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Booster-Impfung: Diese Nebenwirkungen drohen bei BioNTech und Moderna

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Wer sich zum dritten Mal gegen Corona impfen will, der hat möglicherweise Angst vor Nebenwirkungen. Das Robert-Koch-Institut klärt auf, welche Symptome nach der Booster-Impfung drohen:

Die vierte Welle prescht derzeit mit voller Wucht auf Deutschland ein. Die Zahl der Intensivbetten erhöht sich wieder deutlich und in einigen Bundesländern, wie zuletzt Baden-Württemberg*, wird die Alarmstufe ausgerufen. Zeitgleich verschärfen sich die Maßnahmen, vor allem für Ungeimpfte. So schränken einige Städte ihre Weihnachtsmärkte mit der 2G-Regel ein. Durch den Druck sollen Impfgegner ihre Meinung doch noch ändern und sich für eine Coronavirus*-Spritze entscheiden.

BehördeRobert-Koch-Institut
Aufgabeöffentliche Gesundheitspflege
Zugehörigkeitbiomedizinische Leitforschungseinrichtung der deutschen Bundesregierung
SitzBerlin

Gleichzeitig wird das Thema Booster-Impfung immer wichtiger. Insgesamt haben sich schon über 4,4 Millionen Menschen in Deutschland die Auffrischungsimpfung verabreichen lassen. Die aktuelle Impfquote liegt laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) bei 67,7 Prozent (Stand: 17. November). Wie HEIDELBERG24* berichtet, drohen aber auch bei der Booster-Impfung einige Nebenwirkungen.

Auffrischungsimpfung mit BioNTech und Moderna: Wer sich boostern sollte

Eine Auffrischungsimpfung wird derzeit vor allem Menschen über 70 Jahren sowie Angestellten von pflegerischen und medizinischen Bereichen empfohlen. Personen mit einer Immunschwäche oder ab 60 Jahren können sich ebenfalls boostern lassen, wenn dies mit dem Arzt abgestimmt ist. Die dritte Corona-Spritze soll ein halbes Jahr nach der zweiten verabreicht werden. Derzeit wird aber auch darüber diskutiert, ob das Alter nicht auf 18 Jahren herabgesetzt werden soll. Für Personen, die vor oder nach der Grundimmunisierung eine nachgewiesene Corona-Infektion durchgemacht haben, wird derzeit keine Auffrischimpfung empfohlen.

Grundsätzlich sollen die Impfstoffe von Moderna und BioNTech/Pfizer für die Booster-Impfung eingesetzt werden. Wer die Grundimmunisierung mit BioNTech* bekommen hat, sollte auch die Auffrischungsimpfung mit dem gleichen Impfstoff erhalten, gleiches gilt für Moderna. „Wenn dieser nicht verfügbar ist, kann auch der jeweils andere mRNA-Impfstoff eingesetzt werden“, heißt es in dem Merkblatt des RKI. Wer sich mit Johnson & Johnson oder AstraZeneca geimpft hat, sollte auch auf die mRNA-Vakzine umsteigen.

Booster-Impfung mit BioNTech und Moderna: Diese Nebenwirkungen drohen nach der Spritze

Sorgen vor schweren Nebenwirkungen durch die Booster-Impfung sind bislang unbegründet. Wie das RKI berichtet, ähneln die Nebenwirkungen der Auffrischungsimpfung in Art und Häufigkeit der Zweitimpfung. Sie seien mild und mäßig ausgeprägt. Meistens treten Nebenwirkungen innerhalb von zwei Tagen nach der Impfung auf und halten selten länger als drei Tage an.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen von BioNTech und Moderna gelten:

In der Vergangenheit gab es bei Moderna und BioNTech auch sehr seltene Fälle von schweren Krankheitsverläufen. „Zum Risiko einer Herzmuskelentzündung nach Auffrischimpfung liegen aktuell noch keine ausreichenden Daten vor“, heißt es vom RKI. Auch andere schwere Krankheitsbilder sind bislang noch nicht aufgekommen. (jol) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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