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Lidl und Kaufland: Aus für bisher kostenlosen Service droht

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Von: Katja Becher

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Nachdem Aldi die Neuerung bereits angekündigt hat, ziehen Lidl und Kaufland offenbar nach. Für einige Kunden könnte es damit schon bald kostspielig werden:

Lange konnten Kunden von Aldi von einem kostenlosen Service profitieren – bis der Discounter verkündete, diesen ab Juni nicht mehr kostenlos anzubieten. Discounter-Kunden müssen jetzt nicht nur dort tiefer in die Tasche greifen. Denn auch Lidl und Kaufland ziehen jetzt womöglich nach, wie HEIDELBERG24 berichtet.

UnternehmenSchwarz Gruppe
HandelsspartenLidl, Kaufland
HauptsitzNeckarsulm, Baden-Württemberg

Nach Aldi auch Lidl und Kaufland? Kunden zahlen für bislang kostenlosen Service

Noch bis vor kurzem durften Kunden von Aldi-Süd ihre Elektrofahrzeuge ganz enstspannt und kostenlos während des Einkaufs an verschiedenen Ladesäulen aufladen. Doch damit war ab Juni 2022 Schluss. Der Discounter-Riese hatte zuvor angekündigt, dass Kunden nun für den Service zahlen müssten – und zwar rund 40 Cent pro kWh. Kurz darauf verkündete Aldi noch eine weitere Veränderung in den Filialen, die alle Kunden betrifft.

Jetzt haben sich laut Berichten von karlsuhe-insider.de auch Lidl und Kaufland womöglich dazu entschieden, die kostenlosen Ladesäulen kostenpflichtig zu machen. Hintergrund seien laut Bericht vermutlich die Personen, die die Ladesäulen blockieren, obwohl sie gar nicht in den Läden einkaufen gehen. Bereits in der Vergangenheit regten sich viele Kunden darüber auf, dass die „Ladeschnorrer“ dafür sorgten, dass während ihres Einkaufs keine Ladestation für ihr Auto mehr frei war.

Ladesäulen bei Lidl, Kaufland und Co.: Discounter-Riesen gehen gegen „Ladeschnorrer“ vor

Nach Angaben der Kaufland-Website könne man sein E-Auto bereits an über 120 Filialen mit Ökostrom aufladen. Der Supermarkt bietet dafür eine App, mit der der Ladeprozess für die Kunden möglichst unkompliziert ablaufen soll. Bei Discounter-Tochter Lidl würden die Auflademöglichkeiten für das Elektroauto stetig weiter ausgebaut. An über 320 Filialen sei das jetzt schon möglich.

Bereits seit Februar müssen sich auch Lidl-Kunden über eine App anmelden, um das Angebot in Anspruch zu nehmen. Wie BW24 berichtete, entschied sich der Discounter für diesen Schritt, um „Ladeschnorrern“, die nicht bei Lidl einkaufen, das Laden ihrer E-Autos zu erschweren. Mit den kostenpflichtigen Ladesäulen gehen Aldi und möglicherweise auch bald Kaufland und Lidl somit den nächsten Schritt, um illegales Stromtanken von Nicht-Kunden zu verhindern. (kab)

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