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Preis-Erhöhung bei Aldi: Rund 400 Produkte werden jetzt teurer

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Von: Daniel Hagen

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Aldi passt die Preise an die aktuelle Situation an. Rund 400 Produkte werden dadurch teurer. Einige Kunden lassen ihrer Wut jetzt freien Lauf.

Mieten, Benzin, Lebensmittel – in den letzten Jahren wird alles teurer. Jetzt hat Aldi auch noch bei rund 400 Produkten Preissteigerungen durchgeführt, wie die „Lebensmittel Zeitung“ berichtet. Das gefällt vielen Kunden ganz und gar nicht. Über die sozialen Medien lassen sie den Discounter ihre Wut spüren.

DiscounterAldi
HauptsitzeEssen (Aldi Nord)/Mühlheim an der Ruhr (Aldi Süd)
GründerKarl & Theo Albrecht
Filialen weltweit11.235 (2019)
Jahresumsatz81,8 Milliarden Euro (2019)

Aldi erhöht Preise von rund 400 Produkten

Die Gründe für die Preiserhöhungen bei Aldi sind unterschiedlicher Natur: Die Corona-Pandemie, steigende Kosten bei der Produktion, Ressourcenknappheit, Transportprobleme und seit Ende Februar sogar noch der Krieg in der Ukraine. Teilweise fordern aber auch die Erzeuger mehr Geld, da ihre Betriebe sonst nicht mehr lange überleben können.

Vielen Kunden sind diese Hintergründe nicht bewusst. Oder noch schlimmer: Es ist ihnen egal. Hauptsache, die Produkte bleiben günstig für sie. Das bekommt Aldi jetzt auch in den sozialen Medien wie Instagram oder Facebook zu spüren, wo Nutzer auf die Barrikaden gehen, weil das Wasser beispielsweise 60 Cent teurer wird – wie beispielsweise in den Kommentaren dieses Beitrags zu lesen ist:

Kunden wüten gegen Aldi wegen Preiserhöhungen

„Und wieder frisch die Preise erhöht auf über 400 Artikel. Natürlich wird alles auf die Pandemie und den Krieg geschoben“, schreibt zum Beispiel ein User auf Instagram und schlägt sogar noch ganz dreist vor, dass Aldi doch einfach weniger Gewinn mache solle, weil die „big bosses vom Aldi“ schon reich genug seien.

Auch auf Facebook meinen Nutzer, dass der Discounter einfach mal „den Gürtel enger schnallen müsse“, um seinen Kunden weiterhin günstige Preise anbieten zu können. Erklärungsversuche des Discounters werden anschließend mit einem dreisten „Bla bla bla“ abgeschmettert. Seit Wochen nehmen bei Aldi zudem wieder Hamsterkäufe von Toilettenpapier und Öl zu.

Verärgerte Kommentare gegen Aldi auf Facebook und Instagram

Mehrere Personen kündigen in den sozialen Medien an, in Zukunft nicht mehr beim Discounter einkaufen zu gehen. „Aldi kann mich nicht für blöd verkaufen, es gibt auch andere Läden ! Der Kunde kann sich ja entscheiden wo und wann er Einkaufen geht !“, schreibt ein Kunde auf Facebook.

Was ihm und anderen wohl nicht bewusst ist: Bereits in der Vergangenheit haben sich andere Supermärkte an den Preisen des Discounters orientiert. Es könnte also sein, dass auch Lidl, Kaufland, Rewe und Co. bald ebenfalls höhere Preise verlangen. „Sollten die Kosten jedoch in Zukunft wieder sinken, werden wir natürlich entsprechend nachziehen“, verspricht Aldi jedoch auf Facebook. (dh)

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