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Corona-Symptome: Experten erklären – das hilft gegen Long Covid

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Von: Tobias Becker

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Wie das Coronavirus abläuft, ist inzwischen klar. Aber: Was sind die Langzeitfolgen? Ein Forschungsteam hat sich mit Long Covid beschäftigt.

Seit Beginn 2020 hält das Coronavirus die Welt in Atem. Baden-Württemberg* und Rheinland-Pfalz* rannten, wie ganz Deutschland, von einem Lockdown in den nächsten. Verordnungen, Regelwerke und immer wieder neue Hoffnungen waren an der Tagesordnung. Inzwischen ist die Pandemie schon fast zur Normalität geworden, das Wissen über die Auswirkungen gestiegen. Das Thema nun: Die Folgen von Long Covid.

KrankheitCOVID-19
ErregerSARS-CoV-2
UrsprungChina

Forscherin findet raus: Diese Folgen kann Long Covid haben

Wer an Corona erkrankt war, erkennt schnell, dass es trotz Genesung irgendwie anders sein kann, als zuvor. Sportlern, die normalerweise keine Probleme haben, 60 Minuten zu rennen, geht nach 40 Minuten die Puste aus. Andere sind müde, wieder andere spüren ein Stechen in der Brust. Long Covid? Vermutlich. Und das sorgt sogar für kuriose Klagen*.

Es ist noch nicht ausreichend bekannt, um klar zu definieren, wie sich eine Coronaerkrankung auswirkt. Dennoch gibt es die Annahme, dass Verschlechterung der psychischen Gesundheit oder negative Auswirkungen auf den Insulinspiegel aus einer Coronavirus-Infektion entstehen können. Dadurch kann es zu Entzündungen und Stress kommen, die wiederum zu Problemen mit Zellfunktionen führen können.

Long Covid: Training gegen die Folgen, nur nicht hart

Das sagt zumindest Candida Rebello. Sie war maßgeblich an einer Studie beteiligt, die vor wenigen Tagen in der Fachzeitschrift „Exercise and Sports Science Reviews“ veröffentlicht wurde und ist Wissenschaftlerin am Pennington Biomedical Research Center in Louisiana (USA). Rebello gibt neben den Erkenntnissen jedoch auch eine Idee zur Problemlösung.

„Bewegung geht jeden dieser Komponenten an - Stress, die Immunabwehr, Entzündungen und die Insulinsensibilität“, so die Wissenschaftlerin gegenüber Business Insider. Dabei geht es nicht um hartes Training, sondern eher um leichte sportliche Betätigung. Spazierengehen beispielsweise könnte gegen Stress und andere Folgen helfen, nehmen Rebello und das Forschungsteam an.

Long Covid: Forscherin erklärt, was präventiv helfen kann

Unter die Trainingsarten, die die Gesundheit fördern, zählen unter anderem auch Ausdauersport oder auch Training mit Gewichten. Sie sollen die Symptome lindern, die im Zusammenhang mit Long Covid auftreten. Vor allem gilt Ausdauertraining demnach als hilfreich: Joggen, Spazieren, Radfahren - es ist alles besser als hartes Training. Wichtig ist: Keiner muss sich total verausgaben.

Auch wichtig: Einen Anfang machen. „Wenn ihr als Erkrankte erschöpft seid, solltet ihr langsam und stufenweise mit der Bewegung anfangen. Hauptsache, ihr nähert euch den Empfehlungen an“, sagt Rebello demnach. Wer regelmäßig Sport treibt kann laut der Forscherin, die Wahrscheinlichkeit erhöhen, Long Covid-Symptome zu vermeiden.

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