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Nebenwirkung nach Booster-Impfung: Das sollten Geimpfte nicht tun

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Von: Jason Blaschke

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Vor der Booster-Impfung gegen das Coronavirus sollten Geimpfte ein paar wichtige Tipps beherzigen. Manche Substanzen können die Immunreaktion beeinflussen.

Die vierte Corona-Welle rollt über Heidelberg* und ganz Deutschland*. Seit einigen Wochen schon steigt die Zahl an Infizierten wieder kontinuierlich an. Vor allem auch, weil die Corona-Variante Omikron ansteckender ist und sich so auch Geimpfte immer öfter mit der Krankheit infizieren. Trotzdem raten Experten, sich impfen oder boostern zu lassen. Laut HEIDELBERG24* wird die Auffrischung gegen das Coronavirus drei Monate nach der zweiten Impfung von der Stiko empfohlen.

Und auch, wenn die in der EU zugelassenen Corona-Impfstoffe* nicht ganz so gut gegen neue Varianten von Covid-19 wirken, so wird die Impfung trotzdem empfohlen. Denn laut einer Studie zur Booster-Impfung mit Biontech und Moderna* schützen mRNA-Impfstoffe zwar nicht zu 100 Prozent vor einer Infektion, aber sehr zuverlässig vor einem schweren Verlauf. Und wer sich zudem boostern lässt, kann sogar von einer noch stärkeren Schutzwirkung profitieren – auch gegen die neuen Varianten.

Booster-Impfung: Experten verraten Tipps für Geimpfte nach Immunisierung

Wer sich allerdings seinen dritten Piks geben lässt, sollte einige wichtige Tipps nicht vergessen. Wichtig zu wissen ist zunächst, dass auch nach der Booster-Impfung Impfreaktionen auftreten können. Im Grunde kann es zu den gleichen Reaktionen kommen, wie nach der zweiten Impfung mit Biontech oder Moderna. Dazu gehören oft Schmerzen und/oder Schwellung an der Einstichstelle, Übelkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gliederschmerzen, Erbrechen, Schüttelfrost oder auch Fieber.

Die Nebenwirkung nach der Corona-Impfung* sind aber meist bloß vorübergehend und verschwinden nach einiger Zeit von selbst wieder. Experten warnen davor, Schmerzmedikamente wie zum Beispiel Paracetamol oder Ibuprofen präventiv einzunehmen. „Die können die Immunantwort bei der Impfung schwächen – und das wollen wir ja auf keinen Fall“, erklärt Petra Bracht, Fachärztin für Allgemein- und Ernährungsmedizin im Gespräch mit der Bild zur Booster-Impfung gegen das Coronavirus.

Booster-Impfung: Das sollten Geimpfte nach der Impfung besser nicht tun

Auch wenn nach der Impfung grippeähnliche Symptome als Nebenwirkungen eintreten, sollten frisch Geimpfte versuchen, ohne Schmerzmittel* auszukommen, rät die Expertin. Wer natürlich heftigere Nebenwirkungen wie Fieber entwickelt, kann nach einer Impfung natürlich Paracetamol oder Ibuprofen einnehmen. Wichtig ist bloß, die Präparate nicht präventiv vor der Impfung einfach zu nehmen. Auf der anderen Seite sollten Medikamente, die täglich eingenommen werden, nicht abgesetzt werden.

Und auch auf Alkohol und fettes Essen sollten Geimpfte* kurz vor und nach der Booster-Impfung verzichten. Denn beides belastet die Leber und kostet dem Körper Energie – und die wiederum fehlt dann für andere Dinge, wie zum Beispiel die nötige Reaktion auf den verabreichten Corona-Impfstoff. Energie benötigt der Körper übrigens auch für starke Belastungen wie viel Sport. Daher sollten sich Geimpfte nach der Booster-Impfung gegen das Coronavirus bestenfalls ein wenig schonen.

Booster-Impfung: So entwickelt sich ein besonders großer Immunschutz

Damit reduzieren Geimpfte auch das Risiko einer Herzmuskelentzündung nach der Corona-Impfung* sowie von anderen möglichen Nebenwirkungen. Bewegung setzt laut Petra Bracht aber auch „heilsame, antientzündliche Botenstoffe“ frei, die wiederum einen im Körper wichtigen Beitrag zur Immunantwort auf die Booster-Impfung leisten. Wer sich nach dem boostern also etwas bewegt, tut seinem Körper sogar etwas Gutes – ideal ist Bewegung draußen an der frischen Luft.

Der Grund: Sonnenschein fördert im Körper die Produktion von Vitamin D –eines essenziellen Nährstoffs für die Funktion unseres Immunsystems. Zudem können ausreichend Schlaf und wenig Stress eine gute Immunantwort auf die Booster-Impfung gegen das Coronavirus begünstigen. Und wie wichtig ein guter Immunschutz ist, zeigt die aktuelle Meldung über eine neue, möglicherweise gefährliche Corona-Variante in der EU, über die HEIDELBERG24* derzeit berichtet. *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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