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Aldi, Kaufland und Co.: Neue Corona-Regeln beim Einkaufen – das müssen Kunden jetzt wissen

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Von: Ann-Kathrin Metzger

Corona-Regeln bei Aldi, Kaufland und Co.: Nach dem Beschluss von Bund und Ländern geht der Lockdown-Light in die Verlängerung. Für größere Läden gelten diese neue Regeln:

Kunden von Aldi,* Lidl, Kaufland und Co. müssen sich laut jüngstem Beschluss von Bund und Ländern* auf weitere Einschränkungen beim Einkaufen einstellen. Denn die Änderungen sollen ab einer Ladenfläche von 800 Quadratmetern gelten. Für kleiner Geschäfte wie Bäckereien, die maximal 800 Qudratmeter groß sind, ändert sich nichts. In kleineren und mittleren Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern darf sich weiterhin höchstens eine Person pro zehn Quadratmetern Verkaufsfläche befinden, berichtet HEIDELBERG24*.

NameKaufland
Gründung1968
LeitungFrank Schumann (Vorstandsvorsitzender)
Mitarbeiterzahl\t132.000 (Dezember 2019)
Umsatz1,42 Milliarden Euro

Aldi, Kaufland und Co.: Auf diese Corona-Regeln müssen Kunden sich einstellen

Die Zahl der Menschen in Geschäften soll weiter begrenzt werden. In größeren Geschäften mit einer Verkaufsfläche ab 801 Quadratmetern, wie Kaufhäusern oder auch Supermärkten wie Aldi, Lidl und Co. gilt Folgendes: In den ersten 800 Quadratmeter dürfen umgerechnet 80 Kunden (ein Kunde pro 10 Quadratmeter) einkaufen. Ab 801 Quadratmeter gilt dann die Obergrenze von 20 Quadratmetern pro Kunde.

Regale mit Lebensmitteln in einem Supermarkt. Eine Frau mit Wagen im Hintergrund.
Wegen der Corona-Pandemie gelten verschärfte Maßnahmen für Supermärkte wie Aldi, Lidl und Co. ab einer Fläche von 800 Quadratmetern. © Danny Gohlke/dpa

Aldi, Kaufland und Co.: Einlasskontrolle und Warteschlangen

Das heißt im Klartext: Einkaufshäuser, Baumärkte oder Discounter wie Aldi, Lidl, Kaufland oder Edeka müssen im Rahmen der neuen Corona-Regeln ihre Einlasskontrollen verschärfen. Wir erinnern uns zurück: Bereits im April 2020 hatte die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie für Warteschlangen vor Baumärkten, Geschäften und Supermärkten gesorgt.

Kunden müssen sich darauf einstellen, dass Supermärkte wie Aldi, Kaufland und Co. wieder auf Methoden von Frühjahr zurückgreifen, um die Kundenanzahl pro Quadratmeter zu überprüfen. Einige Geschäfte sind durchgehend bei dieser Methode geblieben: Kunden müssen beim Einkauf verpflichtend einen Einkaufswagen oder Einkaufskorb nutzen, um die Personenanzahl im Markt zu überprüfen. Nicht alle Kunden haben dafür Verständnis. Doch die Händler können so leichter nachvollziehen, wie viele Kunden sich in der Filiale aufhalten.

Aldi, Kaufland und Co.: Neue Corona-Regeln – darauf müssen Familien sich einstellen

Bereits im April hatten Bund und Länder den Einlass auf 25 Quadratmeter pro Kunde begrenzt. Einzelne Baumärkte und Supermärkte hatten bereits damals Kunden gebeten, maximal zu zweit in die Filialen zu gehen. Es ist also vorstellbar, dass besonders Familien sich auf diese Einschränkung einstellen müssen. Denn wenn für einen Einkauf eine größere Familien oder Gruppen einen Supermarkt wie Kaufland, Aldi oder Lidl betritt, müssen entsprechend mehr Kunden draußen warten. Besonders angesichts der winterlichen Kälte müssen sich die Händler also etwas einfallen lassen, um lange Warteschlangen möglichst zu vermeiden.

Aldi, Kaufland und Co.: Darauf müssen Kunden sich an Weihnachten einstellen

Heiligabend fällt in diesem Jahr auf einen Donnerstag. Damit lassen sich die vorweihnachtlichen Einkäufe entsprechend auf mehrere Tage aufteilen. Doch der Einzelhandel rechnet trotzdem mit einem großen Ansturm an den Tagen vor Weihnachten. Kunden sollten bedenken, dass sie sich, sofern sie nicht an Heiligabend einkaufen gehen, für vier Tage mit Lebensmitteln eindecken müssen. Denn auf die beiden Weihnachtsfeiertage, Freitag (1. Weihnachtstag) und Samstag (2. Weihnachtstag), folgt ein Sonntag. So werden insbesondere in den Tag vor dem 24. Dezember wohl viele Menschen in Supermärkte wie Edeka, Penny, Aldi oder Kaufland strömen, um letzte Besorgungen zu machen.

Aldi, Lidl und Co.: Tipps für das richtige Maß beim Einkaufen

Trotz möglicher Wartezeiten beim Einkaufen, die Verbraucherzentrale rät zu solidarischen Einkäufen. Denn, wenn alle mit Maß einkaufen, könne die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus verringert und Engpässe wie beispielsweise beim Klopapier vermieden werden. Mit diesen Tipps kaufen Verbraucher trotz Corona-Krisenzeiten im richtigen Maß:

Obwohl übertriebene Hamsterkäufe nicht zielführend sind und die Versorgung der Bevölkerung weiterhin gewährleistet ist, empfiehlt es sich einen sinnvollen Vorrat an Lebensmitteln und Hygieneartikeln im Haushalt anzulegen.* (akm) *HEIDELBERG24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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