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Chiptuning vs. Tieferlegen – so reduziert Dein Auto den Spritverbrauch

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Von: Madlen Trefzer

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Eco-Tuning liegt seit Jahren im Trend. Doch lohnt es sich, am Auto zu schrauben, um den Spritverbrauch zu reduzieren? Wir klären auf.

Die Diesel- und Benzinpreise steigen immer weiter an. Willst Du beim Tanken sparen, solltest Du kreativ werden. Amüsant ist, dass der, der seine Karosserie tieferlegt, angeblich eine Menge Sprit sparen kann. Die Erklärung: Da die aerodynamische Last dabei geringer wird, kann der Wagen nicht nur schneller fahren, sondern auch effizienter. Vor allem, wer bewusst fährt, soll durch das Tuning einiges an Spritkosten einsparen. 

Tuning ist nicht gleich Tuning – diese Methoden gibt es fürs Auto

Wer an Tuning denkt, denkt meistens an eine Leistungssteigerung des Motors, was aber eher einen erhöhten Kraftstoffverbrauch mit sich bringt. Kann das Auto aber so optimiert werden, dass am Ende ein geringer Kraftstoffverbrauch erzielt wird? Wie sinnvoll diese Methode ist und welche Möglichkeiten es beim Tunen Deines Autos gibt, erklärt HEIDELBERG24.

Laut Spiegel Mobilität werden allein 2009 in Deutschland rund 4,37 Milliarden Euro mit Tuning- und Autozubehörprodukten umgesetzt. Dabei geht es in erster Linie darum, den Wagen schneller und schicker zu machen. Doch dass Eco-Tuning ein großes Thema in der Automobilbranche ist, wissen noch nicht alle. Dabei soll es in erster Linie nicht um den Schutz der Umwelt gehen, sondern auch um die Ökonomie – also um die Wirtschaftlichkeit des Autos. 

Hintere Felge eines blauen liefergelegten Wagens
Spartipp für Dein Auto: Tieferlegen vs. Eco-Tuning © Thomas Horst/Montage HEADLINE24

Tieferlegen, Motor- und Chiptuning: So wirkungsvoll sind diese Methoden beim Spritsparen

Immer mehr Tuner locken ihre Kunden in die Werkstatt mit dem Versprechen, die Spritkosten des Fahrzeugs zu senken. Über mehrere Wege soll der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden. Ferner profitiert auch die Umwelt, da durch den geringeren Kraftstoffverbrauch auch der CO2-Ausstoß gesenkt wird. Es gibt jedoch mehrere Arten, das Auto zu tunen. Vielen ist dabei das Tieferlegen des Wagens ein Begriff.

Tuningblog.eu klärt auf: Wirkungsvoll ist vor allem das Motortuning. Dabei ist das Chiptuning ein fester Bestandteil des Prozesses. Durch Veränderungen an der Software können diverse Abläufe im Motor optimiert werden. Das funktioniert allerdings nur bei neueren Fahrzeug-Modellen, die über eine Computer-Software laufen. Diese ist aber schon bei der Herstellung so optimiert, dass eine weitere Verbesserung nur eingeschränkt möglich ist. Auch interessant: So sparst Du mit dem richtigen Reifendruck.

Das steckt hinter dem Tuning von Autos – wer Sprit sparen will, sollte umdenken

Das Tieferlegen des Wagens hingegen ist nicht nur sehr kostspielig, sondern trägt auch wenig zur Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs bei. Laut Tuningblog.eu wird anstelle einer Kraftstoffeinsparung oftmals nur eine Verminderung der Leistung des Fahrzeugs bewirkt, die lediglich den Eindruck eines geringeren Kraftstoffverbrauchs erweckt. Wirklich effektiv: Auto ausräumen und Sprit sparen.

Übrigens: Mehr nützliche Spartipps für zuhause findest Du auf unserer Themenseite.

Mittlerweile lassen sich aber sogar Elektroautos tunen. Durch den breiten und tiefen Schwerpunkt, der durch die Batterie vorgelegt wird, verbessert sich vor allem die Fahrdynamik durch das Tieferlegen erheblich. Tiefergelegte E-Autos sollen laut efahrer.com sogar angenehmer und komfortabler fahren. Fazit: Tuning – egal ob an der Hardware oder Software – ist und bleibt also ein kostspieliger Spaß und trägt vor allem zum Komfort und zur Geschwindigkeit bei; weniger aber zum Sparen von Sprit. (mad)

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