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Corona-Impfstoff: Ab wann kann ich mich impfen lassen? Termin berechnen mit diesem Tool

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Von: Daniel Hagen

Der Corona-Impfstoff wird im ganzen Land verabreicht und zahlreiche Menschen fragen sich, wann sie endlich drankommen. Mit einem Rechner lässt sich nun herausfinden, wie lange es dauern könnte.

Wohl jeder träumt aktuell davon, das Coronavirus* hinter sich zu lassen und endlich wieder zu einem normalen Leben zurückkehren zu können. Dabei helfen soll unter anderem der Corona-Impfstoff* von BioNTech* und Pfizer. Weil es aber aktuell nicht genug Impfstoffdosen für alle Menschen gibt, wird in Deutschland nach einem System geimpft. Aktuell erhalten Personen ab 80 Jahren sowie Pflegekräfte und Ärzte das Vakzin – der Rest muss noch warten. Aus diesem Grund stellen sich zahlreiche Menschen gerade die Frage, wann sie denn endlich dran sind. Ein Impfterminrechner kann nun eine Einschätzung vornehmen – doch wie genau ist die? Diese Frage beantwortet HEIDELBERG24.de*.

Corona-Impfstoff: Rechner soll Termin bestimmen können

Seit dem 27. Dezember 2020 wird in Deutschland der Impfstoff „Comirnaty“ von BioNTech verabreicht. Über 1.4 Millionen Menschen haben bereits ihre erste Dosis bekommen – manche sogar schon die zweite. Seit Freitag (22. Januar) werden neben den Zentralen Impfzentren auch Kreisimpfzentren betrieben, um noch schnell voranzukommen. Allerdings sorgt ein Mangel an Impfstoffdosen derzeigt für Probleme*.

Der Impfterminrechner von Omni Calculator.
Ein Impfterminrechner soll anzeigen, wann man geimpft wird. © Screenshot/ Omni Calculator

Die Impfungen gegen das Coronavirus verlaufen in Deutschland in vier Kategorien. So soll sichergestellt werden, dass die Personen, die den Schutz am meisten benötigen, ihn auch zuerst erhalten. Für alle anderen heißt es daher erstmal warten. Aber wie lange? Ein Impfterminrechner des Start-Up-Unternehmens Omni Calculator kann diese Frage fast beantworten. Entwickelt wurde er von Bogna Szyk und Philip Maus. Über den Corona-Impfterminrechner berichtet auch hna.de.

Corona-Impfstoff: Persönliche Angaben und aktuelle Zahlen bringen Ergebnis

Wir wollen, dass Informationen wie diese für alle zugänglich und intuitiv verständlich gemacht werden können“, erklärt Bogna Skyz der Pharmazeutischen Zeitung. Für ein Ergebnis müssen auf der Seite ein paar persönliche Angaben gemacht werden. Dabei geht es unter anderem um das Alter, Vorerkrankungen sowie den eigenen Beruf. Kombiniert mit aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts wird dann die geschätzte Wartezeit berechnet. Über den Impf-Rechner berichtet auf Echo24*

Diese umfasst einen Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten. So wird für eine 30-jährige Person ohne Vorerkrankungen und ohne „systemrelevanten“ Beruf eine Impfung zwischen 16.9.2021 und 10.5.2022 berechnet. Arbeitet diese Person als Pflegekraft für ältere Menschen, ist allerdings schon ein Termin vor dem 4. März möglich. Da die Seite aktuelle reale Zahlen und die Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Institut nutzt, ist die Wahrscheinlichkeit dieser Termine sogar ziemlich genau.

Hundertprozentig darauf verlassen sollte man sich aber nicht darauf. Denn wie das die letzten Monate gezeigt haben, kann es immer wieder zu plötzlichen Änderungen kommen. Seien es weitere Impfstoffe oder Mutationen. (dh) *ECHO24 und HEIDELBERG24.de sind Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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