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Discos und Clubs in BW: Party ohne Maske und Abstand? Diese Regeln gelten aktuell

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Von: Katja Becher

Baden-Württemberg: In Discos und Clubs kann ab Montag wieder mit beliebig vielen Menschen gefeiert werden – dank neuer Corona-Verordnung. Doch die Freiheiten sind an Voraussetzungen geknüpft:

Der Südwesten legt ab Montag (16. August) einen radikalen Kurswechsel im Kampf gegen das Coronavirus hin. Wenn an diesem Tag die neue Corona-Verordnung von Baden-Württemberg* in Kraft tritt, wird die 7-Tage-Inzidenz im Land Geschichte sein – und das gesellschaftliche Leben soll wieder in gleichem Umfang stattfinden, wie vor der Pandemie. Das bedeutet auch, dass in Discotheken und Clubs wieder getanzt und gefeiert werden darf – und zwar mit beliebig vielen Personen. HEIDELBERG24* hat zusammengefasst, welche Corona-Regeln für Clubs und Discos in Baden-Württemberg ab Montag gelten – und was man beim gemeinsamen Feiern trotzdem noch beachten muss:

Discos und Clubs in Baden-Württemberg: Feiern ohne Personen-Begrenzung – auch bei hoher Inzidenz

Die neue Corona-Verordnung von Baden-Württemberg* sieht nach jetzigem Stand vor, dass die Inzidenz als Kennziffer im Land ab dem 16. August keine Rolle mehr spielen wird. Das bedeutet: Selbst wenn die Inzidenz Ende August bei 300 liegen sollte, soll man beispielsweise noch mit beliebig vielen Leuten im Club tanzen dürfen. Discos, Theateraufführungen und andere Veranstaltungen in Innenbereichen sollen wieder „unter Vollauslastung“ besucht werden.

An Voraussetzungen ist diese neue Freiheit im Land dennoch geknüpft. Denn der rote Faden der neuen Corona-Verordnung soll die sogenannte 3G-Regel sein. Wer Freiheiten genießen will, muss also geimpft, getestet oder genesen* sein. Dort, wo in Innenräumen Abstand unmöglich ist, wie es beispielsweise bei Konzerten und in Clubs bzw. Discotheken der Fall ist – müssen Ungeimpfte also künftig einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen, um mitfeiern zu können.

Discos in Baden-Württemberg: Feiern ohne Maske ist an Bedingungen geknüpft

In den Clubs und Discos in Baden-Württemberg entfällt unter bestimmten Bedingungen die Maskenpflicht auf Tanzfläche und am Sitzplatz*. Darauf haben sich das Gesundheitsministerium in Stuttgart mit Vertretern des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands und der Clubszene geeinigt. Zu den Bedingungen gehört beispielsweise ein Muster-Hygienekonzept. Die Auslastung der Clubs wird zudem an die Lüftungskonzepte gebunden.

Haben die Clubs in BW bereits geöffnet?

Viele Disco-Betreiber hatten angekündigt gar nicht zu öffnen, da das „Club-Feeling“ verloren gehe. Andere wollen erst im September öffnen, weil sie Zeit für die Organisation brauchen und ihnen teilweise auch Personal fehlt. Der mit der 3G-Regel verbundene Kontrollaufwand sei allerdings überschaubar, sagt Simon Waldenspuhl von der Interessengemeinschaft Clubkultur Baden-Württemberg. „Die Türsteher sind ja eh da“, sagt der Veranstaltungskaufmann gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Ob wir nun den Ausweis kontrollieren oder auch noch ein Impf- oder Testzertifikat, macht keinen Unterschied.“

Discos und Clubs in Baden-Württemberg: Testpflicht für Ungeimpfte könnte teuer werden

Während zum Beispiel im Restaurant oder beim Friseur in Baden-Württemberg* ab Montag ein Antigen-Test (Schnelltest) als Nachweis für Ungeimpfte ausreicht, muss für den Eintritt in Clubs und Discotheken ein verhältnismäßig teurer PCR-Test vorgewiesen werden. Laut Kassenärztlicher Vereinigung kostet ein PCR-Test satte 61 Euro im Labor. Während Antigen-Tests, die man als ungeimpfte Person zum Beispiel für den Friseur-Besuch braucht, erst ab dem 11. Oktober kostenpflichtig werden,* müssen PCR-Tests schon jetzt selbst bezahlt werden – mit wenigen Ausnahmen.

Für einen Club-Besuch müssen Ungeimpfte also ab sofort wesentlich tiefer in die Tasche greifen. Für Geimpfte und Genesene reicht hingegen der jeweilige Nachweis – in Papierform oder in der Corona-Warn-App. (kab) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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