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100 Euro sparen mit richtigem Reifendruck: So fährt Dein Auto effizienter

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Von: Madlen Trefzer

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So sparst Du Benzin oder Diesel mit dem richtigen Reifendruck. Wer ihn regelmäßig überprüft, reduziert sogar die Unfallgefahr.

Immer weiter steigen unsere Spritpreise an. Es lohnt sich also nicht nur, öfter das Fahrrad zu nehmen, oder nach einem sparsamen Wagen Ausschau zu halten. Auch das bereits bestehende Auto sollte genauer unter die Lupe genommen werden – Es kann sich lohnen. Denn auch Dein Auto hat Sparpotenzial, was den Spritverbrauch anbelangt. Mit dem richtigen Reifendruck kann nämlich Sprit gespart werden.

Ein niedriger Reifendruck verbraucht mehr Kraftstoff

Der richtige Reifendruck ist ein sehr wichtiger Faktor für die Sicherheit beim Fahren. Aber nicht nur das – Damit kann auch Benzin und Diesel gespart werden. Dennoch denken viele Autofahrer nicht daran, den Reifendruck regelmäßig zu überprüfen. Dabei dauert es nur ein paar Minuten und die Messgeräte und Kompressoren stehen an vielen Tankstellen kostenlos zur Verfügung. Echo24 erklärt, wann man den richtigen Reifendruck beim Auto einstellt.

Ist der Reifendruck zu niedrig, wird mehr Kraftstoff verbraucht und der Reifen leidet unter stärkerem Verschleiß. Das schadet nicht nur der Umwelt, sondern auch Deinem Geldbeutel, denn der Reifen muss früher ausgetauscht werden. Aber auch der Bremsweg wird durch einen zu geringen Reifendruck länger. Dadurch kann es schneller zu Unfällen kommen. Es besteht auch die Gefahr, dass der Reifen platzt. Bis zu 100 Euro Sprit sparst Du, wenn Du Dein Auto ausräumst.

100 Euro können mit dem richtigen Reifendruck gespart werden

Schon ein Fülldruck von etwa 0,4 bar unter dem Sollwert erhöht den Rollwiderstand des Reifens sorgt für einen Mehrverbrauch an Sprit von bis zu 0,3 Liter auf 100 km. Das entspricht etwa 100 Euro jedes Jahr. Laut ADAC beträgt der jährliche Mehrverbrauch in Europa allein durch zu schwach gefüllte Reifen etwa drei Milliarden Liter Kraftstoff. Das entspricht einem Wert von etwa fünf Milliarden Euro. Aber auch ein zu hoher Reifendruck hat seine Nachteile. 

Ist der Reifendruck zu hoch, besteht weniger Kontakt zwischen dem Reifen und der Fahrbahn. Auch hier steigt der Verschleiß durch schnellere Abnutzung des Materials. Dabei geht ein Großteil der Funktionalität des Reifens, der von dem Reifenprofil stammt, verloren und es entsteht ein Sicherheitsrisiko. Laut oponeo.de kommt es besonders bei Kurven schnell zum Kontrollverlust und auch der Bremsweg leidet unter einem zu hohen Reifendruck. 

Dein optimaler Reifendruck – kostet Dich weniger und sorgt für Sicherheit

Für einen PKW liegt der optimale Reifendruck ungefähr bei 2,5 bar. Je nach Hersteller kann dieser Wert allerdings variieren. Der ADAC empfiehlt Autofahrern, den Reifendruck am besten alle zwei Wochen zu checken. Laut Statistischem Bundesamt sind in Deutschland nämlich im Schnitt etwa 1000 Verkehrsunfälle pro Jahr auf technische Mängel an der Bereifung zurückzuführen. Tritt das in Kombination mit hoher Geschwindigkeit auf, kann das schnell zu schwerwiegenden Unfällen mit Todesfolge führen.

Übrigens: Mehr nützliche Spartipps für Zuhause findest Du auf unserer Themenseite.

Es lohnt sich also regelmäßig, den Reifendruck am Auto zu überprüfen. Auf Dauer kannst Du damit gut Spritkosten sparen. Es lohnt sich außerdem, das Gewicht des Autos zu reduzieren, damit zusätzlich Benzin oder Diesel gespart werden kann. Schließlich muss der Wagen mit mehr Gewicht mehr Kraft aufwenden, um voranzukommen. Auch interessant: So sparst Du 140 Euro mit Deinem Durchlauferhitzer. (mad)

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