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Geld sparen – mit diesem cleveren Trick schlaffes Gemüse wieder knackig kriegen

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Von: Pauline Wyderka

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Gemüse sieht oft kurz nach dem Einkauf nicht mehr frisch aus. Dabei schlummert auch im weich gewordenen Grün noch knackiges Potenzial. Mit einem simplen Trick bekommen die Veggies den Frischekick:

Was Gemüse angeht, scheiden sich viele Geister. Manch einer mag es, manche wiederum nicht, andere lieben Brokkoli, aber hassen Blumenkohl und wieder andere lieben Karotten, aber keine Erbsen und so weiter und so fort. In einer Sache dürften sich aber selbst die größten Suppenkasper einig sein: Frisch und knackig muss es sein. Aber das mit dem knackigen Gemüse ist nicht immer so einfach. Oft kauft man einmal die Woche groß ein und bereits wenige Tage später hängen Blumenkohl und Co. einfach in den Seilen.

Cleverer Gemüse-Trick macht: Das Zaubermittel hat jeder zu Hause

Man kennt‘s: Vor wenigen Tagen hat man die Karotten gekauft und sich fest vorgenommen, sie zu verarbeiten, aber aus diesem oder jenem Grund hat es einfach nicht hingehauen. Nun ist das Gemüse schlaff und schrumplig. Kann man das überhaupt noch so essen und schmeckt es dann auch noch so gut? Immerhin haben die Möhrchen überhaupt keinen Biss mehr!

Nicht so schnell mit den runzligen Rüben! Deswegen sind sie noch lange kein Fall für die Tonne. Gerade in Zeiten, in denen Lebensmittel so teuer wie nie sind, ist vorschnelles Wegwerfen die reinste Verschwendung. Auch Karottenschalen kann man nach dem Schälen noch verwenden. Nach einem alten Haushaltstrick bekommt man auch weich gewordene Karotten nämlich in Windeseile wieder flott. Und das Beste: Das Zaubermittel, das die labbrig gewordenen Kräuter wieder aufblühen lässt, hat jeder im Haus.

Cleverer Gemüse-Trick: Im Handumdrehen werden Radieschen, Zucchini und Co. wieder knackig

Der Trick ist denkbar einfach. Was macht man, wenn man selbst nach Stunden Schlaf völlig zerknautscht und schlecht gelaunt aufwacht? Idealerweise trinkt man ein paar große Schlucke Wasser. Schnell fühlt man sich wieder frisch und leistungsbereit. Ganz ähnlich läuft es mit dem knautschigen Gemüse. Den welken Salat oder schlaffen Sellerie kann man rasch wieder auf Vordermann bringen, indem man sie einfach mehrere Stunden in kaltem Wasser einweichen lässt.

Alternativ kann man das Gemüse auch in ein feuchtes Tuch wickeln, wenn man gerade keine Schale zum Befüllen mit Wasser hat. Der Trick mit dem kalten Wasser funktioniert laut geo.de bei einer ganzen Reihe an Gemüsesorten, darunter Radieschen, Zucchini, Staudensellerie und eben Karotten. Doch manches Grünzeug mag es ein wenig spezieller.

Cleverer Gemüse-Trick: Selbst Salat bekommt eine zweite Chance

Selbst Salat kann man mit dem Wassertrick wieder knackig frisch bekommen. Bei Feldsalat reichen schon 20 bis 30 Minuten in warmem Wasser. Kopfsalat braucht dagegen einen Esslöffel Zucker auf einen Liter kaltes Wasser. Die Salate sollte man im Anschluss an die „Wasserkur“ direkt verarbeiten. Salat hält sich übrigens in einem feuchten Tuch eingeschlagen im Kühlschrank deutlich länger. Auch Kohlrabi mag ein paar Minuten unter lauwarmem und im Anschluss wenige Minuten unter kaltem Wasser.

Schon sieht das Gemüse wieder ansprechend frisch aus und schmeckt auch gleich wieder besser. Das gilt aber natürlich nur, solange die Veggies noch nicht vergammelt sind. Schimmel kann man mit der Methode nicht auswaschen. Natürlich kann man auch Pech haben und schon beim Einkauf gammlige Ware erwischen. Um das zu vermeiden, gibt es zum Beispiel beim Mandarinenkauf ein paar Dinge, die man beachten kann. (paw)

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