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Preis-Streit bei Edeka: Auf welche Produkte Kunden bald verzichten müssen

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Von: Daniel Hagen

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Bei Edeka drohen derzeit leere Regale. Das Unternehmen befindet sich nämlich in einem Preis-Streit mit mehreren Herstellern. Worauf die Kunden daher verzichten müssen.

Schlechte Nachrichten direkt zum Jahresbeginn. Wer regelmäßig bei Edeka einkaufen geht, könnte bald vor leeren Regalen stehen. Dieses Mal hat es aber nichts damit zu tun, dass Menschen Produkte hamstern, sondern es geht um einen Preis-Streit, den das Unternehmen mit Sitz in Hamburg derzeit mit mehreren Herstellern führt. Mit einem davon hat es sogar erst 2022 eine Einigung gegeben. Für Kunden brechen jetzt aber schwere Zeiten an, wenn sie eines ihrer Produkte nicht mehr kaufen können. Worum es genau geht, erklärt HEIDELBERG24.

Preis-Streit bei Edeka: Auf welche Produkte Kunden derzeit verzichten müssen

Beim Unternehmen Edeka wird es einfach nicht ruhig. Nachdem es letztes Jahr einen Lieferstopp von Coca-Cola gegeben hat, der im Dezember beendet worden ist, drohen jetzt weitere leere Regale bei dem Supermarkt mit über 11.100 Filialen in Deutschland. Erneut ist ein Streit um die Preise Schuld daran. Wie die Lebensmittel Zeitung berichtet, weigere sich Edeka, den Preisforderungen einiger Hersteller nachzukommen. Die geforderten Erhöhungen seien laut der Supermarktkette nicht zumutbar.

Nicht zum ersten Mal liefert sich Edeka einen Preis-Streit mit PepsiCo. Bereits Ende 2021 hat die Supermarkt-Kette die Produkte des Herstellers, zu denen unter anderem Pepsi, Miranda, Seven Up oder Schwip Schwap gehören, aus den Regalen geworfen. Erst Monate später hat es eine Einigung zwischen den beiden Unternehmen gegeben. Doch laut der Lebensmittel Zeitung fordert PepsiCo jetzt wohl eine Preiserhöhung von 30 Prozent auf das gesamte Sortiment!

Werden bei Edeka zahlreiche Produkte aus den Regalen verbannt?

Ähnlich soll es auch zwischen Edeka und anderen großen Herstellern laufen. Hierzu gehören Beiersdorf, SC Johnson, Göbber, die Brandt-Gruppe sowie Mars. Der Schokoriegel-Produzent hat es sich 2022 gleich bei mehreren Supermärkten verscherzt und fliegt daraufhin bei REWE, Edeka und Penny aus den Regalen. Davon betroffen sind Süßigkeiten wie Snickers, Twix und Mars, aber auch Tierfutter wie Whiskas, Pedigree und Royal Canin.

Sollte der Preis-Streit zwischen Edeka und den anderen Herstellern nicht beigelegt werden, müssen Kunden in Zukunft auf eine Vielzahl von Produkten verzichten, darunter Burger, Konfitüren, WC Ente oder Nivea. Wie lange diese Schlacht noch dauern wird, ist bislang niemandem bekannt. Edeka habe seine eigenen Hersteller wohl aber auf einen längeren Zwist vorbereitet. Ein paar der betroffenen Produkte kann man übrigens noch in den Filialen kaufen – dabei handelt es sich dann aber um alte Bestände, die noch verkauft werden. (dh)

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