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Neuer Bußgeldkatalog: Knallhart-Strafen beschlossen – Diese Tätigkeiten werden richtig teuer!

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Von: Katja Becher

Am 8. Oktober hat der Bundesrat Änderungen am Bußgeldkatalog entschieden – mit stark steigenden Strafen. Das kommt jetzt auf Raser und Falschparker zu:

Lange haben Bund und Länder über Änderungen am Bußgeldkatalog diskutiert – jetzt hat der Bundesrat über diese entschieden. Die neue Verordnung, die die Bußgelder im Verkehr regelt, muss nun noch von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer unterschrieben werden. Wenn der neue Bußgeld-Katalog in Kraft tritt, wird es vor allem für Raser und Falschparker teuer.

Zuvor waren verschärfte Bußgelder 2020 in der neuen Straßenverkehrsordnung wegen eines Formfehlers außer Kraft gesetzt* worden. Jetzt sollen die Änderungen am Bußgeldkatalog laut der Verordnung drei Wochen nach ihrer Verkündung in Kraft treten. HEIDELBERG24* hat die Neuregelungen des Bußgeldkatalogs zusammengefasst:

Neuer Bußgeldkatalog: Das ändert sich bei Strafen für Falschparker

Neuer Bußgeldkatalog: So teuer wird es jetzt für Raser

Weitere Änderungen im Bußgeldkatalog betrifft zum Beispiel die Rettungsgasse: Wer diese nicht bildet oder sie missbraucht, muss bald mit einem Bußgeld von 200 bis 320 Euro rechnen – und mit einem einmonatigen Fahrverbot. Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen oder Radwegen wird künftig mit 100 statt 25 Euro bestraft. Für Lärm- oder Abgasbelästigungen zahlen Autofahrer dann außerdem 100 Euro – statt wie bisher 20. (kab) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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