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Maskenpflicht beim Einkaufen: Das planen Aldi, Kaufland, Rewe und Lidl

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Von: Daniel Hagen

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Die Maskenpflicht im Supermarkt ist schon seit Monaten abgeschafft, kann aber jederzeit wiederkommen. Planen Aldi, Lidl, Kaufland, Penny und Rewe vielleicht sogar etwas Eigenes?

Seit Anfang April ist an vielen Orten in Deutschland die Maskenpflicht passé. Auch in Supermärkten muss der Mund-Nasen-Schutz seitdem nicht mehr getragen werden – sofern ein Unternehmen dies nicht per Hausrecht selbst bestimmt. Mittlerweile sieht man Schutzmasken beim Einkaufen eher selten. Das könnte sich jedoch schnell ändern, wenn die Coronavirus-Zahlen zu hoch werden.

Maskenpflicht im Supermarkt: Aldi, Lidl, Rewe und Kaufland über mögliche Rückkehr

Der Herbst hat bereits Ende September begonnen und draußen wird es wieder kälter. Aus der Erfahrung der letzten Jahre steht uns eine neue Corona-Welle bevor – was auch die fortwährend steigenden Zahlen zeigen. So hat in Baden-Württemberg die 7-Tage-Inzidenz einen großen Sprung nach oben gemacht und liegt am Donnerstag (6. Oktober) bei 536,9. Innerhalb eines Tages sind über 25.000 Neuinfektionen gemeldet worden. In den Tagen davor sind es jeweils um die 15.000 gewesen.

„Corona ist auch ein Thema in diesem Herbst“, mahnt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach vor wenigen Tagen bei MDR Aktuell. Seit 1. Oktober gibt es daher auch in Baden-Württemberg neue Corona-Regeln, die jedoch erstmal keine Maskenpflicht in Innenräumen anordnen. „Erst wenn sich die Infektionslage im Herbst und Winter erheblich zu verschlechtern droht, sind gegebenenfalls weitere, im Infektionsschutzgesetz vorgesehene Maßnahmen erforderlich“, heißt es vom Gesundheitsministerium.

Aldi, Lidl, Rewe und Kaufland: Ist eine Maskenpflicht über Hausrecht geplant?

Dazu kann auch eine erneute Maskenpflicht in Innenräumen, zum Beispiel in Supermärkten, gehören. Rein theoretisch könnten die Läden aber schon vorher ihr Hausrecht durchsetzen und Kunden zum Tragen einer Maske verdonnern. Doch wird das wirklich passieren? HEIDELBERG24 hat bei mehreren Unternehmen nachgefragt.

„Für uns sind die behördlichen Pandemie-Maßnahmen, die von den Ländern und Kommunen vorgegeben werden, maßgeblich - diese Anordnungen setzen wir entsprechend um“, schreibt eine Sprecherin der Rewe Group, zu der unter anderem Rewe, Penny und toom Baumarkt gehören. Diese Praxis habe sich bisher „gut bewährt“.

Lidl, Kaufland, Aldi und Rewe mit klarem Statement zu Maskenpflicht im Supermarkt

Ähnlich sieht es auch bei der Schwarz Gruppe aus, zu der Lidl und Kaufland gehören. „Wir orientieren uns grundsätzlich an den Verordnungen der Bundesländer, den jeweiligen regional gültigen Allgemeinverfügungen sowie der Corona-Arbeitsschutzverordnung und setzen diese entsprechend um“, schreibt eine Sprecherin auf Anfrage von HEIDELBERG24. Zu künftigen Entwicklungen könne man aber noch keine Auskünfte geben.

Auch bei Aldi-Süd halte man sich an die Vorgaben der Corona-Schutzverordnungen der jeweiligen Bundesländer sowie an die Corona-Arbeitsschutzverordnung und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. „Zusätzlich werden bei ALDI SÜD weiterhin Desinfektionsstationen an den Einkaufswagenboxen sowie im Eingangsbereich zur Verfügung gestellt“, antwortet eine Sprecherin des Unternehmens. (dh)

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