch oft vom Gerät und seinem Effizienzlabel abhängig. Es lohnt sich jedenfalls, das Vorheizen des Ofens gänzlich zu unterlassen. Nur bei empfindlichen Speisen, zum Beispiel speziellen Teigen oder Filets, solltest Du den Backofen tatsächlich vorheizen. Beim Brötchenbacken kannst du den Ofen allerdings ganz außen vor lassen. Am besten geht das nämlich im Toaster.

So kannst Du teilweise deinen Backofen ersetzen und dabei Strom und Geld sparen

Aber zurück zur Mikrowelle: Sie eignet sich nicht nur zum Erhitzen von Speisen, sondern hat auch eine Garfunktion. Entsprechend kannst Du mit einer Mikrowelle nicht nur kochen, sondern laut Edeka auch backen. Dabei gibt es aber einige wichtige Unterschiede zum Backen im Ofen, die man bedenken sollte. Natürlich wird die Mikrowelle einen Backofen wohl nie vollständig ersetzen können. Dennoch eignet sie sich für einige schnelle Rezepte, Fertiggerichte und co. Auch interessant: So sparst Du 40 Euro mit deinem Föhn.

Übrigens: Mehr nützliche Spartipps für Zuhause findest Du auf unserer Themenseite.

Ein älterer Backofen kann laut GMX Strom-Ratgeber bis zu 365 Kilowattstunden jährlich verbrauchen. Das sind über 135 Euro pro Jahr, wenn man im Schnitt eine halbe Stunde am Tag backt. Es lohnt sich also, den Ofen so selten wie möglich einzuschalten und seine Stellvertreter Pfanne, Mikrowelle und Schnellkochtopf zu nutzen, um Strom und Geld zu sparen. HEIDELBERG24 schätzt das Stromsparpotential auf etwa 80 Euro. (mad)

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