1. Heidelberg24
  2. Verbraucher

Blackout-Gefahr: 10 Tage ohne Strom – diese Vorräte sollten im Haus sein

Erstellt:

Von: Tobias Becker

Kommentare

Aufgrund weltpolitischer Ereignisse herrscht derzeit Sorge vor einem Blackout auch in Baden-Württemberg. Heißt: Ein tagelanger Stromausfall. Doch wie kann man vorsorgen?

Was vor wenigen Jahren noch als Schreckensszenario aus Hollywood-Filmen galt, ist heute für viele Menschen eine reale Sorge: Was passiert, wenn es in Baden-Württemberg zum Blackout kommt? Stellen Sie sich vor, das Stromnetz bricht zusammen. Keine Straßenbeleuchtung mehr, keine Computer mehr, keine Haushaltsgeräte. Oder kurz um: Ein Leben in Dunkelheit.

Blackout-Gefahr in BW? Mögliche Gründe für eine Strom-Katastrophe

Ganz abwegig ist der Gedanke nicht, denn zum einen gibt es immer wieder Terrorgefahr, die auch auf die Infrastruktur abzielt. Zum anderen drohen Energie-Engpässe, weswegen Experten auch zum Energiesparen aufgerufen. Das geht sogar relativ einfach mit Tipps und Tricks zum Energiesparen beispielsweise beim Baden, wie HEIDELBERG24 bereits erklärt hat.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) schreibt für den Fall der Fälle: „Ihr Ziel muss es sein, 10 Tage ohne Einkaufen überstehen zu können.“ Doch was braucht es, um zehn Tage bei einem Blackout überleben zu können? Auch dafür hat das BKK vorgesorgt und eine Liste zusammengestellt mit Dingen, die benötigt werden, sowie Handlungsempfehlungen.

Blackout-Gefahr in BW? Diese Vorräte brauchen Sie

Da ein Stromausfall im Eigenheim vor allem mit fehlendem Licht und Gerätschaften verbunden ist, sollte man laut BKK darauf achten, Taschenlampen, Kerzen, Streichhölzer und Feuerzeuge, Camping- und Outdoorlampen in Reichweite zu haben. Natürlich sollte auch der Ersatzbedarf vorhanden sein, also Batterien, Glühbirnen und bestenfalls auch ein gesamtes Ersatzgerät.

Aber Licht ist nicht das Einzige, das bei einem Blackout fehlt. Durch den fehlenden Strom werden ganze Kühlketten unterbrochen, Kassensysteme ebenfalls. Einkaufen ist also kaum möglich, im schlimmsten Fall, weshalb auch die Lebensmittel im Haushalt als Notreserve angelegt sein sollten. Dafür gibt es ebenfalls eine Liste des BKK pro Person für zehn Tage:

Blackout-Gefahr in BW? Was man beachten sollte

Darüber hinaus gibt es weitere Handlungsempfehlungen: So sollten auch Hygienemittel, wie Klopapier oder Feuchttücher nicht vergessen werden, auch Babynahrung ist wichtig, insofern man ein Baby hat. Das Autoradio kann genutzt werden, um aktuelle Nachrichten zu erhalten oder Empfehlungen der Behörden anzuhören. So wird man nicht ganz abgeschnitten. Ein Küchenradio könnte die Alternative sein.

Zudem sollten vorsichtshalber auch immer Laptops und Smartphones aufgeladen sein. Vor allem für Handys gilt: Powerbanks sind sinnvoll. Feuerwehr und Polizei sollten generell nicht umsonst angerufen werden, während eines Blackouts erst recht nicht, es sei denn, es handelt sich wirklich um einen Notfall! Hintergrund: Die Leitungen sind in solch einem Ausnahmezustand überlastet. (tobi)

Auch interessant

Kommentare