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„Aldi wieder“ – Kundin deckt kuriosen Preis-Fehler beim Speiseöl auf

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Von: Katja Becher

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Um die Speiseöl-Preise von Discounter und Supermarkt wird im Netz weiter diskutiert. Eine Aldi-Kundin hat auf einem Preisschild nun offenbar eine kuriose Entdeckung gemacht:

Kaum ein Preis-Anstieg als Folge des Ukraine-Kriegs scheint die Verbraucher so zu bewegen, wie der von Speiseöl – dabei greift man bei Aldi und Co. mittlerweile auch für Fleisch oder Milchprodukte deutlich tiefer in die Tasche. Viele Supermarkt-Kunden legen nun das im Vergleich etwas billigere Olivenöl in den Einkaufswagen, doch eine Aldi-Kundin machte in einer Filiale des Discounter-Riesen auch bei diesem Produkt eine kuriose Entdeckung.

UnternehmenAldi
Gründung1961, Essen
GründerKarl Albrecht, Theo Albrecht

Discounter-Kundin entdeckt kurioses Speiseöl-Angebot – „Aldi wieder“

„Aldi wieder“, kommentiert Twitter-Nutzerin Elke ihren kuriosen Fund knapp. Dazu teilte sie ein Foto, das offenbar aus einer Filiale des Discounters stammt. Darauf zu sehen ist ein Preisschild für Olivenöl einer beliebten Marke, das bei Aldi offenbar im Aktions-Angebot war. Wer allerdings genauer hinschaut, bemerkt, dass sich am Preis des Speiseöls gar nichts geändert hat – ganz im Gegensatz zu anderen Speiseöl-Produkten, die Aldi mittlerweile für einen Preis von fast 5 Euro anbieten muss.

Im Falle eines Aktionspreisschildes würden die Kunden allerdings wohl eher erwarten, dass sie einen günstigeren Preis bezahlen. Im Falle des Olivenöl-Angebots ging das offenbar nach hinten los. Aus welcher Aldi-Filiale und aus welcher Angebots-Woche das kuriose Twitter-Foto stammt, verrät die Kundin nicht – und auch der Discounter hat auf den Tweet bisher nicht reagiert.

Speiseöl-Aktion von Aldi – Druckfehler oder geschickter Discounter-Trick?

Mann kann jedoch davon ausgehen, dass es sich bei dem Preisschild von Aldi lediglich um einen Fehler handelt – und nicht etwa um einen der Psycho-Tricks, zu denen Aldi, Lidl und Co. bekannterweise gerne greifen, um das Einkaufsverhalten ihrer Kunden zu beeinflussen. Darauf würde auch das aktuelle Prospekt von Aldi hindeuten.

Denn hier ist dasselbe Olivenöl ab Freitag, 20. Mai, erneut als Angebot aufgeführt. Die 500-ml-Flasche des Speiseöls erhalten Kunden dann zum Preis von eben diesen 3,79 Euro – statt 6,49 Euro. Der mögliche Druckfehler auf dem Preisschild dürfte sich also ebenfalls nicht auf die Geldbeutel der Discounter-Kunden ausgewirkt haben. Ein ganz anderes Preis-Problem hatte zuletzt eine Penny-Kundin, die wegen Heidelbeeren nun den Supermarkt wechseln will, wie tz.de berichtet.

Speiseöl bei Aldi und Co.: Warum ist der Preis so stark gestiegen?

Neben Energie- und Spritkosten schlagen sich die Preis-Erhöhungen auch beim Einkauf in Supermarkt und Discounter nieder. Speziell Sonnenblumenöl ist mittlerweile knapp und teuer, sehr zum Ärger der Verbraucher. So reagierte zum Beispiel ein Aldi-Kunde nach einem Speiseöl-Fund extrem sauer – und löste eine von vielen Diskussionen im Netz aus.

Grund für die Speiseöl-Knappheit und den Preisanstieg ist unter anderem der Krieg in der Ukraine. Anfang März hatte der Verband der Ölsaaten-verarbeitenden Industrie in Deutschland (OVID) mitgeteilt, dass etwa 51 Prozent der Sonnenblumenöl-Importe aus der Ukraine sowie rund 27 Prozent aus Russland. Bloß sechs Prozent stammten demnach aus der deutschen Landwirtschaft. Neben Lieferengpässen sorgten aber nach Einschätzung von Experten auch Hamsterkäufe. (kab)

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