Schutz vor Infektion

Corona-Gefahr beim Einkaufen: Diese Regeln solltest Du im Supermarkt unbedingt beachten

Corona-Ansteckung: Einmal pro Woche gehen die Deutschen durchschnittlich einkaufen. In Zeiten der Corona-Krise gilt extreme Vorsicht. So kannst Du eine Infektion vermeiden:

Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland steigt rasant nach oben. Ab Montag (2. November) kommt deshalb der zweite Lockdown*, wodurch wieder zahlreiche Einschränkungen auf die Menschen zukommen. Die Angst sich mit dem Coronavirus* anzustecken, ist aufgrund der aktuellen Lage, allgegenwärtig. Viele Menschen versuchen nur noch das Nötigste zu erledigen und den Kontakt zu anderen zu vermeiden. Andere wiederum horten bereits wieder Lebensmittel und Klopapier*. Aber: Hamsterkäufe sind nicht notwendig, es wird zu keiner Lebensmittelknappheit kommen.

Corona-Ansteckung vermeiden: So verhalten Sie sich richtig beim Einkaufen

Wie HEIDELBERG24* berichtet, gelten in Zeiten der Corona-Krise neben einem verhältnismäßigen Einkaufen noch weitere Regeln in Supermärkten und Discountern. Diese können aber nicht nur andere vor einer Infektion schützen, sonst auch Sie selbst. Deshalb beachten Sie beim Einkaufen immer folgende Hygienemaßnahmen:

  • Masken auf: Diese Regel sollte bereits jeder kennen: Beim Einkauf im Supermarkt oder Discounter muss ein Mund-Nasen-Schutz angezogen werden. Studien beweisen, dass eine Maske das Coronavirus deutlich zurückhalten* kann. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder bis zum 6. Lebensjahr und Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Mundschutz tragen dürfen.
  • Abstand halten: Es muss 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen gehalten werden. Dies gilt sowohl an der Kasse als auch im gesamten Einkaufsbereich und zwischen den Regalen. Also nehmen Sie aufeinander Rücksicht, vor allem wenn viele Kunden im Einkaufsmarkt sind.
  • Kinder müssen nicht mitgenommen werden: Natürlich müssen manche Personen ihre Kinder mit in den Supermarkt oder Discounter nehmen. Aber grundsätzlich gilt: Kinder lieber zu Hause lassen. Das oberste Gebot der Corona-Stunde lautet nunmal Kontakte so gut es geht zu meiden.
  • Paare könnten beim Einkaufen getrennt werden: Die gleiche Regel wie für Kinder gilt auch für Paare. Den Einkaufsmärkten ist es gestattet Paare zu trennen, sodass nur ein Partner einkaufen gehen kann. Auch hier soll eine Menschenansammlung vermieden werden. Darüber hinaus sollten Sie auch keinen Plausch mit Freunden oder Bekannten im Supermarkt halten. Sie verstopfen damit nicht nur die Gänge, sondern halten oftmals nicht genügend Abstand.
  • Einkaufswagen berühren: Ein Einkaufswagen wird im Laufe des Tages von vielen unterschiedlichen Händen angefasst. Zwar reinigen Supermarkt-Mitarbeiter die Wagen, aber man sollte sich trotzdem nicht unnötig ins Gesicht fassen. Am besten zu Hause die Hände gründlich waschen. Zu extra Hygienetücher für Einkaufswagen, wie sie beispielsweise bei Aldi gibt, muss man also nicht greifen. Es ist außerdem nicht nachgewiesen, wie lange das Coronavirus auf Gegenständen haften kann. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann Handschuhe beim Einkaufen tragen.
  • Richtig verhalten in der Obst- und Gemüseabteilung: Fassen Sie nicht einfach wahllos Lebensmittel an, sondern entscheiden vorher was Sie kaufen wollen. Sie wollen ja auch keinen Apfel kaufen, der schon von fünf Personen zuvor angefasst wurde (das gilt natürlich auch für andere Lebensmittel).
  • Wann Risikopatienten am besten einkaufen gehen: Wer zu den Risikopatienten zählt, der kann in erster Linie Freunde und Verwandte zum Einkaufen schicken. Es gibt aber auch in vielen Städten und Gemeinden Angebote für diese Personen. Außerdem bieten einige Supermärkte im Lieferdienste Online-Shop an. Eine andere Möglichkeit ist beim Discounter oder Supermarkt nachzufragen, welche Zeiten sich zum Einkaufen am besten anbieten. Es gibt oft Stoßzeiten, die sich gut vermeiden lassen.
  • Pfandbon ist ungefährlich, außer: Bei einem Pfandbon muss man sich keine Sorgen vor Corona machen. Es sei denn, Kunden klemmen ihn zwischen die Lippen, wenn sie beispielsweise etwas aus der Tasche kramen. Dies sollte unbedingt vermieden werden, da sich nicht nur Käufer sondern auch Verkäufer anstecken können.
  • Zahle bargeldlos: Sie können zwar weiterhin mit Bargeld bezahlen, empfohlen wird das aber nicht. An vielen Kassen sind bereits Schilder mit der Aufforderung bargeldlos zu bezahlen angebracht.
  • Vorräte ja, Hamsterkäufe nein: Zu guter Letzt gilt, dass Hamsterkäufe vollkommen übertrieben sind. Es ist zwar sinnvoll bestimmte Lebensmittel im Falle einer Quarantäne* zu Hause zu haben. ABER: In Maßen und nicht in Massen! (jol) HEIDELBERG24* ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Tobias Hase/picture-alliance/dpa

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